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    Videos und Audio-Beiträge rund ums Thema "Asyl" in der Mediathek von NRWision

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Radio Fluchtpunkt: Netzwerk Kirchenasyl Münster, Benedikt Kern – Institut für Theologie und Politik
Magazin
04.10.2018 - 57 Min.

Radio Fluchtpunkt: Netzwerk Kirchenasyl Münster, Benedikt Kern – Institut für Theologie und Politik

Magazin der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. - produziert beim medienforum münster e.V.

Laut Benedikt Kern gibt es in NRW rund 240 Menschen, die in mehr als 160 kirchlichen Gemeinden Kirchenasyl bekommen. Benedikt Kern arbeitet fürs Netzwerk Kirchenasyl Münster. Außerdem ist er Mitarbeiter am Institut für Theologie und Politik (ITP). Das erste Kirchenasyl hat es Mitte der 1980er-Jahre in Berlin gegeben. Damals sei eine Familie, die in den Libanon abgeschoben werden sollte, von einer Kirche in Obhut genommen worden. Das Kirchenasyl gilt als Form des zivilen Ungehorsams und setzt sich somit über das geltende Recht hinweg. Eine strafrechtliche Verfolgung der jeweiligen Kirchenasyl-Gemeinde findet gelegentlich auch statt. Die Menschen suchen durch das Kirchenasyl unter anderem Schutz vor dem Dublin-Verfahren. Durch dieses Verfahren sollen Menschen an den Ort ihrer Erstregistrierung zurückgeführt werden. Mehr als 90 Prozent der Kirchenasyle in NRW seien im vergangenen Jahr positiv verlaufen, sagt Benedikt Kern. Aktuell wird der Druck auf das Kirchenasyl jedoch höher, da es ein verlängertes Verfahren bei Härtefällen gibt.

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Radio Fluchtpunkt: Bildungsprojekt "Multi-Schulung"
Magazin
09.08.2018 - 56 Min.

Radio Fluchtpunkt: Bildungsprojekt "Multi-Schulung"

Magazin der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. - produziert beim medienforum münster e.V.

Weltweit sind derzeit über 65 Millionen Menschen auf der Flucht – das sind mehr als jemals zuvor. Trotzdem ist und bleibt Rassismus ein alltägliches Problem. Das Bildungsprojekt "Multi-Schulung" der "Gemeinnützigen Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V." (GGUA) will über Flucht, Asyl und Alltagsrassismus aufklären. Dafür bildet die GGUA Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte aus, um Projekttage und Workshops zu den einzelnen Themen durchzuführen. Inhalt der Sendung von "Radio Fluchtpunkt" ist aber nicht nur das Bildungsprojekt. Auch junge Geflüchtete berichten von ihren persönlichen Erfahrungen.

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Radio Hauhechel: Pflegenotstand, Fußball-WM, Asylstreit
Show
19.07.2018 - 48 Min.

Radio Hauhechel: Pflegenotstand, Fußball-WM, Asylstreit

Kabarett aus der Nachbarschaft Iserlohn - präsentiert vom Förderverein Lokalfunk Iserlohn e.V.

Pflegenotstand in fast allen Pflegeeinrichtungen der Republik - kein Problem für die drei rüstigen Iserlohner Rentnerinnen! Sie unternehmen einen lustigen Versuch, den Pflegenotstand in den Griff zu bekommen. Des Weiteren bekommen die deutsche Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft, die Politiker im Asylstreit und das neue Polizeigesetz ihr Fett weg. Außerdem wirft das Moderations-Team einen augenzwinkernden Blick darauf, wo die "FIFA" alles ihre Finger im Spiel hat und wie Flüchtlinge bei der Selbstfindung behilflich sein können. Studio-Gast "Harry" gibt den Hörern außerdem noch ein paar Tipps, wie sie in der globalisierten Welt "wettbewerbsfähig" und selbstoptimiert" bleiben können.

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Interkulturelles Magazin: Katholikentag Plus 2018, Ankerzentren, Fahrräder für alle
Magazin
29.05.2018 - 54 Min.

Interkulturelles Magazin: Katholikentag Plus 2018, Ankerzentren, Fahrräder für alle

Kultursendung vom Verein "Kaktus Münster e.V."

