Die Rolle der Frau im Nationalsozialismus
Beitrag von Schüler*innen am Gymnasium Martinum in Emsdetten
Im Nationalsozialismus waren die Rollen von Frauen und Männern klar verteilt. Die Frau wurde auf ihre Mutterrolle reduziert. Zur sogenannten "Reproduktion der arischen Rasse" sollte sie getreu der rassistischen und völkischen NS-Ideologie möglichst viele deutsche Kinder gebären. Außerdem mussten sich Frauen um den Haushalt kümmern. Liv Twardon, Jola Droste und Sina Wittler sind Schülerinnen am Gymnasium Martinum in Emsdetten. In ihrem Beitrag erzählen sie unter anderem, wie sich die Unterdrückung der Frau im Alltag des Nationalsozialismus zeigte. Außerdem sprechen sie über die Propaganda, mit der Diktator Adolf Hitler die Rolle der Frauen im Dritten Reich durchsetzte. Dazu sprechen sie mit drei NS-Zeitzeugen aus Emsdetten. Im Gespräch mit den Schülerinnen machen die Zeitzeugen klar: Die Zeit des Nationalsozialismus war ein großer Rückschritt für die Emanzipation der Frauen.
Infos: Gymnasium Martinum
Gymnasium Martinum Emsdetten
Beiträge von Schülerinnen und Schüler der "martinum.media gUG"
"martinum.media" ist die gemeinnützige Schülerfirma des Gymnasiums Martinum in Emsdetten. Schülerinnen und Schüler produzieren dort eigenständig Videos, Podcasts, Radiobeiträge und weitere digitale Medienformate. Die Wurzeln der Schülerfirma liegen in einem Radioprojekt, das 2017 während der Projekttage des Gymnasiums mit Unterstützung des Campusradios Radio Q aus Münster entstand. Aus der damaligen Radio-AG entwickelte sich in den folgenden Jahren eine vielseitige Medienfirma, die sowohl schulische als auch außerschulische Projekte begleitet.
In der Mediathek von NRWision sind zahlreiche Produktionen von "martinum.media" zu sehen und zu hören – darunter Reportagen, Dokumentationen, historische Schülerprojekte sowie Beiträge über aktuelle Projekte der Schülerfirma.