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78 Suchergebnisse

"Demokratie als Feind" – Ausstellung in Münster
Bericht
25.03.2020 - 7 Min.

"Demokratie als Feind" – Ausstellung in Münster

Bericht von Radio-Kaktus Münster e.V.

Das Forschungs- und Ausstellungsprojekt "Demokratie als Feind – das völkische Westfalen" ist in Münster zu sehen. Das Projekt beschäftigt sich mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten in Münster während der 1920er Jahre. Im Schaufenster am Verspoel werden Exponate des Internationalen Kinderspielzeugmuseum Münster sowie Zeitungsartikel und Plakate von der "Villa ten Hompel" gezeigt. Ein Thema ist etwa ein Sprengstoffanschlag auf eine Druckerei einer Zeitung in Münster. Im September 2020 wird die groß angelegte Ausstellung "Demokratie als Feind – das völkische Westfalen" in der "Villa ten Hompel" eröffnet. Im Interview mit dem Team von "Radio-Kaktus Münster e.V." erklären drei Veranstalter des Projektes, inwiefern der Aufstieg der Nationalsozialisten mit der heutigen Situation vergleichbar ist.

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Nie wieder 03: Edith Zischke-Siewert, Bürgerbündnis "DU + Wir"
Kommentar
19.03.2020 - 3 Min.

Nie wieder 03: Edith Zischke-Siewert, Bürgerbündnis "DU + Wir"

Medienforum Duisburg: Podcast vom Bürgerbündnis "DU + Wir"

Das Bürgerbündnis "DU + Wir" veranstaltet am 8. Mai 2020 eine Demonstration zum Ende des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren. Edith Zischke-Siewert von "DU + Wir" spricht in "Nie wieder" über die Hintergründe der Veranstaltung in der Innenstadt von Duisburg. Man wolle ein Zeichen gegen völkischen Hass und Ausgrenzung setzen. Duisburg solle tolerant und weltoffen für alle Bürger bleiben.

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DO-MU-KU-MA: Jugendring Dortmund - Jahresempfang
Magazin
19.03.2020 - 45 Min.

DO-MU-KU-MA: Jugendring Dortmund - Jahresempfang

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

"Du, Ich, Dortmund - Vielfalt auf Augenhöhe" - Unter diesem Motto steht der Jahresempfang des "Jugendrings Dortmund" im März 2020. Ein Highlight ist die Ernennung der "Botschafterinnen und Botschafter der Erinnerung". Jugendliche helfen der Stadt Dortmund bei der Erinnerungsarbeit. Sie wollen vor allem andere junge Menschen auf die Gräueltaten des Nationalsozialismus aufmerksam machen. Reporter Klaus Lenser von "DO-MU-KU-MA" ist zu Gast beim Jahresempfang und interviewt alte und neue Botschafterinnen und Botschafter der Erinnerung. Deborah ist Schülerin der Droste-Hülshoff-Realschule in Dortmund. Sie engagiert sich für Menschenrechte und gestaltet Projekte gegen Rechtsextremismus mit. Als langjähriger Botschafter der Erinnerung erwähnt Fabian Carstens das Karfreitagsgedenken in der Bittermark. Die Botschafterinnen und Botschafter sind sich einig: Die Zeitzeugen dürfen nicht in Vergessenheit geraten.

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NahDran: "MyHistoryMapOWL", klimafreundliches Heizen, Solidarische Landwirtschaft
Magazin
27.02.2020 - 54 Min.

NahDran: "MyHistoryMapOWL", klimafreundliches Heizen, Solidarische Landwirtschaft

Stadtmagazin aus Bielefeld

Zeugnisse des Nationalsozialismus durchdringen die gesamte Gesellschaft. Auch auf lokaler Ebene lassen sich "Ghettohäuser" und jüdische Friedhöfe finden. In Ostwestfalen-Lippe zum Beispiel in Vlotho. Vor dem Hintergrund rechter Gewalt und der Verharmlosung von NS-Sprache hat dies eine besondere Aktualität. Im Rahmen des Projekts "MyHistoryMapOWL" der Bildungsstätte "Haus Neuland" in Bielefeld suchen Schülerinnen und Schüler in ihrem Umfeld nach Spuren der nationalsozialistischen Vergangenheit. Mit Kamera und Mikrofon dokumentieren sie ihre Erkenntnisse. Über das Projekt berichtet die Redaktion von "NahDran" in dieser Sendung. Ein weiteres Thema ist sparsames und umweltfreundliches Heizen. Reporterin Erika Timmerhans spricht mit Schornsteinfeger Alexej Dick. Außerdem geht es um das Konzept der "Solidarischen Landwirtschaft": Bauer und Verbraucher arbeiten dabei eng zusammen, um die Preisentwicklung im Einzelhandel zu beeinflussen.

