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    Videos und Audio-Beiträge rund Antisemitismus der Vergangenheit und Gegenwart in der Mediathek von NRWision

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Der LeseWurm: 250 Jahre Alexander von Humboldt
Magazin
28.08.2019 - 55 Min.

Der LeseWurm: 250 Jahre Alexander von Humboldt

Lesespaß im Radio - produziert beim medienforum münster e.V.

Der Naturforscher und Autor Alexander von Humboldt wäre 2019 250 Jahre alt geworden. Anlässlich dieses Jubiläums spricht "Der LeseWurm"-Moderator Volker Stephan über die Werke, das Leben und die Meinungen des bekannten Deutschen. So kritisierte Humboldt schon damals die Sklaverei, Antisemitismus und die Rodung der Wälder. Volker Stephan unterhält sich außerdem mit Tobias Regenbrecht, dem stellvertretenden Schulleiter der Geschwister-Scholl-Realschule in Münster-Kinderhaus. Die beiden klären, welchen Einfluss Alexander von Humboldt auf den heutigen Biologie-Unterricht hat.

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Irith Michelsohn, Jüdische Gemeinde Bielefeld
Talk
28.05.2019 - 59 Min.

Irith Michelsohn, Jüdische Gemeinde Bielefeld

Interview von Dr. Faraj Remmo, Universität Bielefeld

Irith Michelsohn ist die Vorsitzende der "Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld K.D.Ö.R." ("BEIT TIKWA"). Die Gemeinde ist einer der Preisträger des "Wander-Partizipationspreis 2019". Der Wander-Preis wird regelmäßig an Institutionen, Einrichtungen und Personen in Bielefeld weitergereicht, die sich öffentlich für Integration oder Inklusion engagieren. Im Rahmen eines Seminars spricht Dr. Faraj Remmo mit Irith Michelsohn. Im Interview berichtet sie von ihrem Aufwachsen in Israel und Deutschland und erklärt, wie sich die jüdische Gemeinde in Bielefeld unter anderem gegen Antisemitismus engagiert. Sie äußert auch einen Wunsch: Irith Michelsohn wünscht sich, dass die drei großen Religionen - Christentum, Islam und Judentum - in Deutschland noch besser miteinander sprechen und sich austauschen.

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Antisemitismus in Dortmund
Bericht
05.02.2019 - 3 Min.

Antisemitismus in Dortmund

Beitrag von eldoradio*, dem Campusradio an der TU Dortmund

Antisemitismus gibt es auch mehr als 70 Jahre nach dem Holocaust noch in Deutschland. Der jüdische Student Dennis Khavkin erzählt im Beitrag von "eldoradio*" von den Vorurteilen seiner Kommilitonen und seinem Alltag mit der traditionellen jüdischen Kopfbedeckung "Kippa". Mit dieser gibt es für ihn in Dortmund "No-go-Areas" – Stadtteile, die er meidet, um nicht mit Ju­den­feind­lich­keit konfrontiert zu werden. Psychologin und Professorin Beate Küpper von der Hochschule Niederrhein sieht in Deutschland sogar einen Anstieg des Antisemitismus.

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K21live: Für ein buntes OWL
Aufzeichnung
11.12.2018 - 35 Min.

K21live: Für ein buntes OWL

Livestream-Aufzeichnung von Kanal 21 aus Bielefeld

Rechtsextremismus, Antisemitismus und Hass im Internet sind gesellschaftliche Probleme, die auch junge Menschen beschäftigen. Die Jugendredaktion von Kanal 21 in Bielefeld möchte deshalb ein Zeichen setzen: In ihrem Livestream zum Thema "Für ein buntes OWL" setzt sie sich mit einer rechten Demo in Bielefeld auseinander, spricht mit Prof. Matitjahu Kellig von der jüdischen Gemeinde und hat Nils Büschke vom Verein Digitalcourage e.V. zu Gast.

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KURT - Das Magazin: Ärztebewertungen, Schrottimmobilien, Antisemitismus
Magazin
03.10.2018 - 23 Min.

KURT - Das Magazin: Ärztebewertungen, Schrottimmobilien, Antisemitismus

Magazin der Lehrredaktion an der Technischen Universität Dortmund

Anonyme Ärztebewertungen im Internet, Schrottimmobilien in Dortmund, problematisches Saatgut für Bauern und Antisemitismus: Die Studierenden der TV-Lehrredaktion "KURT" gehen verschiedenen Problemen der Gesellschaft investigativ nach. Dabei ist vor allem eines wichtig: Sie wollen Missstände aufdecken und Themen analysieren, die sich sonst nicht so einfach erklären lassen. Das Magazin wird moderiert von Anne Mareike Keßler.

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Historia Universalis: Irrfahrt nach Kuba – HU020
Talk
24.07.2018 - 51 Min.

Historia Universalis: Irrfahrt nach Kuba – HU020

Geschichts-Podcast von Oliver Glasner, Elias Harth und Karol Kosmonaut aus Köln

Am 13. Mai 1939 reisten rund 900 deutsche Juden mit dem Transatlantik-Passagierschiff MS St. Louis von Hamburg Richtung Kuba. Durch die Enteignung "erkauften" sie sich die Flucht aus Deutschland. Karol vom "Historia Universalis"-Team erzählt, dass der kubanische Präsident die Einreisegenehmigung jedoch als ungültig erklärte. Bei der Ankunft am 27. Mai 1939 wurden die Passagiere der St. Louis somit abgewiesen. Darauf folgte eine wochenlange Odyssee auf der Suche nach einem neuen Ziel.

