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Open-Air-Festival für Zusammenhalt und Solidarität 2019 in Köln – Teil 1
Magazin
20.08.2019 - 58 Min.

Open-Air-Festival für Zusammenhalt und Solidarität 2019 in Köln – Teil 1

Sendung von Radio-Kaktus Münster e.V.

Das Open-Air-Festival "Für Zusammenhalt & Solidarität" wird von der "Föderation Demokratischer Arbeitervereine e.V." (DIDF) organisiert. Am Tanzbrunnen in Köln findet ein buntes Programm gegen Rassismus und Diskriminierung statt. 2019 tritt unter anderem Esther Bejarano auf. Die 94-Jährige erzählt im Interview, wie sie durch ein Instrument im Konzentrationslager Auschwitz überlebte. Beim Festival singt sie zusammen mit dem Rap-Duo "Microphone Mafia". Die "Radio-Kaktus"-Reporter sprechen außerdem mit dem Journalisten Yücel Özdemir. Er floh 1993 aufgrund seiner journalistischen Arbeit aus der Türkei nach Deutschland. Heute versucht er, Brücken zwischen den beiden Ländern zu schlagen.

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DO-MU-KU-MA: Zeitzeugin Erna de Vries über Auschwitz
Magazin
29.05.2019 - 66 Min.

DO-MU-KU-MA: Zeitzeugin Erna de Vries über Auschwitz

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Die 96-jährige Erna de Vries ist Jüdin und Auschwitz-Überlebende. Sie berichtet von ihrer Zeit im Vernichtungslager Auschwitz und ihrem Leben zur NS-Zeit. Während der Pogromnacht, der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, wurde das elterliche Haus samt Einrichtung schwer beschädigt. Eine fanatische Nazi-Anhängerin wollte am liebsten das Kind Erna mit auf den Trümmerhaufen werfen. In ihren Erzählungen spricht Erna de Vries über das Leben als Jüdin im damaligen Deutschland. Sie erzählt über ihren Kampf ums Überleben und wie sie nur knapp dem Tod entgangen ist. Außerdem berichtet sie von dem schmerzhaften Verlust ihrer Mutter. Fabian Karstens, Botschafter der Erinnerung, nahm den Vortrag von Erna de Vries auf und befragte im Anschluss einige Jugendliche von der Droste-Hülshoff-Realschule in Dortmund.

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extraRadiO: Gedenkstättenfahrt der Städtischen Gesamtschule Velbert-Mitte nach Berlin und Auschwitz
Reportage
19.07.2018 - 54 Min.

extraRadiO: Gedenkstättenfahrt der Städtischen Gesamtschule Velbert-Mitte nach Berlin und Auschwitz

Radioprojekt der Städtischen Gesamtschule Velbert-Mitte

Nils, Michel, Amina und Nils sind Schüler der Städtischen Gesamtschule Velbert-Mitte. Im Rahmen eines Projekts nehmen sie 2018 an einer Gedenkstättenfahrt teil, um historisch wichtige Orte des Holocausts in Berlin und Auschwitz zu besichtigen. In ihrer Sendung berichten die vier von ihren Erwartungen und ihrer intensiven Vorbereitung, um zu wissen, was auf sie zukommt. So sprechen sie mit Holger John, dem Projektleiter. John sagt: "Die Fahrt macht etwas mit einem". Die Erfahrungen würden alle reicher machen und verändern. Stationen der Fahrt sind das "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" in Berlin, das Mahnmal "Gleis 17" am Bahnhof Grunewald, das Haus der Wannsee-Konferenz sowie das KZ Auschwitz. An den einzelnen Orten halten die Schüler ihre Erlebnisse mit dem Mikrofon fest. Sie fragen Teilnehmer nach deren Empfindungen. Beeindruckt sind die Projektteilnehmer von dem Treffen mit einer Zeitzeugin. Das Motto der Reise heißt: "Mit eigenen Augen sehen, wovon andere nur reden."

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Interkulturelles Magazin: Katholikentag Plus 2018, Ankerzentren, Fahrräder für alle
Magazin
29.05.2018 - 54 Min.

Interkulturelles Magazin: Katholikentag Plus 2018, Ankerzentren, Fahrräder für alle

Kultursendung vom Verein "Kaktus Münster e.V."

