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DO-MU-KU-MA: Zeitzeugin Erna de Vries über Auschwitz
Magazin
29.05.2019 - 66 Min.

DO-MU-KU-MA: Zeitzeugin Erna de Vries über Auschwitz

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Die 96-jährige Erna de Vries ist Jüdin und Auschwitz-Überlebende. Sie berichtet von ihrer Zeit im Vernichtungslager Auschwitz und ihrem Leben zur NS-Zeit. Während der Pogromnacht, der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, wurde das elterliche Haus samt Einrichtung schwer beschädigt. Eine fanatische Nazi-Anhängerin wollte am liebsten das Kind Erna mit auf den Trümmerhaufen werfen. In ihren Erzählungen spricht Erna de Vries über das Leben als Jüdin im damaligen Deutschland. Sie erzählt über ihren Kampf ums Überleben und wie sie nur knapp dem Tod entgangen ist. Außerdem berichtet sie von dem schmerzhaften Verlust ihrer Mutter. Fabian Karstens, Botschafter der Erinnerung, nahm den Vortrag von Erna de Vries auf und befragte im Anschluss einige Jugendliche von der Droste-Hülshoff-Realschule in Dortmund.

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Der LeseWurm: Holocaust in der Literatur
Magazin
11.02.2019 - 58 Min.

Der LeseWurm: Holocaust in der Literatur

Lesespaß im Radio - produziert beim medienforum münster e.V.

Das Thema "Holocaust" wird in der Literatur auf ganz unterschiedliche Weisen verarbeitet. In "Der LeseWurm" stellt Moderator Volker Stephan verschiedene Werke vor. Der Roman "Stella" von Takis Würger polarisiert seit seiner Veröffentlichung im Januar 2019: Er handelt von einer Jüdin, die während des Nationalsozialismus andere Juden verrät. Eingebettet ist das Ganze in eine Liebesgeschichte. In der Sendung wird außerdem das neue Buch von Volker Kutscher vorgestellt. Mit seiner Roman-Reihe um den Polizisten Gereon Rath, der Ende der 1920er Jahre in Berlin lebt, schuf er die Vorlage für die Krimi-Serie "Babylon Berlin". Volker Kutschers neues Buch "Marlow. Der siebte Rath-Roman" spielt zu Beginn der NS-Zeit und soll der Frage auf den Grund gehen, warum die Demokratie damals scheiterte.

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Antisemitismus in Dortmund
Bericht
05.02.2019 - 3 Min.

Antisemitismus in Dortmund

Beitrag von eldoradio*, dem Campusradio an der TU Dortmund

Antisemitismus gibt es auch mehr als 70 Jahre nach dem Holocaust noch in Deutschland. Der jüdische Student Dennis Khavkin erzählt im Beitrag von "eldoradio*" von den Vorurteilen seiner Kommilitonen und seinem Alltag mit der traditionellen jüdischen Kopfbedeckung "Kippa". Mit dieser gibt es für ihn in Dortmund "No-go-Areas" – Stadtteile, die er meidet, um nicht mit Ju­den­feind­lich­keit konfrontiert zu werden. Psychologin und Professorin Beate Küpper von der Hochschule Niederrhein sieht in Deutschland sogar einen Anstieg des Antisemitismus.

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Im Profil: Marion Meier, Autorin einer "Dr. Sommer"-Biografie
Talk
11.12.2018 - 22 Min.

Im Profil: Marion Meier, Autorin einer "Dr. Sommer"-Biografie

TV-Talk aus Bielefeld - produziert bei Kanal 21

Als "Dr. Sommer" gab Dr. Martin Goldstein in der Jugendzeitschrift "BRAVO" vielen Jugendlichen Tipps zu Liebe und Sexualität. Die Autorin Marion Meier hat eine Biografie über Dr. Martin Goldstein geschrieben: "Im Teuto versteckt und überlebt: Dr. Sommers Bielefelder Jahre als Martin Goldstein 1927-1947". In der Biografie geht es allerdings nicht nur um seine Zeit als Dr. Sommer, sondern auch um sein Leben als Sohn eines Juden während der Nazizeit.

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Historia Universalis: Irrfahrt nach Kuba – HU020
Talk
24.07.2018 - 51 Min.

Historia Universalis: Irrfahrt nach Kuba – HU020

Geschichts-Podcast von Oliver Glasner, Elias Harth und Karol Kosmonaut aus Köln

Am 13. Mai 1939 reisten rund 900 deutsche Juden mit dem Transatlantik-Passagierschiff MS St. Louis von Hamburg Richtung Kuba. Durch die Enteignung "erkauften" sie sich die Flucht aus Deutschland. Karol vom "Historia Universalis"-Team erzählt, dass der kubanische Präsident die Einreisegenehmigung jedoch als ungültig erklärte. Bei der Ankunft am 27. Mai 1939 wurden die Passagiere der St. Louis somit abgewiesen. Darauf folgte eine wochenlange Odyssee auf der Suche nach einem neuen Ziel.

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antenne antifa: Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 in Münster
Magazin
11.07.2018 - 54 Min.

antenne antifa: Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 in Münster

Magazin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschist*innen - produziert beim medienforum münster e.V.