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DO-MU-KU-MA: Antisemitismus in Dortmund — Projekt am Käthe-Kollwitz-Gymnasium
Magazin
06.02.2020 - 54 Min.

DO-MU-KU-MA: Antisemitismus in Dortmund — Projekt am Käthe-Kollwitz-Gymnasium

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Antisemitismus in Dortmund beschäftigt die Schüler am Käthe-Kollwitz-Gymnasium. Bei einer Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht sprechen sie mit Besuchern, u.a. über den Bezug zum und Erfahrungen mit dem Judentum und Antisemitismus. Außerdem besucht das Projektteam das Chanukka-Fest der Jüdischen Kultusgemeinde in Dortmund-Hörde. Die Reporter führen weitere Interviews mit Hartmut Anders-Hoepgen, dem Beauftragten für Vielfalt, Toleranz und Demokratie in Dortmund, und Pfarrer Friedrich Stiller vom Evangelischen Kirchenkreis Dortmund.

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Hallo Duisburg: Chinesisches Frühlingsfest in Duisburg, Multimediapreis für "PoLaDu"
Magazin
15.01.2020 - 56 Min.

Hallo Duisburg: Chinesisches Frühlingsfest in Duisburg, Multimediapreis für "PoLaDu"

Lokalmagazin vom Bürgerfunk Duisburg

Das "Konfuzius-Institut Metropole Ruhr e.V." an der Universität Duisburg-Essen gibt Einblicke in die chinesische Kultur. Reporter Jürgen Hellweg spricht mit Pressesprecherin Sarah Reimann über die Arbeit des Instituts. In Zusammenarbeit mit der Partnerstadt Wuhan feiert das "Konfuzius-Institut Metropole Ruhr" beispielsweise Ende Januar 2020 das Chinesische Frühlingsfest. In "Hallo Duisburg" geht es außerdem um den Podcast "PoLaDu" des Landfermann-Gymnasiums in Duisburg. Im Dezember 2019 gewann "PoLaDu" den "Deutschen Multimediapreis mb21". Der Tenor Norbert Knabben stellt in der Sendung zudem das Heilsame Singen vor. Moderatorin Gabi Wessel weist außerdem auf eine Veranstaltung zum 75. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus hin. Die Initiative "DU+Wir" plant eine Aktion für den 8. Mai 2020.

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Erinnern für die Zukunft – Begegnung mit Auschwitz – Teil 2
Dokumentation
05.12.2019 - 54 Min.

Erinnern für die Zukunft – Begegnung mit Auschwitz – Teil 2

Radioprojekt der Anne-Frank-Schule in Gütersloh

Im zweiten Teil der Sendung des Projektkurses "Erinnern für die Zukunft" sprechen die Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Schule in Gütersloh über Kinder im KZ Auschwitz. Dazu berichtet die Zeitzeugin und Holocaust-Überlebende Lidia Maksimovic von ihren Erfahrungen. Die Projektteilnehmer erzählen auch die Geschichte von Esther Bejarano. Sie wurde als Jugendliche in das Mädchen-Orchester in Auschwitz aufgenommen. Heute ist sie Teil der deutsch-türkisch-italienischen Rap-Gruppe "Microphone Mafia", die sich gegen Rassismus einsetzt. Shlomo Venezia war ein Überlebender des Sonderkommandos des KZ Auschwitz-Birkenau. Die Schüler verfolgen auch seinen Weg. Im Interview mit Klaus Rees vom "Bündnis gegen Rechts" geht es außerdem um Holocaust-Leugnerin Ursula Haverkamp.

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Erinnern für die Zukunft – Begegnung mit Auschwitz – Teil 1
Dokumentation
21.11.2019 - 52 Min.

Erinnern für die Zukunft – Begegnung mit Auschwitz – Teil 1

Radioprojekt der Anne-Frank-Schule Gütersloh

Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Schule in Gütersloh haben am Projektkurs "Erinnern für die Zukunft" teilgenommen. Dazu gehörte auch ein Besuch im ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz. Ihre Erlebnisse fassen sie in einer Radiosendung zusammen. Dabei beleuchten sie auch geschichtliche Hintergründe zum Nationalsozialismus und seinen Folgen für die jüdische Bevölkerung. Auch Zeitzeugen-Berichte von ehemaligen Auschwitz-Häftlingen sind Teil der Sendung.

