Menschen im Mittelalter: Wikinger in Andernach und die Rolle der Beginen im Mittelalter

Sendereihe von Timo Fledie aus Köln

Wie sah der Alltag im Mittelalter aus? Welche Namen trugen die Menschen in der Zeit? Was spielten und was tranken sie? Unter anderem diesen Fragen widmet sich Moderator Timo Fledie in der aktuellen Ausgabe von "Menschen im Mittelalter". Auch spricht er mit den Wikinger-Darsteller*innen Bastian und Tatiane Kühnapfel, die einen Einblick in die Zeit der Wikinger in Andernach geben. Über die Rolle der Beginen im Mittelalter berichtet Ulrike Franz, Gästeführerin in Oppenheim (Rheinhessen).

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Kommentare

  • Silvia Baumann
  • 31. August 2026
  • 14:01
Was erzählt der Typ da für einen Blödsinn? Überfall 882..... Das Tor, durch das die Wikinger gekommen sein sollen, ist das Rheintor, das ehemalige nördliche Haupttor der Andernacher Stadtbefestigung aus der Zeit um 1200 und der Hauptzugang der Stadt Andernach vom Rheinufer her.
Das wurde schlappe 400 Jahre später erbaut???!!!
"Diese Tunika ist eine Reitertunika...."???
Diese Tunika heißt im Onlinehandel Ove und ist ein Universalmodell, das als Wikingertunika vermarktet wird, weder Schnitte, Material oder sonstwas sind in irgendeiner Weise mit dem 9. Jh in Einklang zu bringen.
Die Farbe blau war in Skandinavien Standard, genau wie viele andere Farben auch und sind durch entsprechende Analysen belegt.
Vor allem BLAU (Färberwaid), Gelb (Färberwau) und Rot (Krapp) waren durch den Anbau der entsprechenden heimischen Färbepflanzen weit verbreitet und mitnichten ein Privileg höhergestellter Personen.
Das Bild, alles wäre nur grau oder braun gewesen, ist daher blanker Unsinn. Das Mittelalter war in all seinen Epochen bunt.
Die "schlabberige" Hose ist ebenfalls nicht belegt und reine Fantasie, Funde z.B. aus Haithabu belegen einen körpernahen Schnitt, ähnlich der Thorsberghose aus dem 3./4. Jh., es gab noch die sogenannten Warägerhosen mit weitem Beinschnitt, der aber eher für die Ruswikinger belegt ist.
Beinwickel waren auch regional und zeitlich eingegrenzt und hatten nicht nur den Sinn von Kälteschutz.
Auch die Schuhe, die übrigens NICHT wendegenäht sind, sind von ihrer Form und Ausführung reine Fantasie.
Der Herr sollte sich auch einmal mit dem Herrn Petersen beschäftigen, der z🅱️ auch Äxze klassifiziert hat - die angeblich abgeflachte Seite als Hammerersatz entspricht reiner Fantasie - Äxte hatten solch eine Funktion nicht, sie waren rein als leichte Hack- und Schneidwerkzeuge oder als Waffen konzipiert, wo es auf das leichte Gewicht ankam.
Auch der Gebrauch bzw. die Nutzung der Bartaxt ist vollkommen falsch erzählt.
In erster Linie war es ein Werkzeug, keine Waffe,der nach unten gezogene „Bart“ sparte wertvolles Eisengewicht, vergrößerte aber gleichzeitig die Schneidfläche und bot vielseitige Anwendungsmöglichkeiten für Holzbearbeitung. Man konnte mit der Hand direkt hinter den Axtkopf unter den „Bart“ greifen (das sogenannte Choken). Dadurch lag der Schwerpunkt direkt in der Hand, was eine präzise Führung wie bei einem großen Messer ermöglichte – ideal zum Schnitzen, Entrinden oder Anspitzen von Holz oder für den Schiffsbau.

Lieber Timo Fledie!
Wenn du schon sowas wie eine anspruchsvolle Zeitreise als Video machen möchtest, dann prüfe vorher mal die Referenzen deiner Akteure.
Reenactor oder Leute, die Living History machen, kämpfen leider seit Jahrzehnten gegen solche Dummschwätzer, die viel reden, aber keine Ahnung haben.
Es gibt so viele gute Darsteller, die auch wissen, was sie tun und wovon sie reden, und nicht einfach im bunten Kostümchen über Märkte laufen und so tun, als wären sie Experten.
Von mir bekommt dieses Video die Note ungenügend, was den Wikingerteil angeht.


  • Sarah Beutenmüller
  • 31. August 2026
  • 01:56
Wikingerdarsteller?????
Das ist Kostümierung und Fachwissen auf unterstem Niveau, nichts in dieser Darstellung ist in irgendeiner Weise belegt, die Kleidung stammt sus dem Versandhandel, das "Fachwissen" wird über KI abgefragt... Es gibt weitaus bessere Darstellungen, die sich an archäologischen Erkenntnissen orientieren, als diese Karnevalstruppe