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    Videos und Audio-Beiträge rund ums Thema "Armut" in der Mediathek von NRWision

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"Wann niet dann niet" - Eugenie Degenaar, Künstlerin
Porträt
18.05.2017 - 19 Min.

"Wann niet dann niet" - Eugenie Degenaar, Künstlerin

Beitrag von Roswitha K. Wirtz aus Düren

Die holländische Künstlerin Eugenie Degenaar und der deutsche Künstler Hermann Josef Mispelbaum haben im Schloss Burgau in Düren eine Ausstellung eröffnet. Eugenie Degenaar kann heute von ihrer Kunst leben. Dabei weiß sie, wie hart und beschwerlich der Weg zur Künstlerin ist: "Immer wieder hat die Armut um die Ecke geschaut und gewinkt. Aber es kam dann immer zur rechten Zeit jemand, der meine Kunst gekauft hat." Mit ihrer Kunst hat sie viel fürs Leben lernen können. "Ich habe gelernt nichts mehr zu erwarten", sagt sie gerne. Ihre Kunst und ihre Lebensfreude geben ihr Recht.

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DGB Rententagung: Rente muss reichen
Aufzeichnung
11.05.2017 - 44 Min.

DGB Rententagung: Rente muss reichen

Aufzeichnung der DGB Rententagung in Bielefeld von Kanal 21

Für ein Altern in Würde muss die Rente reichen - tut sie aber oft nicht. Bei der Rententagung des "Deutsche Gewerkschaftsbundes" (DGB) in Bielefeld diskutieren Vertreter der Gewerkschaften über das Dauerproblem Rente. Dr. Sabine Graf, Stellvertretende Vorsitzende der DGB NRW, ist alarmiert: "Das Rentenniveau sinkt immer weiter". Ebenso kritisch denkt Dr. Florian Blank von der Hans-Böckler-Stiftung über das Rentenniveau: "Heute wird das Pferd von hinten aufgezäumt. Man fragt nur noch: Was kostet es, wieviel können wir uns leisten?" Der Bundesvorsitzende von "ver.di", Frank Bsirske, sagt: "Stabil sollen nur noch die Beiträge bleiben, nicht aber die Renten." Ute Herkströter von der "IG Metall Bielefeld" spricht unter anderem über den Wandel der betrieblichen Altersvorsorge.

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Die Mittwochsfrühstücker: Gesprächskreis, Folgen von Armut und Erwerbslosigkeit, Minijob
Magazin
10.05.2017 - 51 Min.

Die Mittwochsfrühstücker: Gesprächskreis, Folgen von Armut und Erwerbslosigkeit, Minijob

Sendung von Erwerbslosen und prekär Beschäftigten produziert beim Medienverein Düsseldorf e.V.

Günther ist bei "Die Mittwochsfrühstücker" zu Gast. Er spricht mit der Moderatorin über ihren Gesprächskreis. Die Themen: Folgen von Armut und Erwerbslosigkeit. Wichtig seien für Betroffene vor allem die Pflege von sozialen Beziehungen und Abstand vom eigenen Alltag. Außerdem: ein Beitrag zum Minijob und Veranstaltungshinweise. Mit der Sendung möchte eine selbstorganisierte Gruppe von Erwerbslosen und prekär Beschäftigten aus Düsseldorf sich gegenseitig unterstützen - und das Bild von Erwerbslosen in den Medien korrigieren.

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Im Glashaus: Altersarmut von Frauen
Magazin
10.05.2017 - 53 Min.

Im Glashaus: Altersarmut von Frauen

Sendung vom Förderverein Lokalfunk Iserlohn e.V.

"Im Glashaus"-Moderatorin Charlotte Kroll spricht mit Manuela Anacker über die Altersarmut von Frauen. Die Referentin des "Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen e. V." erklärt, dass sich 16 Millionen Deutsche arm fühlen - sie von Armut bedroht sind. Weit über die Hälfte von ihnen seien Frauen. Manuela Anacker will Frauen aufklären und setzt sich für die soziale Gleichbehandlung ein. Vor allem alleinerziehende Frauen müssten mehr Unterstützung erhalten.

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Was ist Gerechtigkeit? - Prof. Christoph Butterwegge im Interview
Beitrag
03.05.2017 - 13 Min.

Was ist Gerechtigkeit? - Prof. Christoph Butterwegge im Interview

Sendung vom Förderverein Lokalfunk Iserlohn e.V.