Der "Katholikentag Plus" in Münster steht 2018 unter dem Motto "Suche Frieden – trotz' der Gewalt". Besprochen wird dort zum Beispiel, wie praktische Solidaritätsarbeit funktioniert und was Kirchenasyl bedeutet. Dr. Julia Lis vom Institut für Theologie und Politik (ITP) spricht in dieser Sendung auch über "Ankerzentren", geplante isolierte Großunterkünfte für Asylbewerber*innen. Diese seien unmenschlich und würden an Konzentrationslager erinnern. Auch Studiogast Jörg Rostek vom Vorstand des Integrationsforum Münster e.V. diskutiert mit. Der gemeinnützige Verein unterstützt Menschen mit Fluchterfahrung auf ihrem Weg zu Selbstständigkeit, Teilhabe und Mobilität. Es gibt zum Beispiel Radfahrkurse, eine Fahrradwerkstatt und Fahrräder für alle.

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Alte und neue Heimat
Beitrag
08.05.2018 - 23 Min.

Alte und neue Heimat

Beitrag von Roswitha K. Wirtz aus Düren

Mit Malen und Schreiben sollen Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte besser in der Gesellschaft ankommen. Das ist ein Projekt des "Asylkreis Inden" aus Inden-Langerwehe bei Düren. Maria Therese Löw führt durch den Beitrag und lässt dabei deutsche Teilnehmer und Geflüchtete zu Wort kommen.

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Bartocast: "Ruhm_Hass" - Islamismus, Faschismus, Terror
Kunst
05.04.2018 - 123 Min.

Bartocast: "Ruhm_Hass" - Islamismus, Faschismus, Terror

Podcast von Sebastian Bartoschek aus Herne

Krieg in Syrien, Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris, Aufmärsche von "Pegida" in Deutschland: Der "Bartocast" reagiert auf den Wahnsinn der Zeit mit einer effektvollen Collage aus O-Tönen, Musik, Schuss- und Kriegsgeräuschen. Sänger Xavier Naidoo spricht über die "amerikanische Besatzung", darüber das "Paradies" Deutschland verändern zu wollen und Liebe zu repräsentieren. Untermalt von klassischer sowie orientalischer Musik ist auch ein Sprecher der rechtspopulistischen Bürgerbewegung "LEGIDA" zu hören. Er hält eine Rede über den "roten Terror" in Leipzig, die deutsche Souveränität und gegen die, die das Asyl und den Islam missbrauchen würden - begleitet von "Wir sind das Volk"- Sprechchören. Das Lied "Ruhm und Ehre der Waffen-SS" ist ebenso zu hören wie "Allahu Akbar"-Rufe. Diesen arabischen Ausdruck schreien Terroristen häufig, bevor sie sich und andere töten. Er bedeutet "Gott ist groß" und ist ursprünglich eine Aufforderung zum Gebet gewesen.

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Radio Fluchtpunkt: Bildungsprojekt der GGUA
Magazin
04.04.2018 - 57 Min.

Radio Fluchtpunkt: Bildungsprojekt der GGUA

Magazin der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. - produziert beim medienforum münster e.V.

Flucht und Asyl sind große Themen der heutigen Zeit. Die GGUA-Flüchtlingshilfe Münster will dazu beitragen, mögliche Ängste und Vorurteile abzubauen - oder erst gar nicht entstehen zu lassen. Die GGUA-Mitarbeiterinnen Regina und Doro erzählen im Interview vom Bildungsprojekt der GGUA. Dabei sollen Schülerinnen und Schüler lernen und vor allem verstehen, was Flucht und Asyl bedeuten. Wie das funktioniert, erklären die beiden Referentinnen in der Sendung. Aber auch kritische Fragen zur vorhandenen Ablehnung vieler Menschen gegenüber Geflüchteten werden besprochen.

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Im Glashaus: Martin Heider, Pfarrer - Kirchenasyl
Talk
08.03.2018 - 27 Min.

Im Glashaus: Martin Heider, Pfarrer - Kirchenasyl

Sendung vom Förderverein Lokalfunk Iserlohn e.V.

Der Ursprung des Kirchenasyls ist das Heiligtum-Asyl, das in vielen alten Kulturen verankert liegt. Bereits das alte Israel und die Griechen hatten ein Asylrecht. Pfarrer Martin Heider ist Referent der Flüchtlingsarbeit im Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche in Westfalen in Schwerte-Villigst. Er erklärt bei "Im Glaushaus", dass das Kirchenasyl kein besonderes Recht ist, sondern eine Absprache der Kirchen mit dem Staat. Ab dem 16. Jahrhundert war diese Form des Asyls eingeschlafen und erst in den letzten vier Jahrzehnten wieder aufgelebt. Diejenigen, die Kirchenasyl erhalten, werden den Behörden natürlich gemeldet. In der Öffentlichkeit wird über das Thema nicht so stark berichtet - zum Schutz der Asylsuchenden. Außerdem setzen sich diejenigen, die sich am Kirchenasyl beteiligen, Gefahren aus.

