Interview mit Ehrenmitglied Peter Finkelgrün

Literatur eröffnet Menschen in Haft neue Perspektiven

Bücher können Türen zu anderen Welten öffnen, auch hinter Gefängnismauern. Peter Finkelgrün spricht über die Bedeutung von Gefängnisbüchereien und Literatur für Menschen in Haft. Dabei schildert der Autor und Journalist eigene Erfahrungen mit Büchern im Exil und erinnert an Begegnungen mit Ruth Weiss, Jiri Grusa und Günther Kunert. Zudem geht es um die Geschichte des Exil-PEN sowie um Finkelgrüns langjährige Recherchen im Fall Anton Malloth. Sein unermüdlicher Einsatz trug maßgeblich dazu bei, dass der frühere SS-Wachmann 2001 vor dem Landgericht München zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Der Beitrag verbindet persönliche Lebensstationen mit Gedanken zu Justiz, Politik, Erinnerung und gesellschaftlichem Engagement.

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Infos: Förderverein Gefangenenbüchereien e.V.

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