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    GGUA Flüchtlingshilfe e.V.

    Verein in Münster - auf Sendung mit "Radio Fluchtpunkt"

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Radio Fluchtpunkt: Flüchtlinge und die UN-Kinderrechtskonvention
Magazin
05.12.2018 - 54 Min.

Radio Fluchtpunkt: Flüchtlinge und die UN-Kinderrechtskonvention

Magazin der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. - produziert beim medienforum münster e.V.

Menschenrechte werden weltweit missachtet oder verweigert. In der Charta der Grundrechte der Europäischen Union ist auch das Recht auf Bildung festgehalten. Volker Maria Hügel beschäftigt sich in seiner Sendung mit dem Schulbesuch von jungen Geflüchteten und der allgemeinen Schulpflicht. Dafür geht er auf verschiedene Rechte ein, die beispielsweise im UN-Sozialpakt und der UN-Kinderrechtskonvention festgehalten sind. Obwohl diese auch geflüchteten Kindern zumindest den Besuch einer Grundschule zusprechen, will die NRW-Landesregierung durchsetzen, dass Geflüchtete bis zu zwei Jahren in einer Landeseinrichtung bleiben und die Kinder somit nicht zur Schule gehen dürfen bzw. können. Das Kindeswohl sollte immer im Mittelpunkt stehen.

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Radio Fluchtpunkt: Leonie Heymann, "Klar für Gesundheit"
Interview
20.11.2018 - 55 Min.

Radio Fluchtpunkt: Leonie Heymann, "Klar für Gesundheit"

Magazin der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. - produziert beim medienforum münster e.V.

Leonie Heymann arbeitet für die Beratungsstelle "Klar für Gesundheit". In Zusammenarbeit mit dem Caritas-Verband Münster und dem Gesundheits- und Veterinäramt der Stadt ist es ihre Aufgabe, Menschen zu helfen, die keine Krankenversicherung haben. Leonie Heymann erklärt in "Radio Fluchtpunkt", welche Gründe es dafür geben kann, dass jemand keinen Versicherungsschutz hat und welche Menschen zu ihr kommen. Im Gespräch mit Moderator Volker Maria Hügel erzählt sie außerdem, wie ihre Arbeit aussieht und wie die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Institutionen funktioniert.

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Radio Fluchtpunkt: Netzwerk Kirchenasyl Münster, Benedikt Kern – Institut für Theologie und Politik
Magazin
04.10.2018 - 57 Min.

Radio Fluchtpunkt: Netzwerk Kirchenasyl Münster, Benedikt Kern – Institut für Theologie und Politik

Magazin der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. - produziert beim medienforum münster e.V.

Laut Benedikt Kern gibt es in NRW rund 240 Menschen, die in mehr als 160 kirchlichen Gemeinden Kirchenasyl bekommen. Benedikt Kern arbeitet fürs Netzwerk Kirchenasyl Münster. Außerdem ist er Mitarbeiter am Institut für Theologie und Politik (ITP). Das erste Kirchenasyl hat es Mitte der 1980er-Jahre in Berlin gegeben. Damals sei eine Familie, die in den Libanon abgeschoben werden sollte, von einer Kirche in Obhut genommen worden. Das Kirchenasyl gilt als Form des zivilen Ungehorsams und setzt sich somit über das geltende Recht hinweg. Eine strafrechtliche Verfolgung der jeweiligen Kirchenasyl-Gemeinde findet gelegentlich auch statt. Die Menschen suchen durch das Kirchenasyl unter anderem Schutz vor dem Dublin-Verfahren. Durch dieses Verfahren sollen Menschen an den Ort ihrer Erstregistrierung zurückgeführt werden. Mehr als 90 Prozent der Kirchenasyle in NRW seien im vergangenen Jahr positiv verlaufen, sagt Benedikt Kern. Aktuell wird der Druck auf das Kirchenasyl jedoch höher, da es ein verlängertes Verfahren bei Härtefällen gibt.

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Radio Fluchtpunkt: Runder Tisch für ein humanitäres Bleiberecht
Magazin
06.09.2018 - 56 Min.

Radio Fluchtpunkt: Runder Tisch für ein humanitäres Bleiberecht

Magazin der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. - produziert beim medienforum münster e.V.

Das Bündnis "Runder Tisch für ein humanitäres Bleiberecht Münster" setzt sich für Geflüchtete ein. Der Zusammenschluss aus vielen wichtigen Institutionen der Stadt hilft Menschen mit einem schlechten Bleiberechtsstatus. Mit dabei sind Akteure aus Kunstgewerbe und Politik, sowie aus der Kirche und gemeinnützigen Vereinen. Zu Gast bei "Radio Fluchtpunkt" ist Pfarrerin Alexandra Hippchen. Als Moderatorin des "Runden Tischs" erzählt sie von verschiedenen Aktionen und erklärt, wo die Aufgaben und Ziele der Runde liegen. Im Gespräch geht es auch um aktuelle politische und rechtliche Verschärfungen rund um das Thema Bleiberecht von Flüchtlingen. Für Alexandra Hippchen sind vor allem zwei Dinge wichtig - Humanismus und Menschenwürde.

