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21 Suchergebnisse

Magazin
17.01.2019 - 55 Min.

antenne antifa: Wehrmachtsdeserteur Rainer Schepper, Neujahrsempfang der AfD

Magazin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschist*innen - produziert beim medienforum münster e.V.

Rainer Schepper ist Wehrmachtsdeserteur. Der 1927 geborene Münsteraner sollte während des Zweiten Weltkriegs im Alter von 17 Jahren eingezogen werden. Im Interview erzählt Rainer Schepper, mit welchen Tricks er diesem Schicksal entkommen konnte. Bei seiner Flucht vor der SS und der Wehrmacht hatte er mehrmals großes Glück. Rainer Schepper beschreibt einige heikle Situationen und schildert, wie er das Kriegsende heil überstehen konnte. Weitere Themen in "antenne antifa" sind der Neujahrsempfang 2019 der AfD und ein sogenanntes "Heldengedenken" der Partei "Die Rechte".

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Bericht
15.01.2019 - 69 Min.

DO-MU-KU-MA: Ausstellung mit Bildern von Walter Liggesmeyer über Auschwitz

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Die Ausstellung "Walter Liggesmeyer: Es drängt die Zeit" stellt 15 Bilder des Künstlers Walter Liggesmeyer aus Dortmund vor. Thematisch drehen sich die Werke um Auschwitz und den Holocaust. Zur Ausstellungseröffnung in Hörde werden Gedichte des Künstlers vorgetragen, die sich mit denselben Themen beschäftigen. Walter Liggesmeyer war politisch engagiert und setzte sich mit seiner Kunst gegen Rassismus und für Toleranz ein. Reporter Klaus Lenser konnte Liggesmeyer vor seinem Tod interviewen: Der Künstler berichtet im Gespräch von seiner Kindheit, davon, wie er zur Kunst kam und woher seine Motivation kommt.

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Talk
10.01.2019 - 33 Min.

Historia Universalis: Das Massaker von Marzabotto – HU028

Geschichts-Podcast von Oliver Glasner, Elias Harth und Karol Kosmonaut aus Köln

Beim Massaker von Marzabotto, das sich in der Nähe von Bologna ereignete, handelt es sich um eine Vernichtungsaktion der "16. SS-Panzergrenadier-Division". Zwischen dem 29. September und dem 1. Oktober 1944 verloren 770 Menschen ihr Leben, darunter 213 Kinder. Die Podcaster Elias Harth, Karol Kosmonaut und Oliver Glasner berichten, wie es zu dem Massaker kam und welche Folgen es für die Beteiligten hatte.

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Dokumentation
05.12.2018 - 54 Min.

Hiegemann unterwegs: Franzosen helfen Düdinghausen – Teil 2

Sendung der HochSauerlandWelle in Brilon

Im Rahmen des "LWL"-Projekts "Europa in Westfalen" setzt sich der Ort Düdinghausen im Sauerland mit seiner Geschichte auseinander: Während des Zweiten Weltkriegs haben einige Franzosen in Düdinghausen gelebt. Die Erinnerung daran ist durch einen Mess-Koffer, der auf dem Dachboden des Pfarrhauses gefunden wurde, wieder belebt worden. Der Koffer ist dort von einem französischen Pfarrer stehen gelassen worden. Was es mit dem Mess-Koffer auf sich hat und wie die Städtepartnerschaft zwischen Medebach und der französischen Gemeinde Locminé zustande gekommen ist, erfragt Reporter Ingo Ramminger beim Aktionstag "Medebach: Franzosen helfen Düdinghausen".

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Magazin
04.12.2018 - 54 Min.

Hiegemann unterwegs: Franzosen helfen Düdinghausen – Teil 1

Sendung der HochSauerlandWelle in Brilon

Düdinghausen ist ein Stadtteil von Medebach im Hochsauerlandkreis. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die dort lebenden Bürger von ehemaligen französischen Kriegsgefangenen unterstützt. Moderator Ingo Ramminger spricht mit Horst Frese vom Heimat- und Verkehrsverein Düdinghausen über das Ende des Krieges, Polen und Franzosen als Arbeitskräfte sowie das Leben der Kriegsgefangenen auf den Höfen der Deutschen. In der Sendung kommen weitere Zeitzeugen aus Medebach zu Wort. Themen sind unter anderem der Kontakt mit den Franzosen nach dem Kriegsende und der Einmarsch der Amerikaner.

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Talk
14.11.2018 - 15 Min.

loxodonta: Rückblick - oder: Das hätte ich nicht geglaubt - Teil 2

Kulturbericht von Christa Weniger aus Hamm

Der Zweite Weltkrieg ist mehr als 70 Jahre her. Ernst Bednarz hat seine Kindheit in diesem Krieg erlebt. Mit seinen 90 Jahren ist Ernst Bednarz heute noch ein Zeitzeuge des Zweiten Weltkriegs. Im zweiten Teil der Reihe "Rückblick - oder: Das hätte ich nicht geglaubt" erzählt Ernst Bednarz von der Nachkriegszeit. Er spricht von guten und schlechten Zeiten: über Wohnungsnot, Sport, seine Rheuma-Erkrankung und den Tod seiner Frau. Ernst Bednarz lässt sein Leben im Interview Revue passieren.

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Talk
13.11.2018 - 47 Min.

