NRWision
08.03.2021 - 14 Min.

Emotional instabile Persönlichkeitsstörung

Podcast von Heinz-Peter Hippler aus Wesel

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Es gibt zwei verschiedene Varianten der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung: Den Borderline-Typen und den impulsiven Typen. Heilpraktiker Heinz-Peter Hippler erklärt in seinem Podcast den impulsiven Typen der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung. Die Persönlichkeitsstörung zeichnet sich durch plötzliches unbeherrschtes Verhalten und Gefühlsausbrüche aus. Diese gehen einher mit einem starken Bedürfnis nach Zuwendung. Heinz-Peter Hippler erklärt, wie sich dieser Widerspruch auf die Beziehungen von Betroffenen auswirkt. Er erklärt auch, wie weitere Symptome der emotional instabilen Persönlichkeitsstörung aussehen.
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Kommentare:

BarbaraK
am 1. Juli 2021 um 19:23 Uhr

Lieber Herr Hippler,

das einzige, was ich hier vermisse, ist eine Analyse, WARUM die/der betoffene Emotional-Instabile sich ständig angegriffen, gedemütigt und ausgestoßen fühlt und daher mit Aggressionen reagiert.

Dazu kann ich als Betroffene nur sagen: Wenn man über ganz lange Zeit erlebt hat, gedemütigt und ausgestoßen worden zu sein (in meinem Fall etwa 15 Jahre Mobbing), kann man sich einfach nicht mehr vorstellen, dass es jemals anders sein könnte. Daher ist es eigentlich völlig klar, dass man, wenn einen jemand auch nur schief anschaut, gleich wieder einen Frontalangriff gegen sich wittert. Und es ist auch nicht verwunderlich, dass man dann um sich schlägt, um dieser jahrzehntelang erlittenen Ohnmacht und Hilflosigkeit etwas entgegenzusetzen.

Verstehen Sie mich nicht falsch, ich will dieses Verhalten nicht gutheißen, zumal es auch einem selbst ja keinerlei Besserung bringt. Doch ist es folgerichtig. Daher finde ich es wichtig, noch mehr DAHINTER zu schauen: WARUM ist der Mensch so geworden? Wahrscheinlich fühlt sie oder er sich als Opfer, weil sie oder er über eine lange Zeit tatsächlich Opfer war!!

In einer "DBT-Skillstherapie" musste ich lernen, dass die Menschen, die mir heute begegnen, oft nichts Böses wollen, und dass ich zwar heute noch gelegentlich Zurückweisungen erlebe, diese aber nicht immer mit meinem Wesen und meiner Person zu tun haben. Das war aber verdammt schwer, weil ich mich immer sehr schnell wieder in die Vergangenheit versetzt fühlte. Aber es ist mir zumindest teilweise gelungen. Heute empfinde ich nicht mehr jede Unbill, die mir widerfährt, als persönliche Attacke.
Diese Empfindungen ändern und gleichzeitig andere, positive Erfahrungen machen zu können, ist aus meiner Sicht der einzige Weg da heraus. Es ist kein einfacher Weg. Aber er kann gelingen.

Herzliche Grüße, BarbaraK

BarbaraK
am 1. Juli 2021 um 19:07 Uhr

Sehr gut erklärt, als Betroffene kann ich das bestätigen! Genau so ist es.