NRWision
24.10.2018 - 44 Min.

Was kommt nach der Braunkohle? - Zukunft des Tagebau Hambach

Bericht von Roswitha K. Wirtz aus Düren

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Im Kreishaus Düren wird unter dem Thema "Was kommt, wenn die Kohle geht?" über die Zukunft der Region diskutiert. Annalena Baerbock ist Parteivorsitzende der Partei "Bündnis 90/Die Grünen" und kommt für eine Revierversammlung der Partei nach Düren. Dort sprechen Verantwortliche aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft über das Streitthema Tagebau. Neben der Bundestagsabgeordneten Annalena Baerbock sprechen auch Dr. Frank Weigand - Vorstandsvorsitzender der RWE Power AG -, Oliver Krischer, Reiner Priggen und Michael Kreuzberg auf der Veranstaltung. Dr. Frank Weigand spricht sich für den Tagebau, für die Stromgewinnung und die 5000 Arbeitsplätze aus, die mit dem Tagebau zusammenhängen. Mitglieder der "Grünen" wie Wibke Brems oder Bruno Voss argumentieren für den Naturschutz und den Erhalt des Waldes. Filmemacherin Roswitha K. Wirtz begleitet die Veranstaltung. Außerdem besucht sie den Braunkohle-Tagebau, den Hambacher Forst und den Ort Morschenich, der bald dem Tagebau weichen soll.
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Kommentare:

ja
Mac
am 16. November 2018 um 22:10 Uhr

Die Aktivisten kämpfen für eine lebenswerte Zukunft

ja
Birgit
am 31. Oktober 2018 um 08:36 Uhr

Rheinbraun


Man oh Mann, was habe ich für einen Frust
der Dreck der Rheinbraun schlägt mir auf die Brust.

Seit neuestem muss ich ständig husten,
am liebsten würde ich den Dreck weg pusten.

Als ich einzog, war mein ganzer Stolz
ein schickes Heim, Möbel aus Holz.

Mit sehr viel Liebe richtete ich mich ein,
es sollte mein Altersruhesitz sein.

Doch nun ist aus der schöne Traum
überall schwarzer Dreck, in jedem Raum.

Ich habe kaum noch Zeit, ständig muss ich putzen
kann den Balkon auch nicht mehr benutzten.

Liebe Leute, da ist guter Rat wirklich teuer,
mir ist die Situation nicht ganz geheuer.

Der Erhalt von Arbeitsplätzen ist sehr wichtig
aber nur darauf schauen ist das richtig?

Erst Tihange und dann die Rheinbraun
muss man nur überall nur zu schau 'n?

Zählen in unserer schönen Welt
wirklich nur noch Profit und Geld?

Wo ein Wille ist ist auch ein Weg
drum setz Dich hin und überleg:

Mit innovativem Denken und viel Mut
wird vielleicht dann doch noch alles gut.

nein
Matt
am 29. Oktober 2018 um 18:57 Uhr

Der Terror muss bald mal aufhören.

ja
Eva
am 28. Oktober 2018 um 19:39 Uhr

Ohne Wald sind wir nichts

ja
RoKa
am 25. Oktober 2018 um 23:32 Uhr

Ja! Die Aktivisten sind ein wichtiger und scheinbar auch notwendiger Faktor in unserer Gesellschaft, damit Diskussionen geführt und Entscheidungen getroffen werden. Bequemlichkeit und Konsum sind die grossen Verführer des Alltags. Verhaltensänderung ist immer schwer. Wir die Menschen werden dazu gezwungen werden. Und eins ist mir durchaus klar, die Natur wird den "längeren Atem" haben. Ich hab mal von Jemand gehört: Die Menschheit ist für unseren Planeten eine vorübergehende Heimsuchung". Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, das sich dieser Satz nicht bewahrheitet. Eins ist dabei wichtig: Ich werde das gewaltfrei tun und auch von den anderen Menschen, den Aktivisten, erwarte ich das. An den Tagen, da ich mit der Kamera im Braunkohle-Revier unterwegs war, war dies auch der Fall.

Birgit
am 31. Oktober 2018 um 08:48 Uhr

Liebe Roka,

Tolles Statement was die Situation von allen Seiten beleuchtet. Weiter so!!!
Birgit

Eva
am 28. Oktober 2018 um 19:47 Uhr

Liebe RoKa, dem schließe ich mich vollständig an. Sehr gut ist die abwechselnde Darstellung von RWE und den Grünen. Obwohl der Film lang und umfangreich ist, reicht er mir nicht. Ich hätte gern eine Fortsetzung, auch unter ausführlicher Darlegung und Zeigen, wie es früher dort war bzw. der vollständige Wald in seiner Schönheit und das deutliche Zeigen was passiert, wenn man Natur hin und her schiebt. Dein Film müßte außerhalb des Einzugsbereichs von NRWision Deutschlandweit gezeigt werden. Danke Eva W.

Frieda
am 25. Oktober 2018 um 00:04 Uhr

Ausgewogene Darstellung der verschiedenen Standpunkte. Informativ! Wenn die Entscheidungsträger sich verantwortungsvoll mit allen Bereichen der Braunkohle-Verstromung auseinandersetzen würden, dann käme in der
Tat etwas wirklich Gutes zustande. Warum immer wieder die wirtschaftlichen Interessen den höchsten Stellenwert in
solchen Prozessen haben, ist für mich schwer verständlich. Ich fand es deshalb auch in dem Bericht so wertvoll, das RWE Stellung beziehen sollte zu erklären, wo der Konzern seine Verantwortung für die Zeit nach der Kohle sieht. Wo sind die Antworten? Ehrlich ich bin recht frustriert.

Carla
am 24. Oktober 2018 um 18:49 Uhr

Ein höchst informativer Filmbericht, durch den man als Aussenstehende einen Eindruck davon bekommt, was die Rodung des Hambacher Forstes für die davon betroffenen Menschen bedeutet aber auch von den Alternativen, die es gibt.