NRWision
08.03.2017 - 11 Min.

Grenzüberschreitung

Beitrag von Roswitha K. Wirtz aus Düren

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Cybermobbing, sexueller Missbrauch, Killerclowns: Überall werden heutzutage körperliche oder verbale Grenzen überschritten - auch an Schulen. Der Verein "basta!" setzt sich gegen den sexuellen Missbrauch an Jungen und Mädchen ein. Eine Ausstellung mit Bildern und Texten aus vier Schulen im Kreis Düren präsentiert die Ergebnisse ihrer Arbeit. Im Schloss Merode hält Prinz Charles-Louis von Merode eine Laudatio, ehe die besten Bilder und Texte prämiert werden.
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Kommentare:

Sigrid Bergsch
am 31. März 2017 um 08:22 Uhr

Vielen Dank an RoKa Wirtz, die unter schwierigen Bedingungen diese Dokumentation für unseren Verein erstellt hat. Er zeigt einen Ausschnitt unserer Arbeit neben der Beratungs- und Unterstützungsarbeit, neben Präventionskursen für Kinder, Elternabenden und Fortbildungen für pädagogisches Personal. Einmalig war dieses Fest, der feierliche Rahmen - es war etwas ganz Besonderes, für das RoKa Wirtz uns eine schöne Erinnerung geschaffen hat.

Susanne
am 23. März 2017 um 07:39 Uhr

Sexueller Missbrauch ist Machtmissbrauch und kein einmaliges Erlebnis. Die Täter sind überwiegend Männer aus allen sozialen Schichten und meist aus dem sozialen Nahbereich des Opfers. Leider ist die Dunkelziffer sehr hoch, weil viele Fälle von Kindesmissbrauch gar nicht erst oder sehr viel später angezeigt werden.
Deshalb muss der Bevölkerung immer wieder ein Spiegel vor Augen geführt werden.

Toni Freialdenhoven alias Lachyogi Toni
am 19. März 2017 um 12:52 Uhr

RoKa Wirtz scheut sich nicht vor so brisanten Themen, wie Missbrauch, eine Dokumentation zu gestalten, und dies gelingt ihr mit professionellem Geschick!

Hoffungsvoll und gut finde ich, dass sich so viele Menschen für eine angemessene und dringend notwendige Aufklärung zum Thema Missbrauch einsetzen!

Dass der täglich stattfindende Missbrauch immer wieder Realität werden kann, liegt unter anderem am Egozentrismus, an unkontrollierter Triebhaftigkeit und am Machtgehabe von einigen Menschen.
Hätten sie genügend Empathie, den Kindern und Jugendlichen gegenüber,
würden sie sich ihres Missbrauchs bewusst werden!

Angelika
am 14. März 2017 um 07:29 Uhr

Die Tatsache, dass nach wie vor die meisten Mißbrauchsfälle und Gewalt gegen Kinder und Frauen in vertrauter Umgebung stattfinden und nicht, wie so oft angenommen von bösen "Fremden", sondern von Familienmitgliedern, und vertrauten Personen ist erschreckend.
Wie können wir Kindern verständlich machen, dass sie ebenso bei den Menschen, denen sie vertrauen und dessen Schutzbefohlene sie sind achtsam sein müssen? Laut §176 StGB droht den Tätern bei sexuellem Mißbrauch von Kindern eine Strafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren.
Wer jedoch mit Gewalt gegen eine Person oder unter Anwendung von Drohungen mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft. § 249StGB.
Darf es sein, dass der Raub "einer Sache" höher bestraft wird, als der Raub von Kindheit, Selbstachtung und Vertrauen unserer Kinder?

Maria Therese Löw
am 11. März 2017 um 08:24 Uhr

Es handelt sich bei diesem Film um eine professionell gestaltete Dokumentation über ein Projekt mit der Intention, alle Betrachter in der Sprache von Kindern und Jugendlichen auf das große Leid aufmerksam zu machen, das Opfer in allen Bereichen des leider täglichen Kindesmissbrauchs erfahren müssen.

Kay Rüßing
am 10. März 2017 um 12:03 Uhr

Ich war am Tag der Ausstellungseröffnung dabei.
In diesem feierlichen Rahmen der Adventszeit und der Besinnlichkeit gab die Ausstellung einen Denkanstoß im Umgang mit Mensch und Natur, welcher in dieser schnelllebigen Zeit im Alltag an einem vorbei rauscht. Ich würde mir jedoch wünschen einen solchen Appel erst gar nicht zu stellen. Leider ist der Mensch ein grausames Tier.