NRWision
26.11.2015 - 58 Min.

Das Heinrich-Hansen-Haus - ein unwiederbringlicher Ort

Beitrag von Kanal 21 aus Bielefeld

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Das Heinrich-Hansen-Haus in Lage ist eine (Aus-)Bildungsstätte der Gewerkschaft ver.di - doch für viele Menschen ist es noch weit mehr als das: Ein Ort der Erinnerungen, ein Treffpunkt, eine zweite Heimat. Doch aus wirtschaftlichen Gründen ist das Haus in Gefahr - die Mitarbeiter und Förderer geben alles, um das Heinrich-Hansen-Haus behalten zu können.
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Kommentare:

Christian Spilker
am 8. Mai 2018 um 11:39 Uhr

Da blutet einem das Herz!

Das Video sollten sich mal die Herren Werneke usw. ansehen. Vielleicht würde sich dann ein wenig das Bewusstsein einstellen, dass hier ein großer Fehler gemacht wurde. Aber vermutlich ist diese Hoffnung vergebens.

Die Gewerkschaft, zumindest der Teil, den ich beurteilen kann, entwickelt sich zum dem, was sie immer bekämpfen wollten. Zu einem reinen Wirtschaftsunternehmen ohne Sinn für Tradition, Anteilnahme und ähnliche menschlich wertvoll Regungen. Auf diese Weise wird die Verdi den schleichenden Prozess der "Auflösung" nicht aufhalten. Die Arbeitgeber werden es Euch danken!

Pfui!

Ich war immer sehr gern in Hörste und werde das Haus im guten Gedenken halten. Lasst das Gras ruhig noch höher wachsen, den schweren Fehler wird es nicht überdecken können!

Hörste wird fehlen!!!

Georg Berger
am 31. Juli 2016 um 18:28 Uhr

Und es lief genau so verlogen ab wie die Schließung der DGB Bildungsstätte Hamburg Sasel ab.Auch hier wurde den Menschen ein Stück ihre Lebens geraubt.
Wenn sie denn mit offenen Karten spielen würden...aber nur gefälschte Zahlen und sachlich falsche Berechnungen und zahllose Unwahrheiten haben das Ende besiegelt. Auch hier war der Kampf der Mitarbeiter und Unterstützer zu Beginn bereits verloren.
Tja ist man zu tief im Gewerkschaftlichen Kreisen unterwegs, so muss man sich immer mehr für diese "Selbstversorger" schämen...

Elke Schanz
am 20. Januar 2016 um 23:33 Uhr

Wer einmal zum Seminar in Hörste war, ist immer wieder gekommen. Warum - das zeigt der Film wunderbar. Das Heinrich-Hansen-Haus ist Teil auch meines Lebens, ein ganz wichtiger Teil. Seit Anfang der 1990er Jahre war ich fast jedes Jahr mindestens 1x da trotz der ca. 500 km Anreise von DD aus. Das war jahrelang nur möglich, weil ich meine drei Kinder mitbringen konnte und sie gut betreut wusste - mitbringen kann ich sie auch zu kommerziell angebotenen BR-Seminaren. Gravierender Unterschied: Die Familienfreundlichkeit lassen diese Anbieter sich teuer bezahlen. Ich habe regelmäßig unsere neu gewählten BR-Mitglieder nach L-H geschickt, auch sie kamen immer begeistert zurück. So kriegt man junge Leute dazu, in die Gewerkschaft einzutreten. Für mich ist der Film ein Andenken, das ich mir ganz sicher noch oft ansehe. Aber es zerreißt mich auch - warum müssen wir die Schließung hinnehmen???

Jutta Graf-Baier, Mannheim
am 31. Dezember 2015 um 18:04 Uhr

Ein sehr guter Film. Es macht mich unendlich traurig, sind doch mit Lage Hörste viele schöne Erinnerungen verbunden. Besonders schlimm empfinde ich die Schließung auch nachdem schon Springen geschlossen wurde und nun keine Bildungsstätte mehr für zentrale bundesweite Fachgruppenseminare mehr zur Verfügung steht. Ver.di hat für mich hier die falsche Entscheidung getroffen. Es darf nicht sein, dass Seminare nur noch in Hotels durchgeführt werden. Mein gewerkschaftliches Herz blutet - es tut einfach weh.