Während der Reichspogromnacht am 9. November 1938 verhafteten und töteten nationalsozialistische Gruppen in Deutschland Tausende Juden. Synagogen, Geschäfte und Häuser von jüdischen Bürgern brannten. Nie zuvor war der Antisemitismus gegenüber Juden in Deutschland so sichtbar wie vor 80 Jahren – das gilt auch für die Stadt Münster. Das "medienforum münster" möchte mit einem Feature aus dem Jahr 2010 an die Geschichte seiner Stadt erinnern. Das Team der "Jugendgeschichtswerkstatt Münster" geht zum Jahrestag der Reichspogromnacht in Münster auf die Straßen und blickt in die Vergangenheit der Stadt. So stehen die Reporter zum Beispiel vor dem Rathaus und stellen sich vor, wie auf einer Bank davor stand: "Hier dürfen keine Juden sitzen". Außerdem beschreiben die Nachwuchsjournalisten die Schicksale einzelner Juden, die während der Reichspogromnacht in Münster gelebt haben.

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Historia Universalis: Der Nahostkonflikt – "SYNOP* meets History" – HU014
Aufzeichnung
20.06.2018 - 74 Min.

Historia Universalis: Der Nahostkonflikt – "SYNOP* meets History" – HU014

Geschichts-Podcast von Oliver Glasner, Elias Harth und Karol Kosmonaut aus Köln

Im April 2018 findet die Veranstaltung "SYNOP* meets History" in der Bar "SYNOP*" in Saarbrücken statt. Dort sprechen Elias Harth und Oliver Glasner von " Historia Universalis" über den Nahostkonflikt. Elias erzählt von den Anfängen des Konflikts zwischen Juden und Arabern: Dieser wurde durch die Einwanderung der Juden nach Palästina ausgelöst. Der angehende Historiker spricht außerdem über die einzelnen Kriege und deren Entwicklungen. So sind beispielsweise der Suez-Krieg und der Sechs-Tage-Krieg Thema. Oliver Glasner stellt anschließend verschiedene Friedensansätze vor. Die "Historia Universalis"- Moderatoren beantworten auch Fragen aus dem Publikum.

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Historia Universalis: Nahostkonflikt – Plauderstunde – HU011
Talk
14.06.2018 - 103 Min.

Historia Universalis: Nahostkonflikt – Plauderstunde – HU011

Geschichts-Podcast von Oliver Glasner, Elias Harth und Karol Kosmonaut aus Köln

Der Nahostkonflikt ist Thema dieser "Plauderstunde". Geschichtlich geht's zurück in das Jahr 70 nach Christus. In Jerusalem wird der Tempel der Juden zerstört. Die Römer vertreiben die Juden aus ihrem Land. Nachdem die Juden jahrhundertelang verfolgt und vertrieben worden sind, wünschen sie sich einen eigenen Staat. Sie möchten zurück in das Land, in dem sie früher lebten: Palästina. Was die UN damit zu tun hat und weshalb es noch heute einen Konflikt rund um den Gazastreifen und das Westjordanland gibt, erklärt der Podcast "Historia Universalis". Die "Plauderstunde" ist die neue Rubrik bei "Historia Universalis". Oliver Glasner, Elias Harth und Karol Kosmonaut sprechen in lockerer Runde über ein ernstes Thema.

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Clubzeit: Stolpersteine für Vorst
Magazin
08.02.2018 - 53 Min.

Clubzeit: Stolpersteine für Vorst

Radio-Talk von studiotv Tönisvorst

Was genau hat es eigentlich mit dem Projekt "Stolpersteine" auf sich? Mit dieser Frage beschäftigt sich die "AG Stolpersteine" vom Michael-Ende-Gymnasium (MEG) Tönisvorst im Kreis Viersen. Sie setzt sich dafür ein, dass auch in ihrer Stadt an die Verfolgung der Juden im Nationalsozialismus erinnert wird. "Stolpersteine" mit den Namen der Opfer aus Vorst und eine Gedenktafel sollen dabei helfen. "Meiner Meinung nach ist es wirklich wichtig, an die jüdischen Opfer zu gedenken und denen ein Gesicht zu geben", sagt Schülerin Sina Kugel. Gerade die jüngere Generation trage die Verantwortung, dafür zu sorgen, dass sich so etwas nie mehr wiederhole. In ihrer Themensendung fragen die Schülerinnen und Schüler auf der Straße nach, was die Bürger eigentlich über das Projekt "Stolpersteine" wissen. Außerdem sprechen sie mit einer Zeitzeugin über ihre Erfahrungen während der Zeit des Nationalsozialismus.

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Edith Bader-Devries, Holocaust-Überlebende im Interview
Talk
01.02.2018 - 48 Min.

Edith Bader-Devries, Holocaust-Überlebende im Interview

Interview von Dr. Faraj Remmo aus Bielefeld

"Ich habe 30 Jahre geschwiegen", sagt Edith Bader-Devries. Sie hat als eine von wenigen den Holocaust überlebt. Ihr Anliegen ist es nun, das weiter zu tragen, was Millionen Menschen nicht mehr sagen können, weil sie nicht überlebt haben. Und so erzählt sie in einem sehr emotionalen und interessanten Gespräch, was sie erlebt hat und wie sie überlebt hat.

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Theo?logisch! - Jüdischer Friedhof in Bonn
Bericht
22.09.2011 - 7 Min.

Theo?logisch! - Jüdischer Friedhof in Bonn

Theologisches Magazin der Lehrredaktion an der Universität Bonn

Ein Besuch auf dem jüdischen Friedhof in Bonn: versteckte und längst vergessene Geschichten werden wieder in die Erinnerung der Besucher gerufen. Die Studenten der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Bonn nehmen die Zuschauer mit auf einen Spaziergang in vergangene Zeiten.

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