antenne antifa: Haushaltsanträge der AfD, Waldpark in Münster-Hiltrup

Magazin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschist*innen - produziert beim medienforum münster e.V.

Die Partei "Alternative für Deutschland", kurz AfD, hat ihre Haushaltsanträge im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Münster eingereicht. In diesen käme ein Gesellschaftsverständnis zum Ausdruck, das erschreckend sei: Bewährten Projekten in der Frauenförderung, der Integrationsarbeit und der Kultur sollen die Fördermittel gekürzt oder gestrichen werden. "Menschen, die benachteiligt sind, sollen am besten benachteiligt bleiben. Kultur - am besten gar nicht", fasst Moderator Carsten Peters die Forderungen der AfD zusammen. Mit Kollege Detlef Lorber berichtet er zudem über den Plan der russisch-orthodoxen Gemeinde Münster. Sie will im Waldpark in Münster-Hiltrup, dem ehemaligen Gelände eines Zwangslagers, eine Kirche bauen. Fraglich sei, ob das Argument, es seien auch russische Arbeiter dort gefangen gewesen, für den Bau genüge. Auch andere Gründe sprächen dagegen. Außerdem geht es um die jährliche Gedenkveranstaltung in Hiltrup und die Verlegung vom ersten Stolperstein in Greven.

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