Cornelia Merkel
am 30. Dezember 2015 um 17:41 Uhr

Ein guter Film, der deutlich macht, was uns Gewerkschaftsmitgliedern genommen wurde durch die Entscheidung von Entscheidern, die ganz weit weg von der Basis operieren. Ich habe etliche Medienworkshops und Betriebsräteseminare in LH besucht und dort viele wichtige Impulse erhalten.
Es ist ein Trauerspiel, dass dort zum Jahresende Schluss ist, obwohl es eine große Welle der Solidarität gegeben hat, einschließlich der enormen Spendenbereitschaft der Mitglieder.

Wolfgang Benning
am 12. Dezember 2015 um 12:22 Uhr

Die Schließung des Hauses ist ein weiterer Beweis dafür, dass sich die Gewerkschaften aus der Fläche zurückziehen wollen. Das ist aber ein großer Fehler, wenn ich meinen Gewerkschaftssekretär anrufen will und ich lande irgendwo im CallCenter, dann ist doch alles zu spät. Das ist dann nicht mehr die Gewerkschaft, die ich bisher erlebt habe und die ich mir auch für die Zukunft wünsche.

Imk Habegger
am 11. Dezember 2015 um 22:04 Uhr

Ich habe die Sendung jetzt bis zum Ende angesehen. Ein überzeugender Film! Ein Film, der zeigt, wie weit sich die Gewerkschaft von ihrer Basis entfernt hat. Lage-Hörste war meine Heimat! ver.di nicht mehr!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Petra Schröder-Heidrich
am 11. Dezember 2015 um 20:17 Uhr

Das ist einfach nur traurig und macht wütend! Der Film ist sehr gut!

Udo Horn
am 11. Dezember 2015 um 09:55 Uhr

Ich selbst war jedes Jahr als Seminarteilnehmer des FB 8 mindestens 1 mal zu Gast und betrachte die Entscheidung, das Haus nur aus rein ökonomischen Gründen zu schließen, als grundsätzlich !!! falsch. Alternativen hätte es sicherlich gegeben. Aber leider stehen in dieser Gesellschaftsform finanzielle Aspekte immer nur im Vordergrund. Das war eine falsche Entscheidung Kollege Birske und Bundesvorstandsmitglieder.

Ludger Wrzesinski
am 10. Dezember 2015 um 23:56 Uhr

Wir haben den Link zu diesem Film auf www.verdi8-hellweg.de veröffentlicht! Super gut gemacht und ich kann persönlich alle diese Dinge unterschreiben!

Manfred Krings
am 9. Dezember 2015 um 17:46 Uhr

Die verbrachten Tage in Hörste sind ein beachtlicher Teil von mir und haben auch zu meiner Entwicklung beigetragen. Es wird mir immer unbegreiflich bleiben, dass Bildungseinrichtungen nach ökonomischen Kriterien betrieben werden (sollen).

Frank Bell
am 8. Dezember 2015 um 21:33 Uhr

Danke auch an Autorin Annette Jensen und Autor Daniel Manns, Kameramann Johann Ziolkowski und Dirk Rehlmeyer vom kanal 21!

Mike Schneider-Mrosowski
am 8. Dezember 2015 um 09:46 Uhr

Sehr guter Bericht!! Bildung ist das wichtigste - Wer Schulen schliesst muss Gefängnisse bauen- griechisches Sprichwort

Volker Knappmann
am 7. Dezember 2015 um 23:31 Uhr

Hervorragender Beitrag, PFUI Bsirske und Co

Frank Bell
am 7. Dezember 2015 um 19:48 Uhr

Klasse! Ausgezeichnet gemacht! Danke.