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21 Suchergebnisse

Dialog der Religionen
Talk
17.07.2019 - 38 Min.

Dialog der Religionen

Interview von Dr. Faraj Remmo, Universität Bielefeld

Irith Michelsohn, Vorsitzende der "Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld K.d.ö.R", gibt den "Wander-Partizipationspreis" weiter. Nach ihr erhält Sami Elias die Auszeichnung 2019. Er ist Mitbegründer des Vereins "Islamisches Zentrum Bielefeld e.V.". Faraj Remmo ist der Initiator des Preises. Er möchte mit dieser Geste auf den regen religiösen Dialog in Bielefeld aufmerksam machen. Auch Pastor Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der "v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel", ist bei der Veranstaltung dabei. Er betont die Wichtigkeit des interreligiösen Austausches.

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Bielefelder Wander-Partizipationspreis 2019 – Preisverleihung
Aufzeichnung
05.06.2019 - 69 Min.

Bielefelder Wander-Partizipationspreis 2019 – Preisverleihung

Interview von Dr. Faraj Remmo, Universität Bielefeld

Der "Wander-Partizipationspreis" wurde von Dr. Faraj Remmo ins Leben gerufen. Der Preis richtet sich an Personen, die sich für Mitgestaltung, Integration und Inklusion einsetzen. 2019 geht der Preis an Irith Michelsohn, Vorsitzende der "Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld K.d.ö.R" und Sami Elias, Mitbegründer vom "Islamischen Zentrum Bielefeld e.V.". Neben Gastvorträgen von SPD-Politikerin Gesine Schwan und der Bielefelder Bürgermeisterin Karin Schrader hält auch Preisträgerin Irith Michelsohn einen kurzen Vortrag. Darin erklärt sie, wie sie und Sami Elias sich für Integration, Inklusion und Partizipation einsetzen.

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Irith Michelsohn, Jüdische Gemeinde Bielefeld
Talk
28.05.2019 - 59 Min.

Irith Michelsohn, Jüdische Gemeinde Bielefeld

Interview von Dr. Faraj Remmo, Universität Bielefeld

Irith Michelsohn ist die Vorsitzende der "Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld K.D.Ö.R." ("BEIT TIKWA"). Die Gemeinde ist einer der Preisträger des "Wander-Partizipationspreis 2019". Der Wander-Preis wird regelmäßig an Institutionen, Einrichtungen und Personen in Bielefeld weitergereicht, die sich öffentlich für Integration oder Inklusion engagieren. Im Rahmen eines Seminars spricht Dr. Faraj Remmo mit Irith Michelsohn. Im Interview berichtet sie von ihrem Aufwachsen in Israel und Deutschland und erklärt, wie sich die jüdische Gemeinde in Bielefeld unter anderem gegen Antisemitismus engagiert. Sie äußert auch einen Wunsch: Irith Michelsohn wünscht sich, dass die drei großen Religionen - Christentum, Islam und Judentum - in Deutschland noch besser miteinander sprechen und sich austauschen.

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Gartenwelt Schloss Rheydt 2019 und Städtisches Museum Schloss Rheydt
Bericht
16.04.2019 - 6 Min.

Gartenwelt Schloss Rheydt 2019 und Städtisches Museum Schloss Rheydt

Beitrag von Sascha Tanski aus Mönchengladbach

Die Messe "Gartenwelt Schloss Rheydt" bietet auch 2019 zahlreiche Stände und Angebote für Besucher. Im Interview mit Sascha Tanski beschreibt Veranstalter Reno Müller, was es auf der Messe alles zu sehen gibt. Dabei stellt er auch heraus, dass durch ein steigendes Umweltbewusstsein zum Beispiel weniger Plastik verwendet wird. Besucher der Veranstaltung können außerdem kostenlos das "Städtische Museum Schloss Rheydt" besichtigen. Hier werden neben barocker Kunst auch moderne Videoinstallationen eines jüdischen Künstlers ausgestellt.

