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    Videos und Audio-Beiträge rund Antisemitismus der Vergangenheit und Gegenwart in der Mediathek von NRWision

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Historia Universalis: Irrfahrt nach Kuba – HU020
Talk
24.07.2018 - 51 Min.

Historia Universalis: Irrfahrt nach Kuba – HU020

Geschichts-Podcast von Oliver Glasner, Elias Harth und Karol Kosmonaut aus Köln

Am 13. Mai 1939 reisten rund 900 deutsche Juden mit dem Transatlantik-Passagierschiff MS St. Louis von Hamburg Richtung Kuba. Durch die Enteignung "erkauften" sie sich die Flucht aus Deutschland. Karol vom "Historia Universalis"-Team erzählt, dass der kubanische Präsident die Einreisegenehmigung jedoch als ungültig erklärte. Bei der Ankunft am 27. Mai 1939 wurden die Passagiere der St. Louis somit abgewiesen. Darauf folgte eine wochenlange Odyssee auf der Suche nach einem neuen Ziel.

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antenne antifa: Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 in Münster
Magazin
11.07.2018 - 54 Min.

antenne antifa: Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 in Münster

Magazin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschist*innen - produziert beim medienforum münster e.V.

Während der Reichspogromnacht am 9. November 1938 verhafteten und töteten die Nazis in Deutschland tausende Juden. Synagogen, Geschäfte und Häuser von jüdischen Bürgern brannten. Nie zuvor war der Antisemitismus gegenüber Juden in Deutschland so sichtbar wie unter Adolf Hitler vor 80 Jahren – das gilt auch für die Stadt Münster. Das "medienforum münster" möchte mit einem Feature aus dem Jahr 2010 an die Geschichte seiner Stadt erinnern. Das Team der "Jugendgeschichtswerkstatt Münster" geht zum Jahrestag der Reichspogromnacht in Münster auf die Straßen und blickt in die Vergangenheit der Stadt. So stehen die Reporter zum Beispiel vor dem Rathaus und stellen sich vor, wie auf einer Bank davor stand: "Hier dürfen keine Juden sitzen". Außerdem beschreiben die Nachwuchsjournalisten die Schicksale einzelner Juden, die während der Reichspogromnacht in Münster gelebt haben.

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Abschaffung des ECHO
Bericht
02.05.2018 - 5 Min.

Abschaffung des ECHO

Beitrag von "hochschulradio düsseldorf", dem Campusradio für die Düsseldorfer Hochschulen

Der Musikpreis "ECHO" wird nach 20 Jahren abgeschafft. Anlass dafür: Der Skandal um die Rapper Kollegah und Farid Bang. Trotz ihrer offensichtlich antisemitischen Texte wurden sie in diesem Jahr mit einem ECHO ausgezeichnet. Daraufhin haben ehemalige Preisträger die Trophäe zurückgegeben. Was halten Studierende in Düsseldorf von der Abschaffung und einem möglichen "neuen" Musikpreis der Phonoindustrie?

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Bartocast: "Ruhm_Hass" - Islamismus, Faschismus, Terror
Kunst
05.04.2018 - 123 Min.

Bartocast: "Ruhm_Hass" - Islamismus, Faschismus, Terror

Podcast von Sebastian Bartoschek aus Herne

Krieg in Syrien, Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris, Aufmärsche von "Pegida" in Deutschland: Der "Bartocast" reagiert auf den Wahnsinn der Zeit mit einer effektvollen Collage aus O-Tönen, Musik, Schuss- und Kriegsgeräuschen. Sänger Xavier Naidoo spricht über die "amerikanische Besatzung", darüber das "Paradies" Deutschland verändern zu wollen und Liebe zu repräsentieren. Untermalt von klassischer sowie orientalischer Musik ist auch ein Sprecher der rechtspopulistischen Bürgerbewegung "LEGIDA" zu hören. Er hält eine Rede über den "roten Terror" in Leipzig, die deutsche Souveränität und gegen die, die das Asyl und den Islam missbrauchen würden - begleitet von "Wir sind das Volk"- Sprechchören. Das Lied "Ruhm und Ehre der Waffen-SS" ist ebenso zu hören wie "Allahu Akbar"-Rufe. Diesen arabischen Ausdruck schreien Terroristen häufig, bevor sie sich und andere töten. Er bedeutet "Gott ist groß" und ist ursprünglich eine Aufforderung zum Gebet gewesen.

