NRWision
14.04.2016 - 30 Min.

Timelapse: Adaptation

Magazin zur Entschleunigung, produziert von MNSTR.medien aus Münster

  • Kunst
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Adaptation - das bedeutet die Anpassung des Menschen an die soziale Umwelt. Flexibilität ist heutzutage ein Muss. Man soll für den Arbeitgeber immer erreichbar sein, sich den Arbeitszeiten anpassen. Außerhalb des Büros sieht das nicht anders aus. Insbesondere Medien wie Magazine und Soziale Plattformen schreiben den jungen Menschen indirekt vor, sich anzupassen. Genauso dünn und schön zu sein wie die Stars und Sternchen steht auf der Wunschliste folglich an erster Stelle. Dein Umfeld macht dich letztendlich zu dem was du bist. "Timelapse" lädt die Zuschauer deshalb zum Entschleunigen ein und will zum Nachdenken anregen. Die blühenden Narzissen vor dem kahlen Baum am Straßenrand sollen bildlich zeigen, dass man sich nicht immer anpassen muss.
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    Kommentare:

    Joschua Fink-Lennartz
    am 21. April 2016 um 22:25 Uhr

    OK, diese Woche seh ich es wieder. Der goldene Filter (ist doch Einer?) hätte vielleicht etwas schwächer ausfallen können, aber das Bild sagt mir wieder mehr als letztes mal. Die grüne Insel mitten im Verkehr, die sich dem Lebensraum anpasst. Ich muß aber zugeben, dass ich Adaptation erstmal nachschlagen mußte. &#x1f61b;

    Alois Dinkelmann
    am 19. April 2016 um 22:16 Uhr

    Mit der dritten Episode dieses Formats begeben sich die Macher auf künstlerisches Niveau. Kaum vorstellbar, dass eine derartige Verfärbung direkt auf Film gebannt wurde. Aufregend, was dieses Bild zeigt: Eine Grünfläche, Blumen (blühend), Bäume (kahl). Die Verästelungen, die sich in den starren Himmel graben, bohren, ihn zu brechen scheinen. Ein zerrissenes, gespaltenes Himmelszelt. Und darunter die wie auf Schienen fahrenden Automobile.

    Unter dem Titel "Adaptation" sind mehrere Interpretationen vorstellbar. Sicherlich: Anpassung. Die Natur, im Zentrum konzentrischer, von Menschenhand geschaffener Kreise. Sie wird eingeengt, doch geht ihren Weg. Sie passt sich an, um sie selbst zu bleiben. Aber ist sie dann noch... sie selbst?

    Viele Fragen, die mich nach diesen dreißig Minuten beschäftigen. Es werden mit Sicherheit nicht die letzten dreißig Minuten gewesen sein.