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NahDran: Emma Biermann, 94 im Interview
Porträt
12.09.2019 - 54 Min.

NahDran: Emma Biermann, 94 im Interview

Stadtmagazin aus Bielefeld

Die 94-jährige Emma Biermann erzählt aus ihrem ereignisreichen Leben. Im Gespräch mit Hans Jürgen Pade verrät Emma Biermann, wie sie in ihrem Alter noch ein aktives Leben führt. Von der entbehrungsreichen Kindheit im ländlichen Raum ging es nach der Schule in ein Pflichtjahr. Im Zweiten Weltkrieg musste auch Emma Biermann Pflichten für das Dritte Reich erfüllen. Nie mehr möchte sie, dass Zustände wie im Krieg unter Adolf Hitler herrschen. Nach 1945 wollte eine um ihre Jugend betrogene Generation nur eines: endlich leben. Um leben zu können, musste auch Emma Biermann Arbeit suchen und sich in der Nachkriegszeit zurechtfinden. Heute ist sie Urgroßmutter und schaut auf ein spannendes Leben zurück.

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antenne antifa: Wehrmachtsdeserteur Rainer Schepper, Neujahrsempfang der AfD
Magazin
17.01.2019 - 55 Min.

antenne antifa: Wehrmachtsdeserteur Rainer Schepper, Neujahrsempfang der AfD

Magazin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschist*innen - produziert beim medienforum münster e.V.

Rainer Schepper ist Wehrmachtsdeserteur. Der 1927 geborene Münsteraner sollte während des Zweiten Weltkriegs im Alter von 17 Jahren eingezogen werden. Im Interview erzählt Rainer Schepper, mit welchen Tricks er diesem Schicksal entkommen konnte. Bei seiner Flucht vor der SS und der Wehrmacht hatte er mehrmals großes Glück. Rainer Schepper beschreibt einige heikle Situationen und schildert, wie er das Kriegsende heil überstehen konnte. Weitere Themen in "antenne antifa" sind der Neujahrsempfang 2019 der AfD und ein sogenanntes "Heldengedenken" der Partei "Die Rechte".

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Doch einen Schmetterling hab ich hier nicht gesehen
Aufzeichnung
14.02.2017 - 66 Min.

Doch einen Schmetterling hab ich hier nicht gesehen

Beitrag von Roswitha K. Wirtz aus Düren

"Doch einen Schmetterling hab ich hier nicht gesehen. Denn Schmetterlinge leben nicht im Ghetto." - Sätze mit so einer starken Aussage präsentieren die Nachwuchsschauspieler des Jungen Theaters in Düren. Auf Grundlage des gleichnamigen Buches von Lilly Axster stellen die Kinder schreckliche Erlebnisse anderer Kinder in Ghettos und Konzentrationslagern nach. Dabei werden sie von Amateurfilmerin Roswitha K. Wirtz mit der Kamera begleitet. Das Stück ist eine Collage aus Ereignissen im Zweiten Weltkrieg. Die Figuren schleichen sich beispielsweise auf der Suche nach Essen aus dem Ghetto und kämpfen jeden Tag um ihr Überleben. Dann sind sie auf einmal wieder einfach nur Kinder, wenn sie zum Beispiel das Märchen "Schneewittchen" nachspielen. Eins machen die Schauspieler sofort deutlich: "Wir werden nicht behaupten, wir wären jene Kinder und Jugendlichen. Wir werden an sie erinnern."

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