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    Steinkohlebergbau in NRW: Das Ende der Zechen

    Themenseite zum Abschied von Kumpel und Kohle

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Dokumentation
16.01.2019 - 71 Min.

Erinnerung an die Bergbaugeschichte in Hamm

Beitrag vom Film- und Video-Club 65 Hamm-Herringen e.V.

Der Bergbau hat in Hamm eine lange Tradition: 1901 wurde mit der Kohleförderung begonnen. Der "Film- und Videoclub 65 Hamm-Herringen e.V." gibt einen Überblick über die Geschichte der Zechen der Stadt im östlichen Ruhrgebiet: Die Entwicklung der Zechen "Maximilian", "Heinrich-Robert", "Radbod" und "Sachsen" wird besprochen - auch, was nach den Schließungen mit den Zechen passiert, ist Thema der Sendung.

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Talk
16.01.2019 - 5 Min.

Abschied von der Steinkohle: Marc Senne, IG BCE Ahlen

Interview-Reihe mit Zeitzeugen - produziert von AhlenTV

Ende 2018 hat mit "Prosper Haniel" in Bottrop die letzte Zeche im Ruhrgebiet geschlossen. Auch Ahlen ist sehr vom Bergbau geprägt: Marc Senne hat bis 2000 auf der "Zeche Westfalen" in Ahlen gearbeitet. Er ist Vorsitzender der IG BCE-Ortsgruppe Ahlen. Im Interview mit "Ahlen TV"-Reporter Mathias Tauche spricht er über die Einflüsse der Zeche auf die Stadt im Kreis Warendorf. Auch der Strukturwandel in der Region ist ein Thema: Marc Senne gibt hierzu seine Einschätzung ab.

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Bericht
09.01.2019 - 9 Min.

AhlenTV: Abschied von der Steinkohle

Stadtfernsehen aus Ahlen

Seit dem Jahr 2000 wird in der Zeche Westfalen in Ahlen keine Kohle mehr gefördert. Im Dezember 2018 wurde die letzte Zeche Deutschlands in Bottrop geschlossen. "AhlenTV" erzählt die Geschichte des Bergbaus in der Stadt Ahlen und die heutige Entwicklung. Dazu sprechen sie mit Marc Senne von "IG BCE Ahlen", Werner Danzer vom "Fördervereins Fördertürme" und dem Bürgermeister Dr. Alexander Berger. Anlass ist eine Veranstaltung zum Abschied von der Steinkohle in Ahlen.

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Interview
21.11.2018 - 44 Min.

Kohlenpod: Muammar Yildrim, Sohn eines Gastarbeiters und Kumpel – #43

Podcast über das Ende des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet von Christian Keßen aus Herten

Muammar Yildrim war als Betriebsschlosser im Bergbau tätig. Sein Vater kam in den 1960er Jahren aus der Türkei als Gastarbeiter nach Deutschland und brachte wenig später auch seine Frau und seine Kinder her. Yildrim erzählt im Gespräch mit Christian Keßen von "Kohlenpod", wie schwierig ihm der Neuanfang im fremden Land fiel. Nach einer Ausbildung ging er schließlich selbst in den Bergbau. Im Interview schaut Muammar Yildrim nostalgisch auf seine Arbeit auf der Zeche zurück. Rassismus hat er unter Tage nie kennengelernt, dafür aber Freundschaft und Zusammenhalt.

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Interview
15.11.2018 - 67 Min.

Kohlenpod: Entstehung der Kohle – Volker Wrede, Geologischer Dienst NRW – #47

Podcast über das Ende des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet von Christian Keßen aus Herten

Im Ruhrgebiet wurde lange Kohle gefördert. Der Rohstoff hat noch immer einen riesigen Einfluss auf die Region. Aber wie genau ist die Kohle eigentlich entstanden? Die Antwort auf diese Frage sucht Reporter Christian Keßen bei Dr. Volker Wrede. Er ist Geologe und arbeitet für den "Geologischen Dienst Nordrhein-Westfalen" in Krefeld. Dr. Volker Wrede und Christian Keßen sprechen darüber, was es braucht, damit Kohle entsteht und welche Bodenschätzen das Ruhrgebiet sonst noch zu bieten hat.

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Interview
15.11.2018 - 46 Min.

Kohlenpod: Rainer Seidel, Sprengmeister – #49

Podcast über das Ende des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet von Christian Keßen aus Herten

Rainer Seidel war mehr als 30 Jahre lang im Bergbau tätig. In jungen Jahren machte er eine Lehre zum Konditor. Weil man damit allerdings sehr wenig Geld verdiente, beschloss er, auf einer Zeche anzufangen. Im Gespräch mit Christian Keßen erzählt Rainer Seidel, wie er dort die Möglichkeit bekam, Sprengmeister zu werden. Außerdem spricht er über die gefährliche Arbeit mit Sprengstoff und die Sicherheit unter Tage. Im Detail erklärt Rainer Seidel, wie eine Sprengung abläuft und welche Arbeitsschritte dazu gehören.

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Interview
15.11.2018 - 39 Min.

Kohlenpod: Der Weg in die Rente, Colonie Gertrudenau – #50

Podcast über das Ende des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet von Christian Keßen aus Herten

Im Jahr 2018 schließt die letzte Zeche im Ruhrgebiet. Aus diesem Grund trifft Moderator Christian Keßen Zeitzeuge Jogi Lennort. Die beiden sprechen über die "Zeche Schlägel & Eisen" in Herten. Aber auch die Wohnsituation der Bergleute ist Thema der Sendung: Am Beispiel der "Colonie Gertrudenau" in Herten sprechen die Kumpel über das Leben in den Zechen-Siedlungen.

