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DO-MU-KU-MA: Stolpersteinverlegung in Dortmund 2018
Beitrag
04.10.2018 - 51 Min.

DO-MU-KU-MA: Stolpersteinverlegung in Dortmund 2018

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

In Dortmund-Hörde werden im September 2018 weitere "Stolpersteine" verlegt. Die Mahnmale sollen an Opfer des Nationalsozialismus erinnern: Nazis brachten im Holocaust unter anderem Menschen jüdischen Glaubens, Homosexuelle und An­ders­den­ken­de um. Im Rahmen der Initiative "Erinnern … damit kein Gras darüber wächst" haben Schüler*innen zu dem Thema recherchiert. Sie untersuchten die Geschichten von verschleppten Menschen und trugen damit zur Verlegung neuer Steine bei. Die "Stolpersteine" werden vor den ehemaligen Wohnhäusern der Opfer verlegt. Reporter Klaus Lenser sammelt vor Ort Eindrücke und spricht mit den Beteiligten.

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DO-MU-KU-MA: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Paris und Dortmund
Beitrag
22.03.2018 - 54 Min.

DO-MU-KU-MA: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Paris und Dortmund

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Etwa 300 Frauen und Männer hat die Gestapo um Ostern 1945 in der Bittermark und im Rombergpark in Dortmund ermordet: Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene, aus deutschem und ausländischem Widerstand. Um an sie zu erinnern, findet am Karfreitag, dem 30. März 2018, die alljährliche Gedenkfeier am Mahnmal in der Bittermark statt. Diese Zeremonie ist Thema der Sendung: So solle zum Beispiel eine Urne mit Erde vom Mahnmal für die Zwangs- und Arbeiterdeportierten in Paris einen Ehrenplatz in der Krypta vom Dortmunder Mahnmal finden. Eine Delegation aus Dortmund hat deshalb bereits Mitte März an einer Gedenkfeier in der französischen Hauptstadt teilgenommen und die Urne mit Erde befüllt. Auszüge aus Reden, die auf der Zeremonie in Frankreich gehalten wurden, finden ebenfalls Platz in der Sendung. Die offiziellen Feiern seien mehr als eine Erinnerung, sagte etwa die stellvertretende Pariser Bürgermeisterin. Sie seien ein Versprechen für die Zukunft - dass Deutschland und Frankreich vereint blieben.

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Good Vibes Radio: Korbiniansapfelbaum - Mahnmal an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Dortmund
Beitrag
19.10.2017 - 17 Min.

Good Vibes Radio: Korbiniansapfelbaum - Mahnmal an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Dortmund

Radioprojekt der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Dortmund

Im November 2015 wurde der achte Korbiniansapfelbaum in Dortmund auf dem Gelände der Geschwister-Scholl-Gesamtschule gepflanzt: als Mahnmal, um an die Verbrechen der NS-Zeit zu erinnern, aber auch ihrer Widerstandskämpfer zu gedenken. Als Zeichen der Hoffnung pflanzte der inhaftierte Pfarrer Korbinian Aigner Apfelbäume zwischen die Baracken im KZ Dachau. Bei seiner Flucht rettete er die gezüchteten Samen. Der Korbiniansapfel - auch KZ-3 genannt - ist davon die einzige erhaltene Apfelsorte. Korbinian hatte sich als Pfarrer wiederholt gegen die Nazis ausgesprochen und wurde deshalb im November 1939 verhaftet. Seine Geschichte steht nicht nur auf einer Gedenktafel am Apfelbaum, auch das Radioprojekt des 12. Jahrgangs berichtet über das Leben des "Apfelpfarrers" und die Pflanzaktion ihrer Schule. Geschichtslehrer Klaus Lenser hatte die Idee zu dieser besonderen Apfelbaum-Pflanzaktion. Im zweiten Teil der Sendung steht die Biografie Korbinian Aigners im Mittelpunkt.

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DO-MU-KU-MA:  Denkmal für die NSU-Opfer in Dortmund
Magazin
14.09.2017 - 3 Min.