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Antisemitismus in Dortmund
Bericht
05.02.2019 - 3 Min.

Antisemitismus in Dortmund

Beitrag von eldoradio*, dem Campusradio an der TU Dortmund

Antisemitismus gibt es auch mehr als 70 Jahre nach dem Holocaust noch in Deutschland. Der jüdische Student Dennis Khavkin erzählt im Beitrag von "eldoradio*" von den Vorurteilen seiner Kommilitonen und seinem Alltag mit der traditionellen jüdischen Kopfbedeckung "Kippa". Mit dieser gibt es für ihn in Dortmund "No-go-Areas" – Stadtteile, die er meidet, um nicht mit Ju­den­feind­lich­keit konfrontiert zu werden. Psychologin und Professorin Beate Küpper von der Hochschule Niederrhein sieht in Deutschland sogar einen Anstieg des Antisemitismus.

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Shlomo Venezia, Häftling im Sonderkommando Auschwitz
Talk
13.11.2018 - 47 Min.

Shlomo Venezia, Häftling im Sonderkommando Auschwitz

Sendung von "extraRadiO" aus dem Kreis Mettmann

Shlomo Venezia war im Zweiten Weltkrieg im Konzentrationslager in Auschwitz inhaftiert, weil er Jude war. Marika Venezia spricht vor Schüler*innen der Gesamtschule Velbert über das Schicksal ihres Ehemanns: Als Gefangener der Nationalsozialisten musste er dabei helfen, Menschen zu ermorden. Marika Venezia berichtet von den Erfahrungen, die Shlomo Venezia als Teil des "Sonderkommandos Auschwitz" machen musste. Aber auch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen sind Teil des Interviews.

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extraRadiO: Woche der Erinnerung in Velbert
Talk
31.10.2018 - 54 Min.

extraRadiO: Woche der Erinnerung in Velbert

Beitrag von "extraRadiO" aus dem Kreis Mettmann

Die "Woche der Erinnerung" in Velbert findet in Erinnerung an die Opfer der Reichspogromnacht 1938 statt. Eine Woche lang gibt es im November 2018 Programm, das an die Verbrechen der Nationalsozialisten an jüdischen Bürgern erinnert. Im "extraRadiO"-Studio sind Susanne Wege und Frank Overhoff zu Gast. Mit Moderator Werner Miehlbradt sprechen sie darüber, wie man Erinnerungsarbeit auch für jüngere Menschen aktuell und interessant gestalten kann.

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DO-MU-KU-MA: "ZimmaOrkestra" live im Fritz-Henßler-Haus in Dortmund
Interview
10.10.2018 - 69 Min.

DO-MU-KU-MA: "ZimmaOrkestra" live im Fritz-Henßler-Haus in Dortmund

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Die Band "ZimmaOrkestra" aus Dortmund hat ihr erstes Album veröffentlicht: Es heißt "WIR AHNEN". Darauf spielt die Gruppe Klezmer-Musik mit deutschen Texten. Der Musikstil steht für die jüdische Volksmusik aus Osteuropa. Reporter Klaus Lenser interviewt die Gruppe vor ihrem Konzert im Fritz-Henßler-Haus in Dortmund. Die Musiker erklären unter anderem, wie sie zu dem Musikstil gekommen sind. Thema sind auch die Texte der Gruppe. Diese sind selbstgeschrieben und zum Teil sehr gesellschaftskritisch.

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Wissenssnack: Propaganda-Spielzeug im Nationalsozialismus
Beitrag
29.08.2018 - 3 Min.

Wissenssnack: Propaganda-Spielzeug im Nationalsozialismus

Beitrag von Lara Zell aus Dortmund

In der Zeit des Nationalsozialismus rief das Propagandaministerium zur Produktion von Propaganda-Spielzeug für Kinder auf. Gesellschaftsspiele wie "Juden raus!" sollten die Kinder auf den Krieg und die Armee vorbereiten. Lara Zell spricht mit Wolfgang W.E. Samuel, der als deutsches Kind im zweiten Weltkrieg aufwuchs. Er schrieb darüber mehrere Bücher, unter anderem seine Autobiographie "German Boy". Außerdem spricht sie mit Joel Nommick, der als jüdisches Kind zu Kriegszeiten aufwuchs.

