NRWision
02.03.2021 - 21 Min.

Verbogene Lebenslinien: Ausweglos - Teil 2

Sendereihe von Elisabeth Elster aus Düren

  • Dokumentation
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"Ausweglos" ist der zweite Teil der Reihe "Verbogene Lebenslinien". Elisabeth Elster erinnert an die grausamen Schicksale ihrer Vorfahren: Als Sinti wurden sie im Nationalsozialismus verfolgt. Mithilfe einer Masterarbeit aus Belgien versucht Elisabeth Elster, ihre Familiengeschichte zu rekonstruieren. Während ihr Großvater mit Frau und Kindern in Düren untertaucht, flüchten ihre Onkel und Tanten 1938 nach Belgien. Dort kommen sie wenig später ins SS-Sammellager Mechelen. Elisabeth Elster geht außerdem auf die Deportationen ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau ein. Dort kommen viele ihrer Vorfahren bei den Experimenten von Josef Mengele um, einem nationalsozialistischen Mediziner. Mit Christina Haamann unterhält sich Elisabeth Elster auch über den gemeinsamen Vorfahren Gustav Keck.
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Kommentare:

Inge
am 8. April 2021 um 18:51 Uhr

So nah war mir ein NS-Opferschicksal noch nie. Eindrucksvoll, dennoch nicht anklagend, sondern erinnert und mahnen.

Elisabeth Elster
am 11. April 2021 um 16:50 Uhr

Danke für ihre freundliche Rückmeldung.
Heute ist die Zeit des Erinnerns. Heute ist aber auch die Zeit der Verantwortung von Jedem von uns. Niemals wieder!
Elisabeth

Johanna Marie Jakob
am 2. März 2021 um 20:49 Uhr

Man bleibt sprachlos und ergriffen nach dem Beitrag, wie kam es zu diesem Wahnsinn und was tun wir, damit es nicht wieder soweit kommt? Zu wenig! Um so mutiger und konsequenter ist das, was Elisabeth Elster hier macht. Hut ab!

Elisabeth Elster
am 7. März 2021 um 11:36 Uhr

Danke! Ich hoffe, dass das Ergebnis „Sprachlosigkeit“ nur für einen Moment gilt. Denn ich möchte über dieses Thema ins Gespräch kommen. Auch nach jahrelanger Antidiskriminierungsarbeit gibt es sie immer noch: die erstarkenden Tendenzen aus der rechten Ecke.
Es geht aber nicht allein nur um die Neo-Naziszene deren Anhänger wieder schreiend den Arm heben, sondern auch um die vielen Sympathisanten die still applaudieren und die unzähligen anderen die dazu nur mit den Schultern zucken. Sie versuchen ihre Identitäten zu festigen, indem sie sich von „dem Anderen“ abgrenzen. Und so stehen Viele an der Grenze zwischen dem reinem Abgrenzungsprozess, der für die Identitätsbildung als erforderlich gilt, und dem Rassismus.