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Irith Michelsohn, Jüdische Gemeinde Bielefeld
Talk
28.05.2019 - 59 Min.

Irith Michelsohn, Jüdische Gemeinde Bielefeld

Interview von Dr. Faraj Remmo, Universität Bielefeld

Irith Michelsohn ist Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld K.D.Ö.R. ("BEIT TIKWA"). Die Gemeinde ist Preisträgerin des "Wander-Partizipationspreis 2019". Der Preis wird an Institutionen, Einrichtungen und Personen in Bielefeld weitergereicht, die sich öffentlich für Integration oder Inklusion engagieren. Im Rahmen eines Seminars spricht Dr. Faraj Remmo mit Irith Michelsohn. Im Interview berichtet sie von ihrem Aufwachsen in Israel und Deutschland. Irith Michelsohn erklärt, wie sich die jüdische Gemeinde in Bielefeld unter anderem gegen Antisemitismus engagiert. Sie äußert auch einen Wunsch: Irith Michelsohn wünscht sich, dass die drei großen Religionen - Christentum, Islam und Judentum - in Deutschland noch besser miteinander sprechen und sich austauschen.

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Region WAF: Gedenkstelle für die ehemalige Synagoge in Beckum
Magazin
01.02.2018 - 56 Min.

Region WAF: Gedenkstelle für die ehemalige Synagoge in Beckum

Magazin vom Bürgerfunk Warendorf

Wo heute in Beckum ein Textildiscounter steht, war früher das Zentrum des jüdischen Gemeindelebens. In den Novemberpogromen von 1938 wurde die Synagoge der Gemeinde geschändet und beschädigt - 1967 kam ein Neubau an die Stelle des alten Hauses. Eine Gedenkstele soll nun an die Beckumer Juden und ihre Synagoge erinnern. Am 9. November 2017 wird die Stele in der Fußgängerzone feierlich eingeweiht. Klaus Aßhoff begleitet das Fest. Er trifft dort auf Daniela Neumann, die als Verwandte der früheren jüdischen Bürger für die Feier angereist ist. Zu Wort kommt auch der Bürgermeister von Beckum, Karl-Uwe Strothmann.

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DO-MU-KU-MA: "Das Glashaus" von Erika Rosenberg
Magazin
06.12.2017 - 28 Min.

DO-MU-KU-MA: "Das Glashaus" von Erika Rosenberg

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Eigentlich wollte Erika Rosenberg ein Buch über die argentinische Diplomatie in der Zeit des Holocausts schreiben. - Doch bei ihrer Recherche wurde sie von der Untätigkeit ihrer Landsleute sehr enttäuscht. Allerdings fand sie in einem Buch eine kurze Stelle über den Schweizer Carl Lutz. Bis zu diesem Zeitpunkt war er ihr noch unbekannt, doch der Diplomat sollte 63.000 ungarische Juden gerettet haben. Fortan ließ Rosenberg der Name nicht mehr los und so recherchierte sie die Geschichte des Mannes. Es entstand ihr Buch "Das Glashaus". In dem Buch wird beschrieben, wie Carl Lutz zusammen mit ungarischen Widerstandskämpfern durch ein System von Schutzbriefen und Kollektivpässen ungarische Juden vor der Deportation nach Auschwitz retten konnte.

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