DO-MU-KU-MA: Denkmal für die NSU-Opfer in Dortmund

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

In Dortmund gibt es seit Juli 2013 ein Mahnmal für die zehn Opfer des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Dieses wurde zum Andenken an die Opfer aus sieben deutschen Städten und zur Mahnung gegen den Rechtsextremismus errichtet. Moderator Klaus Lenser war bei der Einweihung des Mahnmals dabei. In "DO-MU-KU-MA" präsentiert er einen Ausschnitt aus der Rede von Gamze Kubasik. Ihr Vater, Mehmet Kubasık, war am 4. April 2006 in seinem Kiosk in der Dortmunder Nordstadt vom NSU ermordet worden.

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DO-MU-KU-MA: Gedenkveranstaltung in der Bittermark in Dortmund
Magazin
27.04.2017 - 24 Min.

DO-MU-KU-MA: Gedenkveranstaltung in der Bittermark in Dortmund

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Am Karfreitag findet die traditionelle Gedenkveranstaltung am Mahnmal in der Bittermark in Dortmund-Hombruch statt. Sie erinnert an die Opfer der Nationalsozialisten. Kurz vor Kriegsende wurden im Rombergpark und der Bittermark fast 300 Menschen ermordet. Klaus Lenser von "DO-MU-KU-MA" ist vor Ort. Er liefert Einblicke in die Veranstaltung: Es werden Namen der Ermordeten vorgelesen. Außerdem stellen die "Botschafterinnen und Botschafter der Erinnerung" einige der Opfer vor.

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loxodonta: Gerhard Losemann, Künstler im Porträt
Porträt
20.10.2016 - 12 Min.

loxodonta: Gerhard Losemann, Künstler im Porträt

Kulturbericht von Christa Weniger aus Hamm

Gerhard Losemann ist ein besonderer Künstler. Neben konventionellen Pinseln und Farben benutzt er auch digitale Werkzeuge. Gerhard Losemann hat die grafische Bearbeitung von Kunstwerken für sich entdeckt. Neben Siebdrucken und Montagen sind diese digitalen Arbeiten und Drucke in der Galerie Kley in Hamm zu sehen. Der Künstler hat auch schon einige Preise für seine Kunst gewonnen, zum Beispiel für Kunst am Bau oder Brunnengestaltung. Seine bekannteste Installation ist aber wohl das "Loveparade"-Mahnmal in Duisburg - auch diesem Entwurf ist ein Wettbewerb vorausgegangen. Gerhard Losemann erklärt, wie er auf die Idee für das Mahnmal gekommen ist und was die Umsetzung erschwert hat.

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Blickfang: Wewelsburg, Mahnmal, Dan Johnson
Magazin
23.06.2016 - 20 Min.

Blickfang: Wewelsburg, Mahnmal, Dan Johnson

Sendung der TV-Lehrredaktion an der Universität Paderborn

Die Wewelsburg im Kreis Paderborn ist Deutschlands letzte Dreiecksburg in noch geschlossener Bauweise. Sie wurde im Stil der Weser-Renaissance hoch über dem Almetal erbaut. Von 1934 bis 1945 nutzte die SS die Burg und gestaltete diese teilweise um. Heute befindet sich im ehemaligen SS-Wachgebäude am Burgvorplatz die "Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945". In der Gruft hängen inzwischen zehn große Gemälde, die die Folgen des Krieges darstellen. Es ist ein frühes Mahnmal entstanden, das die Wirkung der Gruft brechen soll. Das Team von "Blickfang" lässt sich außerdem von Günter Eggebrecht und Johannes Ahrens den Ort Wewelsburg zeigen. Die beiden erzählen die Geschichte der Stadt und zeigen bedeutende Plätze. Beim Gang zum Mahnmal des ehemaligen KZ Niederhagen berichten die Wewelsburger, dass dieses nur durch das Engagement einer Jugendgruppe entstanden ist. Emotional wird es auch, wenn Dan Johnson seine Ballade "Goodbye" singt - über den Kampf um eine verlorene Liebe.

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