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Christian Weißgerber – Ex-Neonazi im Interview
Reportage
10.10.2019 - 11 Min.

Christian Weißgerber – Ex-Neonazi im Interview

Reportage der ImpulsRedaktion aus Dortmund

Christian Weißgerber hat es geschafft, aus der Neonazi-Szene auszusteigen. Heute ist er in Schulen und Universitäten unterwegs, um Aufklärung zu betreiben. Die "ImpulsRedaktion" besucht den Ex-Neonazi in Chemnitz, wo er einen Vortrag hält. Im Interview erzählt er, wie er damals in die Szene hineinkam. Christian Weißgerber warnt auch davor, die Neonazi-Szene zu unterschätzen: Sie sei in den letzten Jahren stark gewachsen. Er gibt außerdem Tipps zum Umgang mit Neonazis und rechtsradikalem Gedankengut. Seine Erfahrungen beschreibt Christian Weißgerber auch in seinem Buch "Mein Vaterland! Warum ich ein Neonazi war".

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Frage der Woche: Für den Zweiten Weltkrieg entschuldigen?
Umfrage
18.09.2019 - 2 Min.

Frage der Woche: Für den Zweiten Weltkrieg entschuldigen?

Aktuelle Straßenumfragen von Kanal 21 aus Bielefeld

Die Zeit des Nationalsozialismus liegt bereits über 70 Jahre zurück. Unvergessen sind jedoch die Verbrechen der Nazis unter Adolf Hitler. Auch heute noch fühlen sich viele Deutsche schuldig. Doch warum müssen sich auch junge Menschen für den Zweiten Weltkrieg entschuldigen? Diese Frage stellt "Kanal 21" Passanten in der Innenstadt von Bielefeld. Die Meinungen dazu gehen bei den Befragten weit auseinander. Nur in einem Punkt sind sie sich einig: Vergessen werden dürfen der Zweite Weltkrieg und die Straftaten des NS-Regimes nicht.

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com.POTT: "Retro Station" – stadtgeschichtliche Ausstellung in Recklinghausen
Bericht
18.09.2019 - 6 Min.

com.POTT: "Retro Station" – stadtgeschichtliche Ausstellung in Recklinghausen

Kulturmagazin der TV-Lehrredaktion an der Universität Duisburg-Essen

Die Ausstellung "Retro Station" bietet einen Überblick über die für die Stadt Recklinghausen wichtigen zeitgeschichtlichen Ereignisse. Im Institut für Stadtgeschichte werden die Zeit des Bergbaus und die Zeit des Nationalsozialismus aufgegriffen. Auch das Thema "Migration", welches in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewann, ist künstlerisch dargestellt. Kunsthistorikerin Dr. Angelika Böttcher verrät in "com.POTT", was die "Retro Station" in Recklinghausen einzigartig macht: So verfüge das Institut für Stadtgeschichte zum Beispiel über eine große Sammlung Naiver Kunst. Gemeint sind damit in diesem Fall Kunstwerke, die Bergleute in ihrer Freizeit gestaltet haben.

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antenne antifa: 20. Todestag Paul Wulf, Mordfall Walter Lübcke
Magazin
03.09.2019 - 57 Min.

antenne antifa: 20. Todestag Paul Wulf, Mordfall Walter Lübcke

Magazin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschist*innen - produziert beim medienforum münster e.V.

Paul Wulf aus Münster war als Antifaschist und Aufklärer über die Verbrechen in der NS-Zeit aktiv. Anlässlich seines 20. Todestags Anfang Juli 2019 sprechen die Moderatoren Carsten Peters und Detlef Lorber über Paul Wulf. Im Juli findet auch eine Gedenkfeier an der Paul-Wulf-Skulptur auf dem Servatiiplatz in Münster statt. In "antenne antifa" geht es außerdem um die Hintergründe zum Mordfall Walter Lübcke. Der hessische Regierungspräsident wurde Anfang Juni 2019 getötet. Unter Verdacht steht der Rechtsextremist Stephan Ernst. Carsten Peters und Detlef Lorber weisen außerdem auf die Podiumsdiskussion "Ganz großes Tennis" hin. Die Diskussion zur Sachsenwahl findet Mitte Juli in der "Baracke" in Münster statt.

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