Shlomo Venezia, Häftling im Sonderkommando Auschwitz

Sendung von "extraRadiO" aus dem Kreis Mettmann

Shlomo Venezia war im Zweiten Weltkrieg im Konzentrationslager in Auschwitz inhaftiert, weil er Jude war. Marika Venezia spricht vor Schüler*innen der Gesamtschule Velbert über das Schicksal ihres Ehemanns: Als Gefangener der Nationalsozialisten musste er dabei helfen, Menschen zu ermorden. Marika Venezia berichtet von den Erfahrungen, die Shlomo Venezia als Teil des "Sonderkommandos Auschwitz" machen musste. Aber auch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen sind Teil des Interviews.

7
Talk
04.09.2018 - 79 Min.

Der Sumpf: Deine Juliet - Eine Nebensümpflichkeit

Podcast zur TV-Serie "M*A*S*H" von Felix Herzog, Thure Röttger und Tobias Schacht aus Köln

Nachdem das "Sumpf"-Team sich mit dem Brief als Erzählform in einzelnen Folgen der US-Serie "M*A*S*H" befasst hat, gibt es in dieser Folge einen kleinen Exkurs. Thure hat den Film "Deine Juliet" gesehen, seine Frau Karin hat auch das Buch gelesen. Sie ist in dieser Sendung als Expertin mit dabei. Gemeinsam diskutieren die beiden über den Briefroman und seine Verfilmung. "Deine Juliet" spielt Mitte der 1940er Jahre auf einer besetzten Kanalinsel und arbeitet überwiegend - wen wundert's - mit Briefen. Ob ein solcher Roman auch im Kino funktionieren kann?

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Porträt
28.08.2018 - 37 Min.

Künstlerporträt: Ortwin Bickhove-Swiderski, Autor

Sendung von Radio-Kaktus Münster e.V. - produziert beim medienforum münster e.V.

Der Autor Ortwin Bickhove-Swiderski schreibt auf Grundlage von Akten und intensiver Recherche Sachbücher über den Zweiten Weltkrieg. Im Interview erzählt er von seinen erschütternden Recherche-Ergebnissen, aber auch von spannenden Ideen für weitere Werke. Warum er sich so viel mit den Tätern statt den Opfern beschäftigt und was ihn zu seiner aufwändigen Arbeit bewegt, darüber spricht er mit Türkân Heinrich und Nina Roreit vom Radio-Kaktus Münster e.V..

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Talk
24.07.2018 - 51 Min.

Historia Universalis: Irrfahrt nach Kuba – HU020

Geschichts-Podcast von Oliver Glasner, Elias Harth und Karol Kosmonaut aus Köln

Am 13. Mai 1939 reisten rund 900 deutsche Juden mit dem Transatlantik-Passagierschiff MS St. Louis von Hamburg Richtung Kuba. Durch die Enteignung "erkauften" sie sich die Flucht aus Deutschland. Karol vom "Historia Universalis"-Team erzählt, dass der kubanische Präsident die Einreisegenehmigung jedoch als ungültig erklärte. Bei der Ankunft am 27. Mai 1939 wurden die Passagiere der St. Louis somit abgewiesen. Darauf folgte eine wochenlange Odyssee auf der Suche nach einem neuen Ziel.

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Magazin
15.03.2018 - 22 Min.

DO-MU-KU-MA: "Erinnern … damit kein Gras darüber wächst!" - Gedenken an die Reichspogromnacht

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

"Erinnern … damit kein Gras darüber wächst!" - die Veranstaltungsreihe zum Gedenken an die Reichspogromnacht, die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, hat im Dortmunder Stadtteil Hörde begonnen. Seit rund zehn Jahren organisieren der Vorbereitungskreis "Hörder Pogromgedenken 9.11.1938" und die "Johann-Gutenberg-Realschule" die alljährliche Gedenkstunde zur Pogromnacht. Im Juni 2017 hatten sie die Idee, das komplette folgende Jahr diesem Thema zu widmen. So haben sie zum Beispiel Gedenkstunden, Theateraufführungen und Vorträge gegen das Vergessen in Hörde geplant. Den Anfang macht die Ausstellung "abgestempelt - Judenfeindliche Postkarten" im Bürgersaal der Bezirksverwaltungsstelle Dortmund-Hörde. Außerdem sollen im Laufe des Jahres weitere "Stolpersteine" im Stadtteil verlegt werden. Mit diesen wird an das Schicksal von Menschen erinnert, die von den Nazis verfolgt, deportiert und ermordet wurden.

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Talk
10.01.2018 - 20 Min.

Im Profil: Gabriele Jaekel, Autorin

TV-Talk aus Bielefeld - produziert bei Kanal 21

Gabriele Jaekel ist ein Nachkriegskind. Trotzdem sagt sie: "Der Zweite Weltkrieg hat mein Leben überschattet." - In der Talk-Sendung "Im Profil" spricht Maurice Lubina mit Gabriele Jaekel über ihr Leben als Tochter eines SS Soldaten und einer Nazi-Mutter. Im Interview mit Kanal 21 beschreibt sie, welche paradiesischen Bilder ihre Eltern vom Krieg vermittelt haben. Fesselnd erzählt Jaekel, wie ihre Eltern die Schrecken des Nationalsozialismus nach Kriegsende verdrängt haben und wie das die Familie zerschlagen hat. Jaekel, die 1948 geboren wurde, hat ihre Erfahrungen in der Biografie "Wohin, ihr Wolken?" zusammengefasst. Mit ihrem Buch ruft sie alle Nachkriegskinder auf, sich mit der eigenen Familiengeschichte zu beschäftigen und sich auszusprechen.

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