Welle-Rhein-Erft: NRWision sucht Förderer

Beitrag aus der Medienwerkstatt im Katholischen Bildungsforum Rhein-Erft

Das Team der "Welle-Rhein-Erft" gehört seit Jahren zu den Macher*innen bei der nicht-kommerziellen Bürgermedienplattform NRWision. Die Produzierenden stellen ihre Beiträge in der Mediathek von NRWision ein und lassen sich – bei Unsicherheiten – fachlich von der Redaktion beraten. Das kostet nichts und ist auch für alle anderen Audio- und Videoschaffenden in NRW ein kostenloses Angebot. Gefördert wird es bislang von der Landesanstalt für Medien NRW. Aber diese Finanzierung läuft Ende des Jahres 2026 aus. Daher werden jetzt neue Förder*innen gesucht. Was verloren geht, wenn dies nicht gelingt, erklärt NRWision-Chefredakteurin Leonie Krzistetzko.

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Kommentare

  • Studio Nierswelle
  • 11. August 2026
  • 12:02
Es ist traurig – und beschämend, was sich derzeit bei der LfM abspielt.

Mit NRWision droht zum 31. Dezember 2026 das Aus für eine Plattform, die für viele junge Radio- und Videomacherinnen und -macher ein echtes Sprungbrett in die Medienwelt ist.

Hier sammeln junge Menschen erste Erfahrungen vor Mikrofon und Kamera. Sie entwickeln eigene Ideen, produzieren Beiträge, lernen journalistisches Arbeiten und bekommen die Möglichkeit, ihre Inhalte einer Öffentlichkeit zu präsentieren.

NRWision ist damit viel mehr als nur eine Mediathek. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Bürgermedien und eine Chance für die Medienmacherinnen und Medienmacher von morgen.

Und genau hier stellt sich für uns die Frage:

Wo setzt die LfM eigentlich ihre Prioritäten?

Gelder fließen in zahlreiche Projekte und Bereiche, während gleichzeitig vor der eigenen Haustür ein über Jahre gewachsenes Angebot vor dem Aus steht. Ein Angebot, das von vielen Menschen genutzt wird und gerade jungen Medieninteressierten Möglichkeiten eröffnet.

Natürlich muss auch die LfM mit ihren finanziellen Mitteln umgehen und Prioritäten setzen. Aber hier wird unserer Meinung nach an der falschen Stelle gespart.

Warum ausgerechnet dort, wo junge Menschen Radio und Fernsehen machen, sich ausprobieren, Erfahrungen sammeln und vielleicht ihren Weg in die Medienwelt finden?

Das können wir nicht nachvollziehen.

NRWision darf nicht einfach zum 31.12.2026 verschwinden. Es braucht eine Lösung, eine Anschlussfinanzierung oder ein neues Konzept – aber nicht einfach das Ende.

Denn wenn Bürgermedien wirklich gewollt sind, dann muss man sie auch entsprechend unterstützen.

Wir fragen deshalb:

Quo vadis, LfM?

Und noch viel wichtiger:

Quo vadis Bürgermedien in Nordrhein-Westfalen?

Mit freundlichen Grüßen

vom Team des Studio Nierswelle

Ein Team, das inzwischen fast 400 Sendungen produziert hat und aus eigener Erfahrung weiß, wie wichtig solche Plattformen für die Medienarbeit und insbesondere für den Nachwuchs sind.
  • Susanne
  • 4. August 2026
  • 22:19
NRwision muss erhalten bleiben!!
  • wessel, friedhelm
  • 11. August 2026
  • 10:46
da kann ich nur zustimmen. glückauf aus herne,