NRWision
16.11.2020 - 46 Min.

seniorama: Münster im Dritten Reich, "Sommersession" - Ausstellung am Hawerkamp 31

Magazin von - aber nicht nur für - Senioren aus Münster

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Wie sah Münster im Dritten Reich aus? Wie hat der Nationalsozialismus die Stadt verändert? Das zeigt ein Rundgang durch Münster. Der Verein "Spuren finden" und sein Vorsitzender Peter Schilling haben in Verbindung mit der Bezirksregierung Münster und der Villa ten Hompel den Geschichtsgang durch Münster ausgearbeitet. Auf 28 Textkarten erinnert er an Orte aus der Zeit des Nationalsozialismus. Bärbel Elstrodt begibt sich anhand dieser Karten auf Spurensuche und stellt alte und neue Aufnahmen nebeneinander. In ihrem Beitrag wird das Stadtbild zur Zeit des Dritten Reichs wieder sichtbar. Der Einfluss der NSDAP war überall zu spüren. Die Sturmabteilung SA war direkt am Domplatz anzutreffen. Das Nazi-Regime zwang Lokalzeitungen, vorgegebene Nachrichten zu drucken. Die Nazis haben Kunst verboten, die nicht ihren Idealen entsprach. Die Künstler haben sie verfolgt - auch in Münster. Daran erinnert heute die Skulptur "Der Aufstieg" von Otto Freundlich. Der jüdische Kommunist wurde 1943 in einem Konzentrationslager ermordet. Auch Stolpersteine machen auf ähnliche Schicksale aufmerksam. Stolpersteine sind kleine, im Boden verlegte Gedenktafeln. Sie erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus. Außerdem gibt es in der Sendung eine Führung durch die Ausstellung "Sommersession".
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