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Radio Fluchtpunkt: "Projekt Q" - Unterstützung der Flüchtlingsberatung
Interview
09.01.2018 - 57 Min.

Radio Fluchtpunkt: "Projekt Q" - Unterstützung der Flüchtlingsberatung

Magazin der GGUA Flüchtlingshilfe e.V. - produziert beim medienforum münster e.V.

Dieses Mal zu Gast bei "Radio Fluchtpunkt" ist Kirsten Eichler. Sie ist eine Mitarbeiterin der "Gemeinnützigen Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e.V." in Münster, kurz "GGUA". Eichler arbeitet im "Projekt Q - Qualifizierung der Flüchtlings- und Migrationsarbeit" – dabei schult sie sowohl ehrenamtliche als auch hauptamtliche Flüchtlingsberaterinnen und -berater. Bei Fortbildungen, Schulungen und Seminaren in ganz Deutschland klärt das "Projekt Q"-Team über viele Themenbereiche auf: etwa über das Zuwanderungsgesetz sowie das Asylrecht, über die Unterbringung oder Arbeitsgenehmigungen. Eichler berichtet in der Sendung insbesondere über ihre Erfahrungen mit der so genannten Ausbildungsduldung. Diese garantiert Geduldeten, für die Dauer der Ausbildung in Deutschland bleiben zu dürfen. Doch die Regelung habe einige Tücken, erklärt die Diplom-Pädagogin.

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Bündnis gegen Abschiebung: Zentrale Ausländerbehörde Münster - eine schlechte Idee?
Talk
28.11.2017 - 55 Min.

Bündnis gegen Abschiebung: Zentrale Ausländerbehörde Münster - eine schlechte Idee?

Sendereihe - produziert beim medienforum münster e.V.

Mitglieder vom "Bündnis gegen Abschiebungen Münster" erzählen von der Gründung des Bündnisses und der Arbeit für Geflüchtete. Außerdem besprechen sie die neusten politischen Entwicklungen zur Asylpolitik. Dabei positionieren sie sich gegen die Einrichtung einer Zentralen Ausländerbehörde (ZAB) in Münster. Diese wird von der NRW-Landesregierung geplant, soll aber die Bedingungen für Asylsuchende verschärfen.

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Uwe's Video: Das ehemalige Glunz-Dorf in Hamm
Dokumentation
25.07.2017 - 27 Min.

Uwe's Video: Das ehemalige Glunz-Dorf in Hamm

Dokumentation von Uwe Wehrs aus Hamm

80 Asylbewerber leben seit 2016 im Übergangswohnheim im ehemaligen "Glunz"-Dorf in Hamm. Ehrenamtliche der "Agentur für gesellschaftliches Engagement" (AGE) und ehrenamtliche Lehrkräfte engagieren sich vor Ort, um den Integrationsprozess zu unterstützen. Das neu geschaffene Amt für Asyl-und Flüchtlingsangelegenheiten der Stadt Hamm koordiniert das bürgerschaftliche Engagement. Uwe Wehrs zeigt in seiner Dokumentation, wie die ehrenamtliche Aktivität mal anders koordiniert werden kann und würdigt diese mit diesem Film.

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4773 km
Kurzfilm
04.07.2017 - 1 Min.

4773 km

Kurzfilm von Moritz Matlik, Universität Siegen

Mamadou ist aus seiner Heimat Guinea geflüchtet. Seit einem Jahr lebt er nun in Deutschland und kann das Geschehene endlich verarbeiten. Mit einem überfüllten Boot ging es damals über das Mittelmeer. "Ich komme vom Festland. Ich war noch nie auf dem Meer gewesen, als ich an Bord ging", erzählt Mamadou von seiner Flucht. "Und plötzlich siehst du nichts anderes mehr, als Wasser um dich herum. Ich hatte Todesangst." Filmemacher Moritz Matlik ist mit seinem emotionalen Portrait für den "Besten Kurzfilm" beim Siegener Studenten-Filmpreis "Goldener Monaco 2017" nominiert.

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Asyl suchen Flüchtlinge, die verfolgt werden. Weil man sie in ihrer Heimat foltern oder töten will, flüchten sie in sichere Länder. Ob Asylbewerber in Deutschland bleiben dürfen, entscheiden die Behörden. Videos und Audio-Beiträge rund ums Thema "Asyl" findest Du hier in der Mediathek von NRWision.