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Radio Fluchtpunkt: Bildungsprojekt "Multi-Schulung"
Magazin
09.08.2018 - 56 Min.

Radio Fluchtpunkt: Bildungsprojekt "Multi-Schulung"

Magazin der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. - produziert beim medienforum münster e.V.

Weltweit sind derzeit über 65 Millionen Menschen auf der Flucht – das sind mehr als jemals zuvor. Trotzdem ist und bleibt Rassismus ein alltägliches Problem. Das Bildungsprojekt "Multi-Schulung" der "Gemeinnützigen Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V." (GGUA) will über Flucht, Asyl und Alltagsrassismus aufklären. Dafür bildet die GGUA Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte aus, um Projekttage und Workshops zu den einzelnen Themen durchzuführen. Inhalt der Sendung von "Radio Fluchtpunkt" ist aber nicht nur das Bildungsprojekt. Auch junge Geflüchtete berichten von ihren persönlichen Erfahrungen.

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Radio Fluchtpunkt: Rückkehrberatung
Magazin
03.07.2018 - 55 Min.

Radio Fluchtpunkt: Rückkehrberatung

Magazin der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. - produziert beim medienforum münster e.V.

Marlies Isernhinke ist in der Flüchtlingsberatung tätig. Bei der sogenannten Perspektivberatung geht es um die Zukunft der Geflüchteten und somit auch um eine mögliche Rückkehr in das Heimatland. In "Radio Fluchtpunkt" erzählt Isernhinke, dass viele Geflüchtete freiwillig zurückkehren. Einer der Gründe dafür könne der verzögerte Familiennachzug sein. Im Gespräch mit Moderator Volker Maria Hügel erklärt Marlies Isernhinke auch, wie man Geflüchtete bei der Rückkehr in ihr Herkunftsland unterstützen kann. Es könne dabei Probleme geben, wenn beispielsweise nicht die individuelle Lage der Personen betrachtet werde.

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Radio Fluchtpunkt: "Projekt Q" - Herausforderungen der Flüchtlingsberatung
Magazin
05.06.2018 - 55 Min.

Radio Fluchtpunkt: "Projekt Q" - Herausforderungen der Flüchtlingsberatung

Magazin der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. - produziert beim medienforum münster e.V.

Das "Projekt Q" der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. bietet Angebote zur Qualifizierung zur Flüchtlingsberatung an. Im Interview erzählt Andre Schuster über die Beratungsarbeit in verschiedenen Einrichtungen für Geflüchtete. Er hat selbst als Berater in einer Landeseinrichtung gearbeitet und berichtet über das Leben von Geflüchteten in den ehemaligen Kasernen. Mit dem Moderator Volker Maria Hügel spricht er außerdem über die aktuelle rechtliche Lage der Aufnahmen.

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Radio Fluchtpunkt: "MAMBA" - Job-Netzwerk für Flüchtlinge
Magazin
24.04.2018 - 58 Min.

Radio Fluchtpunkt: "MAMBA" - Job-Netzwerk für Flüchtlinge

Magazin der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. - produziert beim medienforum münster e.V.

Das Job-Netzwerk "MAMBA" in Münster kümmert sich darum, dass Flüchtlinge eine Ausbildung und einen Arbeitsplatz in Deutschland bekommen. Zu Gast im Studio bei Volker Maria Hügel ist Joachim Bothe. Er hat "MAMBA" jahrelang geleitet, wechselt nun aber ins Ruhrgebiet. Der neue Koordinator heißt Andreas Eul – auch er ist zu Gast. Gemeinsam schauen sie, was sich in den letzten Jahren bei "MAMBA" und in Deutschland getan hat. Sie sprechen darüber, dass das Klima für Flüchtlinge in Deutschland wesentlich schlechter geworden ist – denn der Abschiebedruck sei höher geworden. Trotzdem: Die Beteiligten von "MAMBA" ziehen weiterhin an einem Strang, um ein gutes Leben für alle zu ermöglichen.

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Radio Fluchtpunkt: Bildungsprojekt der GGUA
Magazin
04.04.2018 - 57 Min.

Radio Fluchtpunkt: Bildungsprojekt der GGUA

Magazin der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. - produziert beim medienforum münster e.V.

Flucht und Asyl sind große Themen der heutigen Zeit. Die GGUA-Flüchtlingshilfe Münster will dazu beitragen, mögliche Ängste und Vorurteile abzubauen - oder erst gar nicht entstehen zu lassen. Die GGUA-Mitarbeiterinnen Regina und Doro erzählen im Interview vom Bildungsprojekt der GGUA. Dabei sollen Schülerinnen und Schüler lernen und vor allem verstehen, was Flucht und Asyl bedeuten. Wie das funktioniert, erklären die beiden Referentinnen in der Sendung. Aber auch kritische Fragen zur vorhandenen Ablehnung vieler Menschen gegenüber Geflüchteten werden besprochen.