Prof. Christoph Butterwegge von der Universität zu Köln findet, dass der Sozialstaat deutlich gerechter sein könnte. Das erzählt er Moderatorin Charlotte Kroll am Rande der "Iserlohner Winteruniversität" 2016. Er findet: "Der, der wenig hat, muss mehr vom Staat bekommen." - Die Politik müsse da mehr eingreifen. Eins der größten Probleme sieht er vor allem in der Altersarmut, die auch schon junge Menschen betrifft. Andere wollen aber nicht wahrhaben, dass es dieses Problem überhaupt gibt.

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Jambo! - Wiedersehen in Kenia - Teil 1
Dokumentation
19.04.2017 - 24 Min.

Jambo! - Wiedersehen in Kenia - Teil 1

Reisebericht von Annegret Grünewald aus Castrop-Rauxel

Endlose Weiten, traumhafte Strände, wilde Tiere und in Armut lebende Menschen: Kenia hat viele Gesichter. Annegret Grünewald ist erneut in das Land in Ostafrika gereist. Mit ihrem Mann übernachtet sie in einem Hotel am Diani Beach. Dort erholen sie sich zunächst ein paar Tage, bevor es in die Masai Mara, ein Naturschutzgebiet in der Serengeti geht. Während dieser Zeit treffen sie auch ihren Freund Paul, einen Taxifahrer. Er zeigt ihnen, wie er lebt: in einem kleinen Zimmer, in einem Haus mit weiteren neun Personen. Seine Familie wohnt 700 Kilometer entfernt. Für sie ist er nach Ukunda gegangen, um Geld zu verdienen: Zwischen 55 und 74 Euro bekommt er im Monat. Anschließend besuchen die Urlauber den Snake Master. Dieser züchtet in Plastikflaschen Fangschrecken. Außerdem nehmen sie an einer Strandwanderung teil, beobachten die Fischer bei der Arbeit und genießen das Animationsprogramm. Dann geht es endlich in die Masai Mara - zu Pirschfahrten, auf denen sie Löwen und Geparden begegnen.

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Ruhr_report: Obdachlosen-Seelsorger, Radwegenetz in Dortmund, Blinden-Tischtennis
Magazin
15.11.2016 - 18 Min.

Ruhr_report: Obdachlosen-Seelsorger, Radwegenetz in Dortmund, Blinden-Tischtennis

Ruhrgebiets-Magazin von der Journalisten-Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung

Daniel Schwarzmann ist Pfarrer und seit zwei Jahren Obdachlosen-Seelsorger. "Ich warte nicht bis sie in mein Pfarrhaus kommen, sondern ich setze mich zu ihnen auf die Straße." - Dort führe er oft bessere Gespräche als in der Kirche. Der Kampf gegen die Armut ist ein wichtiger, denn in Dortmund ist bereits jeder vierte Einwohner armutsgefährdet. Schwierigkeiten bereiten vielen Dortmundern auch die Fahrradwege in der Stadt. Diese seien oft zu eng und zugeparkt. Das Team vom "Ruhr_report" lässt einen Fahrradkurier gegen einen PKW-Kurier antreten: Ist das Auto die bessere Alternative im Straßenverkehr? Wer von beiden erreicht das vorgegebene Ziel schneller? Auch Reporterin Konstanze Nastarowitz wagt einen Versuch: Sie tritt im Blinden-Tischtennis an.

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Thiago - Einer von vielen
Dokumentation
09.06.2016 - 10 Min.

Thiago - Einer von vielen

Brasilien-Dokumentation von Nicolas Hecker von der Universität Siegen

Thiago Thadeu Silva lebt in Rio de Janeiro, der zweitgrößten Stadt Brasiliens. Aufgewachsen ist der 29-jährige in einem Armenviertel, einer sogenannten Favela - so wie auch 1,4 Millionen andere Menschen in Rio de Janeiro. Diese Armensiedlungen liegen am Rande der Stadt und bestehen aus selbst gebauten Häusern, die meist keine Sanitäranlagen, Telefon oder gar eine Kanalisation besitzen. Thiago hat dort acht Jahre lang gelebt, gemeinsam mit seiner Ersatz-Tante. Er kritisiert die Regierung in Brasilien und wirft ihr vor, reiche Familien zu bevorzugen. Wer aus ärmeren Verhältnissen stammt, ist hier komplett auf sich allein gestellt. In seiner Kindheit wurde Thiago oft von dem Freund seiner Mutter geschlagen, daher lebte er lieber auf der Straße. Er sah keinen Ausweg mehr und hatte seinen Glauben an die Welt verloren. Eine schicksalhafte Begegnung mit einer alten Frau änderte dann jedoch alles. Der Film von Nicolas Hecker hat den "Goldenen Monaco 2016" als Beste Dokumentation gewonnen.

