Verbotenes Wort: Die Republik Kurdistan in Mahabad
Ein Blick auf die kurze kurdische Republik von 1946 - produziert von Askandar Jafari
Wie entsteht Hoffnung in einem Land ohne eigenen Staat? Am 22. Januar 1946 wurde in Mahabad die Republik Kurdistan unter Präsident Qazi Muhammad gegründet. In nur elf Monaten gewährte sie Frauen gleiche Rechte und garantierte Minderheiten volle Bürgerrechte. Trotz ihres gewaltsamen Endes lebt die Idee von Freiheit und Identität bis heute fort – ein Kapitel, das zeigt, wie stark der Wunsch nach Selbstverwaltung sein kann.
Infos: Askandar Jafari
Askandar Jafari
Medienmacher und Aktivist
Askandar Jafari ist kurdischer Medienmacher und Aktivist. Er wurde 1990 in der Stadt Urmia geboren. Seit 2006, also seit seinem 16. Lebensjahr, ist er im Medienbereich tätig. Seine Arbeit umfasst sowohl ehrenamtliche als auch bezahlte Tätigkeiten bei verschiedenen Medien.
In Kurdistan schrieb er für Zeitungen und Zeitschriften wie "Sedaye Ashna", "Nedaye Jamee", "Sirwe", "Nishtiman" und "Sirwan" sowie für mehrere Nachrichtenagenturen.
Seit 2012 lebt er im Exil. In dieser Zeit arbeitete er für mehrere kurdische Fernsehsender, darunter "Gali Kurdistan TV" und "TISHK TV". Seit 2016 lebt er in Deutschland. Seit 2018 ist er bei "Radio Corax" tätig. Dort war er von 2021 bis 2024 Teil des Koordinationsteams. Zudem koordinierte er bei "Common Voices Radio" den Bereich Mehrsprachigkeit.
Aktuell gestaltet er eine wöchentliche Sendung zum Thema Kurdistan beim kurdischen Satellitenfernsehsender "Kurd Channel". Seit Januar 2026 produziert Askandar Jafari außerdem die Sendung "Verbotenes Wort" bei NRWision. Die Sendung beschäftigt sich ebenfalls mit Kurdistan.