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16 Suchergebnisse

Talk
14.11.2018 - 15 Min.

loxodonta: Rückblick - oder: Das hätte ich nicht geglaubt - Teil 2

Kulturbericht von Christa Weniger aus Hamm

Der Zweite Weltkrieg ist mehr als 70 Jahre her. Ernst Bednarz hat seine Kindheit in diesem Krieg erlebt. Mit seinen 90 Jahren ist Ernst Bednarz heute noch ein Zeitzeuge des Zweiten Weltkriegs. Im zweiten Teil der Reihe "Rückblick - oder: Das hätte ich nicht geglaubt" erzählt Ernst Bednarz von der Nachkriegszeit. Er spricht von guten und schlechten Zeiten: über Wohnungsnot, Sport, seine Rheuma-Erkrankung und den Tod seiner Frau. Ernst Bednarz lässt sein Leben im Interview Revue passieren.

Talk
13.11.2018 - 47 Min.

Shlomo Venezia, Häftling im Sonderkommando Auschwitz

Sendung von "extraRadiO" aus dem Kreis Mettmann

Shlomo Venezia war im Zweiten Weltkrieg im Konzentrationslager in Auschwitz inhaftiert, weil er Jude war. Marika Venezia spricht vor Schüler*innen der Gesamtschule Velbert über das Schicksal ihres Ehemanns: Als Gefangener der Nationalsozialisten musste er dabei helfen, Menschen zu ermorden. Marika Venezia berichtet von den Erfahrungen, die Shlomo Venezia als Teil des "Sonderkommandos Auschwitz" machen musste. Aber auch aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen sind Teil des Interviews.

Talk
04.09.2018 - 79 Min.

Der Sumpf: Deine Juliet - Eine Nebensümpflichkeit

Podcast zur TV-Serie "M*A*S*H" von Felix Herzog, Thure Röttger und Tobias Schacht aus Köln

Nachdem das "Sumpf"-Team sich mit dem Brief als Erzählform in einzelnen Folgen der US-Serie "M*A*S*H" befasst hat, gibt es in dieser Folge einen kleinen Exkurs. Thure hat den Film "Deine Juliet" gesehen, seine Frau Karin hat auch das Buch gelesen. Sie ist in dieser Sendung als Expertin mit dabei. Gemeinsam diskutieren die beiden über den Briefroman und seine Verfilmung. "Deine Juliet" spielt Mitte der 1940er Jahre auf einer besetzten Kanalinsel und arbeitet überwiegend - wen wundert's - mit Briefen. Ob ein solcher Roman auch im Kino funktionieren kann?

Porträt
28.08.2018 - 37 Min.

Künstlerporträt: Ortwin Bickhove-Swiderski, Autor

Sendung von Radio-Kaktus Münster e.V. - produziert beim medienforum münster e.V.

Der Autor Ortwin Bickhove-Swiderski schreibt auf Grundlage von Akten und intensiver Recherche Sachbücher über den Zweiten Weltkrieg. Im Interview erzählt er von seinen erschütternden Recherche-Ergebnissen, aber auch von spannenden Ideen für weitere Werke. Warum er sich so viel mit den Tätern statt den Opfern beschäftigt und was ihn zu seiner aufwändigen Arbeit bewegt, darüber spricht er mit Türkân Heinrich und Nina Roreit vom Radio-Kaktus Münster e.V..

Talk
24.07.2018 - 51 Min.

Historia Universalis: Irrfahrt nach Kuba – HU020

Geschichts-Podcast von Oliver Glasner, Elias Harth und Karol Kosmonaut aus Köln

Am 13. Mai 1939 reisten rund 900 deutsche Juden mit dem Transatlantik-Passagierschiff MS St. Louis von Hamburg Richtung Kuba. Durch die Enteignung "erkauften" sie sich die Flucht aus Deutschland. Karol vom "Historia Universalis"-Team erzählt, dass der kubanische Präsident die Einreisegenehmigung jedoch als ungültig erklärte. Bei der Ankunft am 27. Mai 1939 wurden die Passagiere der St. Louis somit abgewiesen. Darauf folgte eine wochenlange Odyssee auf der Suche nach einem neuen Ziel.

Magazin
15.03.2018 - 22 Min.

DO-MU-KU-MA: "Erinnern … damit kein Gras darüber wächst!" - Gedenken an die Reichspogromnacht

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

"Erinnern … damit kein Gras darüber wächst!" - die Veranstaltungsreihe zum Gedenken an die Reichspogromnacht, die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, hat im Dortmunder Stadtteil Hörde begonnen. Seit rund zehn Jahren organisieren der Vorbereitungskreis "Hörder Pogromgedenken 9.11.1938" und die "Johann-Gutenberg-Realschule" die alljährliche Gedenkstunde zur Pogromnacht. Im Juni 2017 hatten sie die Idee, das komplette folgende Jahr diesem Thema zu widmen. So haben sie zum Beispiel Gedenkstunden, Theateraufführungen und Vorträge gegen das Vergessen in Hörde geplant. Den Anfang macht die Ausstellung "abgestempelt - Judenfeindliche Postkarten" im Bürgersaal der Bezirksverwaltungsstelle Dortmund-Hörde. Außerdem sollen im Laufe des Jahres weitere "Stolpersteine" im Stadtteil verlegt werden. Mit diesen wird an das Schicksal von Menschen erinnert, die von den Nazis verfolgt, deportiert und ermordet wurden.

Talk
10.01.2018 - 20 Min.