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Radio Fluchtpunkt: Zentrale Ausländerbehörde, Familiennachzug und die GroKo
Magazin
08.03.2018 - 56 Min.

Radio Fluchtpunkt: Zentrale Ausländerbehörde, Familiennachzug und die GroKo

Magazin der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. - produziert beim medienforum münster e.V.

Die anstehende Große Koalition hält sich beim Thema Familiennachzug bedeckt. Für "Radio Fluchtpunkt"-Moderator Volker Maria Hügel steht fest: Das Fehlen der Familie ist eines der größten Probleme für ohnehin traumatisierte Menschen. Denn Familie ist Schutzraum und Stütze. Weiteres Thema der Sendung: eine Nachlese der lokalen Zeitungen zum Thema Zentrale Ausländerbehörde (ZAB). Dazu findet Volker Maria Hügel: "Da reden Blinde von der Farbe". Denn seiner Meinung nach muss es bei all den Protesten gegen die ZAB vor allem um deren einzige Funktion gehen: Das Abschieben von Flüchtlingen. Aus der Presse kommt dazu laut Hügel vor allem das Standardargument "fehlende Wohnungen". Musikalisch gibt es in der Sendung Paul Robeson, ein Sänger der 40er Jahre, dessen Vater ein Sklave war. Die "Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V." in Münster, kurz GGUA, hilft Geflüchteten.

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Radio Fluchtpunkt: "Klar für Gesundheit" - Projekt für Menschen ohne Krankenversicherung
Magazin
08.02.2018 - 54 Min.

Radio Fluchtpunkt: "Klar für Gesundheit" - Projekt für Menschen ohne Krankenversicherung

Magazin der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. - produziert beim medienforum münster e.V.

"Klar für Gesundheit" ist ein trägerübergreifendes Projekt, das seit Oktober 2016 Menschen ohne Krankenversicherung in Münster unterstützt und sich um ihre medizinische Versorgung kümmert. In Deutschland besitzt nicht jeder automatisch eine Krankenversicherung. Beispielsweise müsse eine Person mindestens seit 12 Monaten in Deutschland leben oder einen Arbeitgeber haben, um in einer Krankenkasse aufgenommen zu werden. Zu Gast bei "Radio Fluchtpunkt" sind Stefanie Glaßmeier vom Caritasverband, Merle Heitkötter vom Gesundheitsamt Münster und Freddy Kika von der GGUA-Flüchtlingshilfe. Sie berichten, dass nicht nur Menschen ohne Aufenthaltstitel die Clearingstelle "Klar für Gesundheit" in Anspruch nehmen. Auch Menschen mit deutschem Pass wie Selbstständige oder Obdachlose, die zum Beispiel die Frist der Versicherungsaufnahme verpasst haben, würden sich dort helfen lassen. Dabei klappe es nicht immer, die gesundheitliche Versorgung rechtzeitig zu vermitteln. Neben Musik wird auch die Situation von Geflüchteten besprochen.

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Radio Fluchtpunkt: "Projekt Q" - Unterstützung der Flüchtlingsberatung
Interview
09.01.2018 - 57 Min.

Radio Fluchtpunkt: "Projekt Q" - Unterstützung der Flüchtlingsberatung

Magazin der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. - produziert beim medienforum münster e.V.

Dieses Mal zu Gast bei "Radio Fluchtpunkt" ist Kirsten Eichler. Sie ist eine Mitarbeiterin der "Gemeinnützigen Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V." in Münster, kurz "GGUA". Eichler arbeitet im "Projekt Q - Qualifizierung der Flüchtlings- und Migrationsarbeit" – dabei schult sie sowohl ehrenamtliche als auch hauptamtliche Flüchtlingsberaterinnen und -berater. Bei Fortbildungen, Schulungen und Seminaren in ganz Deutschland klärt das "Projekt Q"-Team über viele Themenbereiche auf: etwa über das Zuwanderungsgesetz sowie das Asylrecht, über die Unterbringung oder Arbeitsgenehmigungen. Eichler berichtet in der Sendung insbesondere über ihre Erfahrungen mit der so genannten Ausbildungsduldung. Diese garantiert Geduldeten, für die Dauer der Ausbildung in Deutschland bleiben zu dürfen. Doch die Regelung habe einige Tücken, erklärt die Diplom-Pädagogin.

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Die GGUA Flüchtlingshilfe e.V. in Münster produziert das Magazin "Radio Fluchtpunkt". Die Sendung rund um die Themen Flucht und Asyl entsteht beim medienforum münster e.V.. Damit ist die GGUA Flüchtlingshilfe e.V. im Bürgerfunk bei Antenne Münster und in der Mediathek von NRWision zu hören.