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DO-MU-KU-MA: "abgestempelt - Judenfeindliche Postkarten", Ausstellung in Dortmund-Hörde
Beitrag
28.03.2018 - 27 Min.

DO-MU-KU-MA: "abgestempelt - Judenfeindliche Postkarten", Ausstellung in Dortmund-Hörde

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Antisemitismus, die Feindlichkeit gegenüber Juden, hat sich nicht erst im Nationalsozialismus offenbart, sondern ist bereits im 19. Jahrhundert ein verbreitetes Phänomen gewesen. Dies zeigen die antisemitischen Bildpostkarten der Ausstellung "abgestempelt - Judenfeindliche Postkarten" im Bürgersaal der Bezirksverwaltungsstelle Dortmund-Hörde. Fast 1.000 Postkarten - vermehrt aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg - hat Wolfgang Haney zusammen getragen. Eine Auswahl dieser tourt seit zwei Jahren als Wanderausstellung der "Bundeszentrale für politische Bildung" durch Deutschland. Professor Thomas Goll vom "Lehrstuhl für integrative Fachdidaktik Sachunterricht und Sozialwissenschaften" der TU Dortmund ist an der Konzeption der Ausstellung beteiligt gewesen. Moderator Klaus Lenser spricht mit ihm über Ausgrenzungsprozesse, den gegenwärtigen Antisemitismus und wie dieser durch Motive und Bildsprachen zu erkennen ist.

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DO-MU-KU-MA: "Erinnern … damit kein Gras darüber wächst!" - Gedenken an die Reichspogromnacht
Magazin
15.03.2018 - 22 Min.

DO-MU-KU-MA: "Erinnern … damit kein Gras darüber wächst!" - Gedenken an die Reichspogromnacht

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

"Erinnern … damit kein Gras darüber wächst!" - die Veranstaltungsreihe zum Gedenken an die Reichspogromnacht, die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, hat im Dortmunder Stadtteil Hörde begonnen. Seit rund zehn Jahren organisieren der Vorbereitungskreis "Hörder Pogromgedenken 9.11.1938" und die "Johann-Gutenberg-Realschule" die alljährliche Gedenkstunde zur Pogromnacht. Im Juni 2017 hatten sie die Idee, das komplette folgende Jahr diesem Thema zu widmen. So haben sie zum Beispiel Gedenkstunden, Theateraufführungen und Vorträge gegen das Vergessen in Hörde geplant. Den Anfang macht die Ausstellung "abgestempelt - Judenfeindliche Postkarten" im Bürgersaal der Bezirksverwaltungsstelle Dortmund-Hörde. Außerdem sollen im Laufe des Jahres weitere "Stolpersteine" im Stadtteil verlegt werden. Mit diesen wird an das Schicksal von Menschen erinnert, die von den Nazis verfolgt, deportiert und ermordet wurden.

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Antisemitismus in Deutschland 2012
Beitrag
28.02.2018 - 9 Min.

Antisemitismus in Deutschland 2012

Beitrag von Ulrike Franz aus Münster

Anfang 2012 veröffentlicht der Bundestag den Antisemitismusbericht mit einem überraschenden Ergebnis: 20 Prozent der Deutschen seien immer noch latent antisemitisch. Ulrike Franz spricht unter anderem mit Prof. Juliane Wetzel aus Berlin, die an dem Bericht mitgearbeitet hat, und Dr. Bernd Drücke aus Münster über das Ergebnis des Antisemitismusberichts. Diese erklären, dass es oft nicht um aktive Übergriffe gehe. Antisemitismus sei vielmehr eine Haltung, da es wenig Kontaktpunkte mit dem Judentum gebe. Daher sei es wichtig, in den direkten Austausch zu treten. Zum Abschluss gibt es noch einige Film- und Buchtipps.