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Interview
14.11.2018 - 28 Min.

Kohlenpod: Fritz Maruhn, Mitglied in der Grubenwehr – #51

Podcast über das Ende des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet von Christian Keßen aus Herten

Fritz Maruhn ist der erste Gast im "Kohlenpod"-Podcast. Maruhn machte in der Zeche "Schlägel & Eisen" in Herten seine Lehre als Betriebsschlosser. Zum Bergbau hat Fritz Maruhn ein besonderes Verhältnis: Als er 12 Jahre alt war, starb sein Vater bei einem Grubenunglück. Als Mitglied der Grubenwehr war der Vater als Helfer an einer Rettungsaktion beteiligt, die er nicht überlebte. Anstatt sich davon abschrecken zu lassen, beschloss Fritz Maruhn, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und ebenfalls in der Grubenwehr bei Unfällen und Unglücken zu helfen. Im Gespräch mit Christian Keßen erzählt er, welche Sicherheitsmaßnahmen es unter Tage gibt und welche Aufgaben die Grubenwehr hat.

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Talk
14.11.2018 - 7 Min.

Kohlenpod: Der Anfang vom Ende – #52

Podcast über das Ende des Steinkohlebergbaus im Ruhrgebiet von Christian Keßen aus Herten

2018 endet der Steinkohleabbau im Ruhrgebiet. Damit geht eine Ära zu Ende, die die Region maßgeblich geprägt hat. Mit seinem Podcast "Kohlenpod" möchte Christian Keßen Menschen aus dem Ruhrgebiet die Möglichkeit geben, ihre Geschichten zu teilen. In 52 Folgen findet der Countdown zum Ende des Bergbaus statt. In der ersten Episode erzählt Christian Keßen, was genau er vor hat und woher seine Motivation für den Podcast kommt. Er musste selbst ein paar Mal unter Tage arbeiten. In "Kohlenpod" berichtet Christian Keßen von seinen Erfahrungen sowie Bekannten, die als Bergleute tätig waren.

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Dokumentation
13.11.2018 - 56 Min.

Emschertal Movie Camera: Kampf der Bergarbeiter - 1997

Beiträge und Reportagen von Jürgen Winkelmann aus Dortmund

Das Ende des Steinkohleabbaus in Deutschland hat vor allem das Ruhrgebiet stark getroffen. Dieser Beitrag blickt zurück ins Jahr 1997: Tausende Bergarbeiter gehen auf die Straßen, um für ihre Arbeitsplätze zu kämpfen. Die Arbeiter Norbert Reissing und Dietmar Bunk demonstrieren mit weiteren Kollegen am Rathaus Lünen. Vor dem Rathaus sprechen sie mit der damaligen Bürgermeisterin Christina Dörr-Schmidt über die Zukunft der Kohleindustrie. An der Mahnwache sprechen zudem der damalige Innenminister Josef Kniola und der Vorstand der "Industriegewerkschaft Bergbau und Energie" über die Problematik. Am Müngersdorfer Stadion (heute RheinEnergieStadion) warten die Bergarbeiter in einem Camp gemeinsam auf das Endergebnis.

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Dokumentation
06.11.2018 - 40 Min.

Emschertal Movie Camera: IGBE - Band der Solidarität - Menschenkette für Bergleute

Beiträge und Reportagen von Jürgen Winkelmann aus Dortmund

Der Steinkohleabbau ist Geschichte: Im Ruhrgebiet schließen die letzten Steinkohlebergwerke. Der Kampf um die daran hängenden Arbeitsplätze reicht weit zurück. 1997 schließen sich die Menschen im Ruhrgebiet zusammen, um für den Bergbau einzustehen. Sie bilden eine Menschenkette - das "Band der Solidarität". Der Beitrag von Jürgen Winkelmann aus Dortmund blickt auf die emotionale Seite des Bergbaus zurück und lässt die Menschen im Ruhrgebiet zu Wort kommen.

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Dokumentation
30.10.2018 - 42 Min.

Emschertal Movie Camera: Mahnwache gegen den Abbau des Bergbaus

Beiträge und Reportagen von Jürgen Winkelmann aus Dortmund

"Erst stirbt die Zeche, dann stirbt die Stadt": Unter diesem Motto steht der Sternmarsch zur Zeche Werne im Jahr 1997. Mit einer Mahnwache fordern die Teilnehmer einen langfristigen Erhalt der Kohle und des Bergbaus im Ruhrgebiet. Heinz Kulcke von der "Industriegewerkschaft Bergbau und Energie" (IGBE) im Bezirk Ruhr-Ost spricht sich für den Erhalt der Zechen aus. Klaus Südhofer von der "IG Bergbau, Chemie und Energie" (IG BCE) erläutert in seiner Rede unter anderem, dass durch die Mahnwache ein weiteres Zeichen im östlichen Ruhrgebiet für den Erhalt des Kohle-Bergbaus gesetzt wird. Dieter Mahlberg vom DGB-Landesbezirk NRW ist der letzte Redner.

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Der Steinkohlebergbau hat das Ruhrgebiet und NRW über Jahrzehnte geprägt. 2018 schließen die letzten Zechen, die letzte Kohle wird gefördert, die letzten Kumpel gehen "unter Tage". Dem Ende des Bergbaus in NRW widmen wir diese Themenseite mit vielen Erinnerungen. Glück auf!