NRWision
22.02.2017 - 18 Min.

Young In Life: Alltag in der JVA, Musikvideodreh im ehemaligen Gefängnis, "Sustained Fire"

Jugendmagazin vom Ausbildungsfernsehen Marl

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Jürgen Henschel hat in der JVA Herne gearbeitet. Dem "Young In Life"-Team berichtet er von seinem früheren Arbeitsalltag. Die JVA sei eine Zweiganstalt des offenen Vollzugs der JVA Castrop-Rauxel gewesen. Der Tagesablauf sei überall ähnlich: Um 6 Uhr klingle die Glocke, alle müssten aufstehen. Die Hausarbeiter würden beim Verteilen des Frühstücks helfen, für andere ginge es in Arbeitsbetriebe. Um 20 Uhr werde das Licht wieder ausgeschaltet. Im offenen Vollzug kämen für Angestellte noch einige Verwaltungsaufgaben wie die Aktenführung hinzu. Wenn die Schicht vorüber sei, könnten nur wenige Mitarbeiter das Erlebte verarbeiten. Auch das Familienleben würde darunter leiden: Die Scheidungsrate unter Justizvollzugsbeamten sei hoch. Der Job verändere den Menschen. Man hätte mit Aufgaben zu tun, die eben nicht alltäglich seien. Außerdem: ein Videodreh der Band "Sustained Fire" im ehemaligen Gefängnis. Das Team zeigt, welche Herausforderungen damit verbunden sind und weshalb der Dreh den kleinsten Part ausmacht.
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Kommentare:

Sascha B.
am 3. März 2017 um 18:31 Uhr

Liebe Redaktion,

zunächst danke für die Änderung des fälschlicherweise benutzten Begriffes für unsere Berufsbezeichnung. Leider ist der Artikel nicht wirklich aussagekräftig und spiegelt den Beruf des Justizvollzugsbeamten in keinster Form wieder.
Zu den Aussagen des Herrn Henschel kann ich nur sagen: Wenn man sich nicht traut, zu seinem Beruf zu stehen und sich stattdessen als Fleischer ausgibt; dann hat man sich eindeutig den falschen Beruf ausgesucht!!!

Ich arbeite seit 17 Jahren "am Mann" und gehe auch heute noch jeden Tag gerne zur Arbeit; sicher gibt es viele belastende Ereignisse in den JVA'en in ganz Deutschland, welche jeden Kollegen/Kollegin vor neue Herausforderungen stellt; aber über diese Dinge wird selbstverständlich im Kollegenkreis oder auch bei speziellen Gesprächsangeboten durch Fachpersonal geredet. Totschweigen von Problemen hat nämlich noch niemandem geholfen.
Im übrigen besteht unser Job aus vielmehr als nur Türen auf und zu zuschliessen.

Also beim nächsten Mal bitte etwas genauer recherchieren oder sich auf eine Reportage bzgl. des Musikvideodrehs beschränken.

Mit freundlichen Grüßen aus Niedersachsen

Michael R
am 3. März 2017 um 12:39 Uhr

Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen. Die ganze Produktion war für die Mitglieder der Redaktion eine aufregende und wichtige Lernerfahrung, die nun in der Nachbetrachtung um einen weiteren wichtigen Punkt ergänzt wird. In der nächsten Redaktionssitzung werden wir die Sache besprechen und die jungen Produzenten dieser Sendung werden daraus lernen. Das ist eben das schöne an diesem Lernsender: Man kann sich durch die Arbeit immer weiter entwickeln.

Redaktion | NRWision
am 3. März 2017 um 11:05 Uhr

Liebe Maike R, vielen Dank für Deinen Hinweis. Wir geben den Hinweis gerne an die Produzenten der Sendung weiter. Sie haben die Bezeichnung sicher nicht mit böser Absicht verwendet. Beste Grüße, die NRWision-Redaktion

Maike R
am 3. März 2017 um 11:02 Uhr

"Wärter" gab es vielleicht mal im Zoo und selbst die bezeichnet man heute als Tierpfleger. Und kein Inhaftierter bezeichnet sich als Tier, das lediglich einer reinen Verpflegung und Verwahrung bedarf. Vielleicht lernt dieser " Lernsender" irgendwann mal, dass dieser Beruf "Justizvollzugsbeamter/-in" heißt, auch schon deshalb, weil diese Personen hochqualifiziert und sehr umfassend ausgebildet werden. Ach ja und den Text ändern reicht nicht aus, solange die Stimme aus dem "Off" im Film weiter die erwähnten vermeintlichen Berufsbezeichnungen verwendet.

Peter B
am 3. März 2017 um 10:56 Uhr

Nachtrag: Eine Richtigstellung und eine Entschuldigung bei den Betroffenen wäre wohl angebracht.

Peter B
am 3. März 2017 um 10:51 Uhr

Klasse Lernsender, Wärter in einer JVA. Da arbeiten Justizvollzugsbedienstete die einen hohen Beitrag zur inneren Sicherheit in Deutschland leisten. Anscheinend wird hier gelehrt wie man am besten beleidigt. Dies ist auf jedenfall ein Beitrag der den Begriff "Lügenpresse" wegen fehlender oder schlechter Recherche stärkt.

Georg N
am 3. März 2017 um 10:19 Uhr

Schlage Ihnen auch vor , das sie demnächst eine kompetente Person zum Interview laden und nicht einen ehemaligen Beschäftigten

Redaktion | NRWision
am 3. März 2017 um 10:14 Uhr

Herzlichen Dank für Ihre konstruktive Rückmeldung. Wir haben den Text bearbeitet. Beste Grüße - auch an Ihre(n) Kollegen!

Georg N
am 3. März 2017 um 10:11 Uhr

Ja super Lernsender und ihnen ist noch nicht einmal die richtige Berufsbezeichnung bekannt . Super recherchiert !