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antenne antifa: Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 in Münster
Magazin
11.07.2018 - 54 Min.

antenne antifa: Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 in Münster

Magazin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschist*innen - produziert beim medienforum münster e.V.

Während der Reichspogromnacht am 9. November 1938 verhafteten und töteten nationalsozialistische Gruppen in Deutschland Tausende Juden. Synagogen, Geschäfte und Häuser von jüdischen Bürgern brannten. Nie zuvor war der Antisemitismus gegenüber Juden in Deutschland so sichtbar wie vor 80 Jahren – das gilt auch für die Stadt Münster. Das "medienforum münster" möchte mit einem Feature aus dem Jahr 2010 an die Geschichte seiner Stadt erinnern. Das Team der "Jugendgeschichtswerkstatt Münster" geht zum Jahrestag der Reichspogromnacht in Münster auf die Straßen und blickt in die Vergangenheit der Stadt. So stehen die Reporter zum Beispiel vor dem Rathaus und stellen sich vor, wie auf einer Bank davor stand: "Hier dürfen keine Juden sitzen". Außerdem beschreiben die Nachwuchsjournalisten die Schicksale einzelner Juden, die während der Reichspogromnacht in Münster gelebt haben.

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DO-MU-KU-MA: "abgestempelt - Judenfeindliche Postkarten", Ausstellung in Dortmund-Hörde
Beitrag
28.03.2018 - 27 Min.

DO-MU-KU-MA: "abgestempelt - Judenfeindliche Postkarten", Ausstellung in Dortmund-Hörde

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Antisemitismus, die Feindlichkeit gegenüber Juden, hat sich nicht erst im Nationalsozialismus offenbart, sondern ist bereits im 19. Jahrhundert ein verbreitetes Phänomen gewesen. Dies zeigen die antisemitischen Bildpostkarten der Ausstellung "abgestempelt - Judenfeindliche Postkarten" im Bürgersaal der Bezirksverwaltungsstelle Dortmund-Hörde. Fast 1.000 Postkarten - vermehrt aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg - hat Wolfgang Haney zusammen getragen. Eine Auswahl dieser tourt seit zwei Jahren als Wanderausstellung der "Bundeszentrale für politische Bildung" durch Deutschland. Professor Thomas Goll vom "Lehrstuhl für integrative Fachdidaktik Sachunterricht und Sozialwissenschaften" der TU Dortmund ist an der Konzeption der Ausstellung beteiligt gewesen. Moderator Klaus Lenser spricht mit ihm über Ausgrenzungsprozesse, den gegenwärtigen Antisemitismus und wie dieser durch Motive und Bildsprachen zu erkennen ist.

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Antisemitismus in Deutschland 2012
Beitrag
28.02.2018 - 9 Min.

Antisemitismus in Deutschland 2012

Beitrag von Ulrike Franz aus Münster

Anfang 2012 veröffentlicht der Bundestag den Antisemitismusbericht mit einem überraschenden Ergebnis: 20 Prozent der Deutschen seien immer noch latent antisemitisch. Ulrike Franz spricht unter anderem mit Prof. Juliane Wetzel aus Berlin, die an dem Bericht mitgearbeitet hat, und Dr. Bernd Drücke aus Münster über das Ergebnis des Antisemitismusberichts. Diese erklären, dass es oft nicht um aktive Übergriffe gehe. Antisemitismus sei vielmehr eine Haltung, da es wenig Kontaktpunkte mit dem Judentum gebe. Daher sei es wichtig, in den direkten Austausch zu treten. Zum Abschluss gibt es noch einige Film- und Buchtipps.

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