NRWision
30.06.2022 - 6 Min.
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BergTV: Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Bergisch Gladbach

Beiträge und Reportagen aus Bergisch Gladbach

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Auf den Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung macht der Verein "einfach gemeinsam e.V." 2022 in Bergisch Gladbach aufmerksam. Hildegard Allelein ist 2. Vorsitzende beim Verein. Mit dem Team von "BergTV" spricht sie über den Protesttag. Hildegard Allelein findet: Viele Radfahrer in der Fußgängerzone nehmen zu wenig Rücksicht. Das ist für alle Fußgänger und besonders für Menschen mit Behinderung gefährlich. Außerdem: Bürgermeister Frank Stein und SPD-Politikerin Tülay Durdu starten einen "Blinden-Selbstversuch" in Bergisch Gladbach. Sie stellen fest: Menschen mit Sehbeeinträchtigung haben es schwer in der Fußgängerzone. Für die Demonstrierenden in Bergisch Gladbach ist der Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung trotzdem ein voller Erfolg.

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Kommentare:

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Anita Komischke
am 14. Juli 2022 um 13:55 Uhr
Bergisch Gladbach ist bei weitem nicht barrierefrei bzw. behindertengerecht. Hier meine eigenen Erfahrungen.
Ich hatte einen neuen Personalausweis beantragt. Es kam der Tag, an dem ich den neuen Ausweis abholen mußte. Ich bin im dritten Jahr behindert und kann nichts alleine machen, bin auf Rollator und Rollstuhl angewiesen. Ich bin zum Glück mit einer Betreuerin von Refrath nach Bergisch Gladbach - Innenstadt gefahren. Am Stadthaus angekommen stellte ich fest, dass der Raum nur über eine Treppe erreichenbar, zudem war die Tür des Raumes sehr schwer zu öffnen. Es war für mich nicht möglich, dorthin zu kommen. Ich habe dann die Vollmacht für meine Betreuerin ausgefüllt und so konnte sie meinen Ausweis abholen. Beantragt hatte ich den Ausweis im Bürgerbüro Refrath gestellt. Warum ist es nichht möglich, dass man den Ausweis auch wieder im Bürgerbüro abholen kann?
Des weiteren bin ich mit einer Betreuerin mit Rollator oder Rollstuhl unterwegs. Die Bürgersteige sind oft sehr schlecht, es besteht hier des öffterens eine große Sturzgefahr. Wir sind in der vorigen Woche den Frußweg am Trassbach oder Saalermühlenbach gegangen. Die Strecke ist selbst für gesunde Personen gefährlich zu begehen.
Viele Arztpraxen befinden sich in oberen Etagen, ohne Fahrstuhl. Für mich ist es unmöglich diese Praxen aufzusuchen. Es bleibt mir nichts anderes möglich, als mir eine barrierefrreie Praxis zu suchen.
Große Probleme bereiten mir auch die Waldwege, hier komme ich mir vor, wie auf einer Rüttelplatte. Diese Wege sind sicherlich nicht das Problem der Stadt, hier werde ich mich mal an unser Forstamt wenden Aber wer ist für die Wege um den Saalernühlensee zuständig? Dieser Weg ist auch nicht behindertengerecht.