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Kurzfilm
07.06.2017 - 7 Min.

Ich gelobe

Kurzfilm von Horst Krause aus Aachen

Die Bundeswehr steht nicht selten unter Beschuss: Skandale wie das nicht funktionierende G36-Gewehr, die auch sonst desaströse Ausstattung der Truppen und rechte Tendenzen in den Kasernen haben jüngst immer wieder am Ruf der deutschen Armee gekratzt. Auch Horst Krause wirft in seinem neuen Kurzfilm einen kritischen Blick auf die Bundeswehr. Er war bei Truppenübungen und bei der Vereidigung neuer Soldaten dabei. Wie üblich etwas ironisch, zeigt er auf der einen Seite die pompösen Feierlichkeiten. Auf der anderen Seite filmt er das "durch den Schlamm robben" der trainierenden Soldaten. Herr Krause zeigt: Unsere Armee - teuer und schlecht vorbereitet - scheint wohl doch eher eine Armee der großen Worte, als des Kampfes.

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Reportage
28.09.2016 - 17 Min.

Der Putsch - Die zerrissene Türkei

Reportage von Ellen Rudnitzki aus Köln

Der Abend des 15. Juli 2016 reißt die ganze Türkei aus ihrem Alltag: Das Militär startet einen Putsch. Aber das Volk geht für die Regierung auf die Straße und stellt sich den Soldaten in den Weg - mit Erfolg. Doch Frieden findet die Türkei nicht. Präsident Erdogan geht nun noch härter gegen Andersdenkende und vermeintliche Staatsfeinde vor. Viele Menschen in der Türkei sind froh, dass der gewaltsame Putsch gescheitert und weiteres Blutvergießen verhindert worden ist. Viele haben aber auch Angst vor den Säuberungswellen der Regierung. Selbst den Freunden und der eigenen Familie misstrauen viele. Ellen Rudnitzki aus Köln spricht mit einigen Türken - mit Journalisten, aber auch ganz normalen Menschen. Sie schildert in ihrer Reportage eindringlich die Stimmung in der Türkei und bildet die gespaltene Gesellschaft ab.

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Kurzfilm
06.03.2014 - 3 Min.

Deinen Namen will ich wissen

Gedicht-Verfilmung von Roswitha K. Wirtz aus Düren

"Meine Kameraden hießen Hitze, Schweiß und Durst. Und meinen Offizier rief ich 'Hunger'." - Hunderttausende Soldaten ließen in den Kriegen des vergangenen Jahrhunderts ihr Leben. Viele wurden nie identifiziert. In der Verfilmung ihres Gedichts lässt Roswitha K. Wirtz den "unbekannten Soldaten" das sagen, was er nicht mehr sagen kann.

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