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Hintergründe zur Wahl in Venezuela im Juli 2017
Bericht
02.08.2017 - 3 Min.

Hintergründe zur Wahl in Venezuela im Juli 2017

Beitrag von "hochschulradio düsseldorf", dem Campusradio für die Düsseldorfer Hochschulen

"hochschulradio düsseldorf"-Reporterin Julia Rieger berichtet von der Wahl zur verfassunggebenden Versammlung in Venezuela im Juli 2017. Dabei handelt es sich um eine außerordentliche politische Institution, die eine neue Verfassung ausarbeiten soll. Offizieller Hintergrund ist, dass Präsident Nicolás Maduro durch die Verfassungsreform seinen Status festigen und die Unruhen im Land beenden will. Die Opposition befürchtet jedoch, dass die Regierung das Land in den Ruin treiben und eine Diktatur Maduros vorbereiten wird. Die Befürchtungen bestehen nicht ohne Grund: Die verfassunggebende Versammlung könnte von der Möglichkeit Gebrauch machen, andere Institutionen aufzulösen und das Parlament zu ersetzen. So werde es laut Rieger für den Präsidenten leicht, seine politischen Gegner auszuschalten. "hochschulradio düsseldorf" berichtet außerdem über die Ausschreitungen rund um die Wahl. Zitiert wird dazu auch ein Kommentar des ZDF-Korrespondenten Luten Leinhos.

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Das Referendum in der Türkei
Beitrag
18.07.2017 - 15 Min.

Das Referendum in der Türkei

Beitrag von Ellen Rudnitzki aus Köln

Das Verfassungsreferendum in der Türkei spaltet das Land. Filmemacherin Ellen Rudnitzki aus Köln spricht am Wahltag im April 2017 und an den Tagen danach mit türkischen Bürgern in der Hauptstadt Istanbul und auf dem Land. Auch die kurdisch-stämmige Bevölkerung im Osten der Türkei ist besorgt. Das Land ist zerrissen: während die Abstimmung mehrheitlich für die Änderung der Verfassung ausfällt, stehen viele Türken der Politik von Präsident Recep Tayyip Erdogan kritisch gegenüber. Einige marschieren und demonstrieren, andere versuchen die Realität zu verdrängen. Im Juli 2017 jährt sich der Putschversuch in der Türkei, das Land ist seitdem im Ausnahmezustand. Mit der Verfassungsänderung, die 2019 in Kraft treten soll, wird Recep Tayyip Erdogan praktisch zum Alleinherrscher, sagen Politikwissenschaftler. Dagegen wollen sich seine Kritiker wehren.

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