Im Profil: Gabriele Jaekel, Autorin

TV-Talk aus Bielefeld - produziert bei Kanal 21

Gabriele Jaekel ist ein Nachkriegskind. Trotzdem sagt sie: "Der Zweite Weltkrieg hat mein Leben überschattet." - In der Talk-Sendung "Im Profil" spricht Maurice Lubina mit Gabriele Jaekel über ihr Leben als Tochter eines SS Soldaten und einer Nazi-Mutter. Im Interview mit Kanal 21 beschreibt sie, welche paradiesischen Bilder ihre Eltern vom Krieg vermittelt haben. Fesselnd erzählt Jaekel, wie ihre Eltern die Schrecken des Nationalsozialismus nach Kriegsende verdrängt haben und wie das die Familie zerschlagen hat. Jaekel, die 1948 geboren wurde, hat ihre Erfahrungen in der Biografie "Wohin, ihr Wolken?" zusammengefasst. Mit ihrem Buch ruft sie alle Nachkriegskinder auf, sich mit der eigenen Familiengeschichte zu beschäftigen und sich auszusprechen.

Magazin
18.05.2017 - 22 Min.

DO-MU-KU-MA: Valentin Frank, NS-Zeitzeuge

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Valentin Frank aus Dortmund erlebte als Jugendlicher die NS-Diktatur. Mehr als 25 Jahre stand er als Zeitzeuge in Schulen und der Gedenkstätte "Steinwache" zur Verfügung, bevor er Ende 2016 verstarb. Klaus Lenser vom Kulturmagazin "DO-MU-KU-MA" erinnert in einer Gedenksendung an Franks Schicksal und Wirken. In Originaltönen berichtet der Zeitzeuge von seiner Inhaftierung in einem Gestapo-Lager und den glücklichen Zufällen, durch die er überleben konnte. Valentin Frank spricht auch über seinen jüngeren Bruder Paul, der Opfer der Euthanasie wurde.

Porträt
01.03.2017 - 24 Min.

Mein Leben: Anita Körber, Köln

Porträt-Reihe von Dominik Schiller aus Köln

Anita Körber ist auch mit 84 noch ziemlich aktiv. "Ich fühle mich eigentlich jünger", sagt sie. So reist sie auch im hohen Alter noch viel um die Welt. Erst vor kurzem war die Rentnerin aus Köln mit einer Freundin in Mexiko. Dominik Schiller hat sie getroffen - für seine neue Reihe "Mein Leben". Ihm zeigt Anita Körber auch ihre selbstgemachten Teddybären. Außerdem denkt sie zurück an die Zeit des Zweiten Weltkriegs. Sie berichtet, wie sie im Bunker während eines Angriffs ausharren musste. Sie erinnert sich an die Befreiung 1945 und die Nachkriegszeit.

Aufzeichnung
14.02.2017 - 66 Min.

Doch einen Schmetterling hab ich hier nicht gesehen

Beitrag von Roswitha K. Wirtz aus Düren

"Doch einen Schmetterling hab ich hier nicht gesehen. Denn Schmetterlinge leben nicht im Ghetto." - Sätze mit so einer starken Aussage präsentieren die Nachwuchsschauspieler des Jungen Theaters in Düren. Auf Grundlage des gleichnamigen Buches von Lilly Axster stellen die Kinder schreckliche Erlebnisse anderer Kinder in Ghettos und Konzentrationslagern nach. Dabei werden sie von Amateurfilmerin Roswitha K. Wirtz mit der Kamera begleitet. Das Stück ist eine Collage aus Ereignissen im Zweiten Weltkrieg. Die Figuren schleichen sich beispielsweise auf der Suche nach Essen aus dem Ghetto und kämpfen jeden Tag um ihr Überleben. Dann sind sie auf einmal wieder einfach nur Kinder, wenn sie zum Beispiel das Märchen "Schneewittchen" nachspielen. Eins machen die Schauspieler sofort deutlich: "Wir werden nicht behaupten, wir wären jene Kinder und Jugendlichen. Wir werden an sie erinnern."

Beitrag
22.11.2016 - 5 Min.

youpod TV: Düsseldorfer Jugendliche in der Nachkriegszeit

Sendung vom Jugendring Düsseldorf e.V.

In der Nachkriegszeit wollten Jugendliche in Düsseldorf vor allem eines: die Freude am Leben entdecken. Zwischen Schutt und Asche spielten sie mit selbst gebastelten Fußbällen auf der Wiese oder lieferten sich hitzige Box-Turniere im Keller. Wie der Alltag der Jugendlichen sonst noch so aussah, erzählt Hildegard Jakobs, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, im Interview mit "youpod".

Bericht
17.12.2015 - 18 Min.

Straße der Arbeit: Hückeswagen - Teil 2

Beitrag aus Meinerzhagen, produziert vom Offenen Kanal Lüdenscheid

Die Reporter vom "Offenen Kanal Lüdenscheid" sind wieder auf der Straße der Arbeit in Oberberg unterwegs. Diesmal führt sie die Reise nach Hückeswagen. Dort liefen nach dem Zweiten Weltkrieg noch über 1000 Webstühle. Zwischen 1955 und 1960 wurde der Betrieb dann allerdings eingestellt: Die ausländische Konkurrenz war zu groß. Außerdem besichtigt das Team die Überreste der "Huckingerburg", dem damaligen Adelssitz der Grafen von Hückeswagen. Bei der Burg handelt es sich um eine sogenannte "Höhenburg". Sie steht auf einem Berg, der nach drei Seiten steil abfällt. Die vierte Seite wurde durch einen Burggraben von Feinden und Angreifern abgegrenzt. Die Grafen von Hückeswagen wurden übrigens auch "Huckinger" genannt, mussten ihre Residenz allerdings im Jahre 1260 an die mächtigeren Grafen von Berg abgeben.