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extraRadiO: Gedenkstättenfahrt der Städtischen Gesamtschule Velbert-Mitte nach Berlin und Auschwitz
Reportage
19.07.2018 - 54 Min.

extraRadiO: Gedenkstättenfahrt der Städtischen Gesamtschule Velbert-Mitte nach Berlin und Auschwitz

Radioprojekt der Städtischen Gesamtschule Velbert-Mitte

Nils, Michel, Amina und Nils sind Schüler der Städtischen Gesamtschule Velbert-Mitte. Im Rahmen eines Projekts nehmen sie 2018 an einer Gedenkstättenfahrt teil, um historisch wichtige Orte des Holocausts in Berlin und Auschwitz zu besichtigen. In ihrer Sendung berichten die vier von ihren Erwartungen und ihrer intensiven Vorbereitung, um zu wissen, was auf sie zukommt. So sprechen sie mit Holger John, dem Projektleiter. John sagt: "Die Fahrt macht etwas mit einem". Die Erfahrungen würden alle reicher machen und verändern. Stationen der Fahrt sind das "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" in Berlin, das Mahnmal "Gleis 17" am Bahnhof Grunewald, das Haus der Wannsee-Konferenz sowie das KZ Auschwitz. An den einzelnen Orten halten die Schüler ihre Erlebnisse mit dem Mikrofon fest. Sie fragen Teilnehmer nach deren Empfindungen. Beeindruckt sind die Projektteilnehmer von dem Treffen mit einer Zeitzeugin. Das Motto der Reise heißt: "Mit eigenen Augen sehen, wovon andere nur reden."

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Region WAF: Erinnerung an August Wessing, katholischer Pfarrer
Magazin
14.05.2018 - 55 Min.

Region WAF: Erinnerung an August Wessing, katholischer Pfarrer

Magazin vom Bürgerfunk Warendorf

August Wessing war katholischer Pfarrer. Er hat im Münsterland gelebt und gearbeitet. Vielen ist er mit seinen Gesten der Menschlichkeit im Konzentrationslager Dachau in Erinnerung geblieben. "Region WAF" stellt den Pfarrer vor und berichtet aus dessen Leben. Wessings soziales Verhalten passte der Ortsgruppe Hoetmar der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei ganz und gar nicht. Er brachte sie schließlich komplett gegen sich auf, indem er einem ukrainischen Mädchen Kleider schenkte. Diese "offene Feindbegünstigung" führte zur Anklage und zu seiner Deportation ins Konzentrationslager Dachau. Zeitzeugen zeichnen ein umfassendes und eindrückliches Bild von seinem Leben. Wie es im KZ zugegangen ist, berichtet ein Mitinhaftierter von August Wessing: der Priester Hermann Scheipers aus Ochtrup bei Gronau. Die Interview-Aufnahmen des Mithäftlings stellt die päpstliche Stiftung "Kirche in Not" zur Verfügung.

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Region WAF: Gedenkstelle für die ehemalige Synagoge in Beckum
Magazin
01.02.2018 - 56 Min.

Region WAF: Gedenkstelle für die ehemalige Synagoge in Beckum

Magazin vom Bürgerfunk Warendorf

Wo heute in Beckum ein Textildiscounter steht, war früher das Zentrum des jüdischen Gemeindelebens. In den Novemberpogromen von 1938 wurde die Synagoge der Gemeinde geschändet und beschädigt - 1967 kam ein Neubau an die Stelle des alten Hauses. Eine Gedenkstele soll nun an die Beckumer Juden und ihre Synagoge erinnern. Am 9. November 2017 wird die Stele in der Fußgängerzone feierlich eingeweiht. Klaus Aßhoff begleitet das Fest. Er trifft dort auf Daniela Neumann, die als Verwandte der früheren jüdischen Bürger für die Feier angereist ist. Zu Wort kommt auch der Bürgermeister von Beckum, Karl-Uwe Strothmann.

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DO-MU-KU-MA: Jean Chaize, Verband der französischen Zwangs- und Arbeitsdeportierten
Beitrag
22.08.2017 - 14 Min.

DO-MU-KU-MA: Jean Chaize, Verband der französischen Zwangs- und Arbeitsdeportierten

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Jean Chaize, der Präsident des Verbandes der französischen Zwangs- und Arbeitsdeportierten, ist am 30. Juli 2017 verstorben. Er war für seinen leidenschaftlichen Kampf für die deutsch-französische Freundschaft bekannt und stand in engem Kontakt mit der Stadt Dortmund. Aufgrund dieser Verbundenheit präsentiert "DO-MU-KU-MA" noch einmal die letzte Rede von Chaize, die er 2015 im Rahmen der Karfreitagsgedenkfeier in Dortmund gehalten hat. Wolfgang Asshoff, Moderator der Gedenkstunde, trug die Übersetzung vor. Chaize erinnert in seiner Rede an die Sklaven, die nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ihre Freiheit wiedererlangt haben. Unter ihnen waren drei Millionen Franzosen. Inzwischen können nur noch wenige von ihnen zur Gedenkveranstaltung nach Dortmund kommen. Deshalb setzt sich die französische Delegation heute aus vielen Verwandten zusammen. Der 2015 93-jährige Jean Chaize bildete die einzige Ausnahme. Er bat die Menschen um den bedingungslosen Einsatz für Frieden.

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