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Am Zapfhahn: Geburtstags-Prosecco
Talk
23.01.2018 - 154 Min.

Am Zapfhahn: Geburtstags-Prosecco

Talk-Sendung von Sebastian Bartoschek und Rio aus Herne

Mit Prosecco stoßen Rio und Sebastian auf den Geburtstag von Sebastian an. Die beiden treffen sich regelmäßig zum Stößchen am Tresen und diskutieren - diesmal jedoch mit Prickelwasser und Wodka in heimischer Kulisse. Der Wodka wird auch direkt zum Gegenstand der Diskussion. Sebastian und Rio stellen außerdem interessante Thesen über die Entstehung der Bundeshauptstadt auf: Erst seit Sebastian den Soli zahle, sei Berlin Berlin. Zwischen Ernst und Quatsch hangeln sich die selbsternannten "bourgeois Bohemians" - Anhänger der "Hipster-Elite" - des Ruhrgebiets durch ihre Themen. Sie kritisieren dabei einen spürbar aufkeimenden Antisemitismus, der fälschlich als Israelkritik bezeichnet werde und sprechen über die deutsche Podcast-Szene: Ist diese schon Mainstream oder noch eine Nische? - eine kritische Frage!

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Theo?logisch! - Judentum in Bonn
Beitrag
29.11.2016 - 5 Min.

Theo?logisch! - Judentum in Bonn

Theologisches Magazin der TV-Lehrredaktion an der Universität Bonn

Derzeit gibt es in Deutschland rund 110 jüdische Gemeinden mit ungefähr 120.000 Mitgliedern. Sie sind über das ganze Land verteilt, in jedem Bundesland zu finden. Die drei Studierenden Jonas, Vera und Tobit der Katholischen Fakultät Bonn haben sich in ihrem Beitrag damit beschäftigt, wie das Judentum in ihrer Stadt zelebriert und wahrgenommen wird. Sie fragen zunächst Studierende: Was bringt ihr mit dem jüdischen Glauben in Verbindung? Und kommt ihr mit diesem in eurem eigenen Alltag in Berührung? Den meisten fallen Begriffe wie Synagoge, koscheres Essen, siebenarmiger Kerzenleuchter und Chanukka ein. Doch niemand von ihnen hat jüdische Bekannte oder kennt Menschen jüdischen Glaubens. Deshalb soll ein Porträt der jüdischen Gemeinde in Bonn folgen. Doch diese Idee kann nicht umgesetzt werden: Aus Sicherheitsgründen sei es zu riskant, ein Gemeindemitglied vor der Kamera zu interviewen - so die Mitteilung der Gemeinde. Deshalb rückt das Thema Antisemitismus in den Mittelpunkt der Sendung.

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Zwischen den Stühlen - Rainer Stuhlmann, Pfarrer
Talk
18.02.2016 - 39 Min.

Zwischen den Stühlen - Rainer Stuhlmann, Pfarrer

Beitrag von Kanal 21 in Bielefeld

Rainer Stuhlmann ist im Ruhestand, kommt aber dennoch nicht zur Ruhe. Der Geistliche wurde bereits 2010 pensioniert und ist mittlerweile Studienleiter in dem ökumenischen Dorf "Nes Ammim", im Norden Israels. Nes Ammim ist eine Begegnungsstätte für Juden, Christen, Muslime und Palästinenser. Stuhlmann, der evangelischer Priester ist, spricht bei seinem Besuch im "Bielefelder Haus der Kirche" über sein neues Buch "Zwischen den Stühlen - Alltagsnotizen eines Christen in Israel und Palästina". Unter anderem erzählt er, wie es ist, aus einer christlichen Perspektive von Juden lernen zu dürfen, ein Leben im "Land der Bibel" zu führen. Außerdem spricht er über die Wurzeln des Antisemitismus.

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Antisemitismus war im Nationalsozialismus verbreitet, als Juden angefeindet, verfolgt und getötet wurden. Auch in den vergangenen Jahren hat der Judenhass in der Gesellschaft wieder zugenommen. Videos und Audio-Beiträge rund ums Thema "Antisemitismus" gibt's hier in der Mediathek von NRWision.