Der "Katholikentag Plus" in Münster steht 2018 unter dem Motto "Suche Frieden – trotz' der Gewalt". Besprochen wird dort zum Beispiel, wie praktische Solidaritätsarbeit funktioniert und was Kirchenasyl bedeutet. Dr. Julia Lis vom Institut für Theologie und Politik (ITP) spricht in dieser Sendung auch über "Ankerzentren", geplante isolierte Großunterkünfte für Asylbewerber*innen. Diese seien unmenschlich und würden an Konzentrationslager erinnern. Auch Studiogast Jörg Rostek vom Vorstand des Integrationsforum Münster e.V. diskutiert mit. Der gemeinnützige Verein unterstützt Menschen mit Fluchterfahrung auf ihrem Weg zu Selbstständigkeit, Teilhabe und Mobilität. Es gibt zum Beispiel Radfahrkurse, eine Fahrradwerkstatt und Fahrräder für alle.

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Region WAF: Erinnerung an August Wessing, katholischer Pfarrer
Magazin
14.05.2018 - 55 Min.

Region WAF: Erinnerung an August Wessing, katholischer Pfarrer

Magazin vom Bürgerfunk Warendorf

August Wessing war katholischer Pfarrer. Er hat im Münsterland gelebt und gearbeitet. Vielen ist er mit seinen Gesten der Menschlichkeit im Konzentrationslager Dachau in Erinnerung geblieben. "Region WAF" stellt den Pfarrer vor und berichtet aus dessen Leben. Wessings soziales Verhalten passte der Ortsgruppe Hoetmar der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei ganz und gar nicht. Er brachte sie schließlich komplett gegen sich auf, indem er einem ukrainischen Mädchen Kleider schenkte. Diese "offene Feindbegünstigung" führte zur Anklage und zu seiner Deportation ins Konzentrationslager Dachau. Zeitzeugen zeichnen ein umfassendes und eindrückliches Bild von seinem Leben. Wie es im KZ zugegangen ist, berichtet ein Mitinhaftierter von August Wessing: der Priester Hermann Scheipers aus Ochtrup bei Gronau. Die Interview-Aufnahmen des Mithäftlings stellt die päpstliche Stiftung "Kirche in Not" zur Verfügung.

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antenne antifa: AfD beim Katholikentag 2018, AfD-Vortrag in Münster, "Schwur von Buchenwald"
Magazin
14.05.2018 - 55 Min.

antenne antifa: AfD beim Katholikentag 2018, AfD-Vortrag in Münster, "Schwur von Buchenwald"

Magazin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschist*innen - produziert beim medienforum münster e.V.

Die AfD hatte zu einem Vortrag von Karlheinz Weißmann in die Stadtbibliothek Münster eingeladen. Der Autor gilt als Vordenker der Neuen Rechten. Bei der Veranstaltung soll es zu einem gewaltsamen Übergriff auf einen Gast gekommen sein. "antenne antifa" berichtet über den Vorfall. Umstritten war auch die Teilnahme der AfD am Katholikentag 2018 in Münster. Volker Münz, der kirchenpolitische Sprecher der Partei, war zu einer Diskussion eingeladen. Das Bündnis "Keinen Meter den Nazis" hat eine Demonstration gegen diese Einladung angemeldet. Außerdem befassen sich die Moderatoren Detlef Lorber und Carsten Peters mit dem "Schwur von Buchenwald", einem Gelöbnis der Überlebenden aus dem KZ Buchenwald.

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Edith Bader-Devries, Holocaust-Überlebende im Interview
Talk
01.02.2018 - 48 Min.

Edith Bader-Devries, Holocaust-Überlebende im Interview

Interview von Dr. Faraj Remmo aus Bielefeld

"Ich habe 30 Jahre geschwiegen", sagt Edith Bader-Devries. Sie hat als eine von wenigen den Holocaust überlebt. Ihr Anliegen ist es nun, das weiter zu tragen, was Millionen Menschen nicht mehr sagen können, weil sie nicht überlebt haben. Und so erzählt sie in einem sehr emotionalen und interessanten Gespräch, was sie erlebt hat und wie sie überlebt hat.

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Good Vibes Radio: Korbiniansapfelbaum - Mahnmal an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Dortmund
Beitrag
19.10.2017 - 17 Min.

