NRWision
13.05.2015 - 23 Min.

Steele TV: Juden im Nationalsozialismus, Stolpersteine in Essen-Steele

Lokalmagazin aus Essen-Steele

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In dieser Spezialausgabe von "Steele TV" geht es um eine jüdische Familie, die zu Zeiten des Nationalsozialismus in Essen-Steele Zuhause war. Das Schicksal der Familie Marcus gilt dabei beispielhaft für die vielen Menschen, die unter den Nationalsozialisten leiden mussten. Als Gedenksteine für die Opfer der Judenverfolgung werden in Essen-Steele sogenannte "Stolpersteine" verlegt.
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    Kommentare:

    Marion Müller
    am 3. Juni 2015 um 19:34 Uhr

    Ein ausführlicher und informativer Bericht über die Familie. Bis eben kannte ich diesen quasi privaten digitalen Sender gar nicht. Ich wohne im Südviertel, und hier sind auch kürzlich Stolpersteine verlegt worden. Bea Müller stimme ich zu, wenn sie schreibt, dass man bei der Wahrnehmung der Stolpersteine doch mehr der Einzelschicksale gedenkt . Ich hörte vor einigen Jahren einen Vortrag von Gunter Demnik, den er in Jerusalem hielt, der Saal war voll und es gab von ca. 300 Israelis 2 Personen, die sich gegen die Steine äußerten (ähnlich wie Charlotte Knobloch). Vielen Dank für die Aufarbeitung.

    Bea Müller
    am 24. Mai 2015 um 17:00 Uhr

    Der Stolperstein trägt vor allem dem Einzelschicksal Rechnung und nicht wie Gedenkstätten, der Verfolgung und Vernichtung im Allgemeinen. Auf Gedenktafeln stehen hunderte von Namen, der Einzelne geht jedoch in der Masse unter. Die oft geäußerte Kritik, dass der Stein auf dem Boden liegt und man dieses Schicksal gewissermaßen mit Füssen tritt, ist insofern nicht ganz zu verstehen, da das „Holocaust-Denkmal“ in Berlin auch zu begehen ist. Es ist mehr Touristenattraktion und beliebtes Fotomotiv. Der Stolperstein hingegen bewirkt, dass man im wahrsten Sinne des Wortes über das Schicksal stolpert, dass man stehen bleibt und liest, was auf dem Stein steht. So werden die meisten förmlich zum Nachdenken gezwungen, was sie ansonsten wohl nicht täten. In München ist die Verlegung von Stolpersteinen nur auf Privatgrundstücken erlaubt, auf öffentlichem Grund und Boden jedoch nach wie vor verboten.