NRWision
31.01.2013 - 30 Min.

Riepes Hundetalk: Mehr Freiheit für Hunde, Tierpsychologe Jörg Tschentscher

Ratgeber-Talk für Hundehalter mit Hundepsychologe Thomas Riepe aus Anröchte

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Die meiste Zeit hocken sie zuhause, und wenn sie doch mal raus kommen, laufen sie meist an der Leine: Hunde sind fast 24 Stunden unter Kontrolle, sagt Tierpsychologe Jörg Tschentscher. In "Riepes Hundetalk" gibt der Experte nützliche Tipps und verrät, wie Hundehalter ihrem Tier mehr Freiheit schenken können.
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Kommentare:

Roman Huber
am 23. September 2013 um 18:57 Uhr

Endlich zwei Hunde-Experten in einer Sendung, die es auf den Punkt bringen. Hier werden die wesentlichen Dinge über Lernen, Erfahrungen machen, Erfolg haben, Selbstvertrauen des Hundes gesagt und den Halter verständlich gemacht, ohne dass verkannt wird, dass zum Alltag eben auch Regeln (aber nicht permanente Kontrolle) dazu gehören. Hier wird Ursachenforschung propagiert statt Schnelllösungen. Und vor allem: Hier geht es um den Hund als Individuum. Wir versuchen das mit unsern Hunden und in unserer Hundeschule zu leben und weiterzugeben. Diese Sendung ist ausserdem eine Wohltat Angesichts des Unsinns, den man allzuoft in Zeitschriften, in Sendungen von Hundeflüsterern und - leider noch schlimmer - auf vielen Hundeplätzen noch hört, liest und sieht.

Kamina
am 1. September 2013 um 16:58 Uhr

Das Beispiel, mit einer Schleppleine jagen, finde ich gut (meiner jagd unheimlich gerne). Was mich bisschen stört, wenn man immer von "Erziehung" spricht. Ein Tier macht das, was der Mensch von ihm erwartet bzw. was die Haltung vom Menschen ist. Ein Kläffer an der Leine kläfft, weil er denkt, das wird von mir erwartet. Das spielt die Körperhaltung und das Gedankengut von Menschen eben die entscheidende Rolle. Ein grosses Problem finde ich auch diese vielen Hunde-Foren,
da wird soviel an unqualifizierten Mist weitergegeben, ohne es zu reflektieren. Was habe ich mit einem Bello aus Frankfurt zu tun, wenn mein Hund nur Wald und Wiesen kennt und auch sonst komplett anders lebt. Man empfiehlt, das Futter solange stehen zu lassen, bis der Hund vor lauter Hunger dann das Trockenfutter endlich frisst. Mein Hund mag auch kein Trockenfutter, weil er Frischfleisch bekommt. Oder einen Welpen aussprerren, weil er "Dummheiten" macht. Da wird dogmatisch und schon aus Prinzip jede andere
Meinung von der halben Community niedergemacht - die Trittbrettfahrer, die sonst keine Chance sehen, sich zu profilieren. Hunde wollen einfach überleben und dazu brauchen sie das Rudel und nicht nur den Fressnapf. Hunde wissen genau, was richtig für sie ist. Wir tragen die Verantwortung, da sie Wesen der Erde sind und wir haben kein Recht, ihnen ohne Not Gewalt an zutun. Dazu zähle ich ganz besonders diese ständigen Kastrationen. Diese sinnlosen Verstümmelungen an Tieren sind einfach geisteskrank und müssen entsetzlich teuer mit dem Verlust von Gesundheit und von
Lebenskraft bezahlt werden. Wenn man all diese Dinge sieht, fragt man sich wirklich - hat der heutige Mensch überhaupt noch den Hund verdient.

Gabriele Gottwald
am 6. Februar 2013 um 12:57 Uhr

Gibt es solche Hundehalter tatsächlich? Ich habe schon an anderer Stelle davon gehört bzw. gelesen, aber noch nie einen getroffen. Auf meine Spaziergängen treffe ich viele Hundehalter, die überhaupt keinen Kontakt zu ihren Hunden zu haben scheinen. Die Hunde haben alle Feiheit der Welt: während der Mensch telefoniert, Musik hört oder sich mit seinem Begleiter unterhält, geht der Hund (oder die Hunde) seiner Wege. In einem Fall ging das soweit, dass zwei Freundinnen nicht mehr zusammen spazieren gehen konnten, weil ihre Hunde zusammen auf die Jagd gingen. Das wäre nicht so schlimm gewesen, was spricht dagegen, dass sie teilweise ihr Futter selbst jagen, ist ja auch ein Erfolgserlebnis. Leider gibt es hier einige Straßen, die für Hunde nicht ganz ungefährlich sind. Jetzt jagen beide Hunde getrennt.

Klaus B. Grommes
am 4. Februar 2013 um 11:21 Uhr

Hallo,
ein sehr wichtiges Thema. Es ist schön, dass endlich mal jemand sich traut, öffentlich gegen diese Dauerkontrolle vorzugehen. Ich möchte dazu auch gerne das Buch "Hilf Dir selbst, dann Deinem Hund..." von A. Mienk erwähnen, in dem dieses Thema auch ähnlich erörtert wird.