Good Vibes Radio: Korbiniansapfelbaum - Mahnmal an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Dortmund

Radioprojekt der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Dortmund

Im November 2015 wurde der achte Korbiniansapfelbaum in Dortmund auf dem Gelände der Geschwister-Scholl-Gesamtschule gepflanzt: als Mahnmal, um an die Verbrechen der NS-Zeit zu erinnern, aber auch ihrer Widerstandskämpfer zu gedenken. Als Zeichen der Hoffnung pflanzte der inhaftierte Pfarrer Korbinian Aigner Apfelbäume zwischen die Baracken im KZ Dachau. Bei seiner Flucht rettete er die gezüchteten Samen. Der Korbiniansapfel - auch KZ-3 genannt - ist davon die einzige erhaltene Apfelsorte. Korbinian hatte sich als Pfarrer wiederholt gegen die Nazis ausgesprochen und wurde deshalb im November 1939 verhaftet. Seine Geschichte steht nicht nur auf einer Gedenktafel am Apfelbaum, auch das Radioprojekt des 12. Jahrgangs berichtet über das Leben des "Apfelpfarrers" und die Pflanzaktion ihrer Schule. Geschichtslehrer Klaus Lenser hatte die Idee zu dieser besonderen Apfelbaum-Pflanzaktion. Im zweiten Teil der Sendung steht die Biografie Korbinian Aigners im Mittelpunkt.

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Warendorf Exklusiv: Hugo Heinemann, Auschwitz-Überlebender
Dokumentation
27.07.2017 - 52 Min.

Warendorf Exklusiv: Hugo Heinemann, Auschwitz-Überlebender

Lokalmagazin vom Bürgerfunk Warendorf

Der 1924 geborene Hugo Heinemann überlebte das KZ Auschwitz und berichtet davon im Katholischen Pfarrheim Oelde. Der Sohn einer jüdischen Mutter erzählt in unmittelbarer und einfacher Sprache von den prägenden Erlebnissen und seiner Rettung durch die U.S. Army. Redakteur Klaus Aßhoff dokumentiert die wichtigsten Passagen des Zeitzeugenberichtes in "Warendorf exklusiv". Außerdem spielt er Tondokumente und alte Musiktitel ein. Letztere wirken für die heutige Zeit geradezu zynisch. Damals galten die Songs jedoch als Unterhaltungsmusik.

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Region WAF: Liesel Binzer im Zeitzeugengespräch
Talk
05.07.2017 - 57 Min.

Region WAF: Liesel Binzer im Zeitzeugengespräch

Magazin vom Bürgerfunk Warendorf

Die heute 80-jährige Warendorferin Liesel Binzer gehört zu jenen Kindern, die die Massenvernichtung europäischer Juden überlebten. Gemeinsam mit ihrer Familie wurde sie ins Lager Theresienstadt gebracht. Ihr Name war schon auf einer Transportliste nach Auschwitz, jedoch wurde sie nie dort hingebracht. Damit ist Binzer eine der wenigen Lager-Überlebenden: Nur ein Prozent der ursprünglich 15.000 nach Theresienstadt deportierten Kinder entkamen dem Tod. Ohne Kontakt zu ihren Eltern wuchs Liesel Binzer in einem Kinderheim in Theresienstadt auf. Sie lernte heimlich Lesen, Schreiben und Rechnen, während ihre Mutter in der Stätte nebenan für die Waffenproduktion der Nazis arbeitete. Mit Historiker Matthias M. Ester spricht die Zeitzeugin über ihre Erlebnisse. Das Gespräch findet im Mariengymnasium in Warendorf statt. Dort machte Liesel Binzer nach der Rückkehr aus dem KZ Theresienstadt ihr Abitur.

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Nahaufnahme: Damit die Erinnerung überlebt
Doku
26.04.2012 - 5 Min.

Nahaufnahme: Damit die Erinnerung überlebt

Film der TV-Lehrredaktion do1 an der Technischen Universität Dortmund

Im April 1945 wurde das Konzentrationslager Dachau bei München befreit. 67 Jahre später gibt es nur noch wenige Zeitzeugen, die von der Willkür, der Folter und dem Leid im Lager berichten können. Junge Journalisten aus verschiedenen Ländern haben sich in Dachau mit ihnen getroffen - damit die Erinnerung überlebt.

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