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Theo?logisch! - Obdachlosigkeit
Beitrag
04.05.2016 - 6 Min.

Theo?logisch! - Obdachlosigkeit

Theologisches Magazin der TV-Lehrredaktion an der Universität Bonn

Obdachlosigkeit - ein Thema, bei dem die meisten gerne wegschauen. Wie soll man sich verhalten, wenn man an Obdachlosen vorbei geht? Ignorieren? Geld geben? "Das geben die am Ende doch sowieso nur für Alkohol aus!" - Solche Vorurteile sind allseits bekannt. Wirklich mit den Betroffenen sprechen - das tun nur die wenigsten. Deshalb fragen die Bonner Studierenden nach: bei Obdachlosen selbst, bei Hilfsorganisationen und bei Bürgern.

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loxodonta: Faulenzerkrippen, Spielzeugmuseum "Max und Moritz" in Rhede
Bericht
17.12.2015 - 12 Min.

loxodonta: Faulenzerkrippen, Spielzeugmuseum "Max und Moritz" in Rhede

Kulturbericht von Christa Weniger aus Hamm

Im Zweiten Weltkrieg war an üppige Weihnachtsdeko nicht zu denken. Für einen Adventskranz mussten oft zwei Kleiderbügel herhalten. Wer sich keine teuren Krippenfiguren leisten konnte, griff auf die günstigere Faltversion aus Pappe zurück – die sogenannten "Faulenzerkrippen". Wie unsere Großeltern und Urgroßeltern sich in Weihnachtstimmung gebracht haben, zeigt die weihnachtliche Ausgabe von "loxodonta" aus dem Spielzeugmuseum "Max und Moritz" in Rhede.

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Guck Marl: Emscher-Lippe21, Artacca, Rollstuhl-Tanz
Magazin
17.12.2015 - 23 Min.

Guck Marl: Emscher-Lippe21, Artacca, Rollstuhl-Tanz

Lokales und Reiseberichte - produziert vom Ausbildungsfernsehen Marl

"Guck Marl" hat in dieser Ausgabe drei unterschiedliche Themen im Blick. Der erste Schwerpunkt sind Arbeitsplätze durch industrielle Arbeit im Ruhrgebiet. Durch die Schließung der Zechen sind viele Arbeitsplätze weggefallen. Die Arbeitsgemeinschaft Emscher-Lippe21 sucht nach Lösungen, damit die Region nicht zum Armutsgebiet wird. Im zweiten Beitrag steht das Orchester "Artacca" im Fokus, das eine eigene CD aufnimmt. Die Musiker werden begleitet - bei allen Freuden und auch Anstrengungen. Inklusion ist das dritte Thema - in diesem Fall durch Tanzen. Begleitet wird das Rollstuhltanz-Projekt "on a roll": Dort tanzen Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemeinsam - mit und ohne Behinderung.

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Fernsehkonzert: "Cut The Cord" aus Bielefeld
Aufzeichnung
20.08.2015 - 46 Min.

Fernsehkonzert: "Cut The Cord" aus Bielefeld

Konzert-Aufzeichnungen aus Bielefeld - präsentiert von Kanal 21

"Cut The Cord" ist der Name, aber geleichzeitig auch das Ziel der Band dieser Ausgabe vom "Fernsehkonzert". Übersetzt bedeutet "cut the cord" sich abnabeln bzw. trennen. Wovon? "Von Gewohnheiten", erklärt Sänger Jan Tammoschath im Backstage-Interview. Gemeinsam mit Bassist Stephan May erläutert er die Message der Band: Man sollte mit allem, was einem begegnet, bewusster umgehen. Mit den gesellschaftskritischen Texten von Jan Tammoschath will "Cut The Cord" zum Nachdenken anregen. So dreht sich z.B. der Song "Mouthful Of Nothing" um das Thema "Armut". Mit Moderatorin Stephanie Hodgson spricht der Songwriter und Sänger darüber, wie er auf die Ideen für die Songs kommt. Seit 2012 gibt es "Cut The Cord" aus Bielefeld. Schon ein Jahr nach der Gründung der Band spielten sich die fünf Jungs mit ihrem musikalischen Mix aus Hard-Rock, Stoner-Rock, Grunge und Rap-Rock ins Ruhrpottfinale des Bandcontests "Emergenza". Hier belegte "Cut The Cord" den dritten Platz.

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Niemand möchte in Armut leben. Arbeitslosigkeit, Schicksalsschläge oder eine kleine Rente können zu Armut führen. Der Weg aus der Armut ist für viele Menschen kaum zu schaffen. Videos und Audio-Beiträge rund ums Thema "Armut" sammeln wir hier in der Mediathek von NRWision.