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antenne antifa: Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 in Münster
Magazin
11.07.2018 - 54 Min.

antenne antifa: Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 in Münster

Magazin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschist*innen - produziert beim medienforum münster e.V.

Während der Reichspogromnacht am 9. November 1938 verhafteten und töteten die Nazis in Deutschland tausende Juden. Synagogen, Geschäfte und Häuser von jüdischen Bürgern brannten. Nie zuvor war der Antisemitismus gegenüber Juden in Deutschland so sichtbar wie unter Adolf Hitler vor 80 Jahren – das gilt auch für die Stadt Münster. Das "medienforum münster" möchte mit einem Feature aus dem Jahr 2010 an die Geschichte seiner Stadt erinnern. Das Team der "Jugendgeschichtswerkstatt Münster" geht zum Jahrestag der Reichspogromnacht in Münster auf die Straßen und blickt in die Vergangenheit der Stadt. So stehen die Reporter zum Beispiel vor dem Rathaus und stellen sich vor, wie auf einer Bank davor stand: "Hier dürfen keine Juden sitzen". Außerdem beschreiben die Nachwuchsjournalisten die Schicksale einzelner Juden, die während der Reichspogromnacht in Münster gelebt haben.

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Abschaffung des ECHO
Bericht
02.05.2018 - 5 Min.

Abschaffung des ECHO

Beitrag von "hochschulradio düsseldorf", dem Campusradio für die Düsseldorfer Hochschulen

Der Musikpreis "ECHO" wird nach 20 Jahren abgeschafft. Anlass dafür: Der Skandal um die Rapper Kollegah und Farid Bang. Trotz ihrer offensichtlich antisemitischen Texte wurden sie in diesem Jahr mit einem ECHO ausgezeichnet. Daraufhin haben ehemalige Preisträger die Trophäe zurückgegeben. Was halten Studierende in Düsseldorf von der Abschaffung und einem möglichen "neuen" Musikpreis der Phonoindustrie?

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Bartocast: "Ruhm_Hass" - Islamismus, Faschismus, Terror
Kunst
05.04.2018 - 123 Min.

Bartocast: "Ruhm_Hass" - Islamismus, Faschismus, Terror

Podcast von Sebastian Bartoschek aus Herne

Krieg in Syrien, Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" in Paris, Aufmärsche von "Pegida" in Deutschland: Der "Bartocast" reagiert auf den Wahnsinn der Zeit mit einer effektvollen Collage aus O-Tönen, Musik, Schuss- und Kriegsgeräuschen. Sänger Xavier Naidoo spricht über die "amerikanische Besatzung", darüber das "Paradies" Deutschland verändern zu wollen und Liebe zu repräsentieren. Untermalt von klassischer sowie orientalischer Musik ist auch ein Sprecher der rechtspopulistischen Bürgerbewegung "LEGIDA" zu hören. Er hält eine Rede über den "roten Terror" in Leipzig, die deutsche Souveränität und gegen die, die das Asyl und den Islam missbrauchen würden - begleitet von "Wir sind das Volk"- Sprechchören. Das Lied "Ruhm und Ehre der Waffen-SS" ist ebenso zu hören wie "Allahu Akbar"-Rufe. Diesen arabischen Ausdruck schreien Terroristen häufig, bevor sie sich und andere töten. Er bedeutet "Gott ist groß" und ist ursprünglich eine Aufforderung zum Gebet gewesen.

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DO-MU-KU-MA: "abgestempelt - Judenfeindliche Postkarten", Ausstellung in Dortmund-Hörde
Beitrag
28.03.2018 - 27 Min.

DO-MU-KU-MA: "abgestempelt - Judenfeindliche Postkarten", Ausstellung in Dortmund-Hörde

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Antisemitismus, die Feindlichkeit gegenüber Juden, hat sich nicht erst im Nationalsozialismus offenbart, sondern ist bereits im 19. Jahrhundert ein verbreitetes Phänomen gewesen. Dies zeigen die antisemitischen Bildpostkarten der Ausstellung "abgestempelt - Judenfeindliche Postkarten" im Bürgersaal der Bezirksverwaltungsstelle Dortmund-Hörde. Fast 1.000 Postkarten - vermehrt aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg - hat Wolfgang Haney zusammen getragen. Eine Auswahl dieser tourt seit zwei Jahren als Wanderausstellung der "Bundeszentrale für politische Bildung" durch Deutschland. Professor Thomas Goll vom "Lehrstuhl für integrative Fachdidaktik Sachunterricht und Sozialwissenschaften" der TU Dortmund ist an der Konzeption der Ausstellung beteiligt gewesen. Moderator Klaus Lenser spricht mit ihm über Ausgrenzungsprozesse, den gegenwärtigen Antisemitismus und wie dieser durch Motive und Bildsprachen zu erkennen ist.

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DO-MU-KU-MA: "Erinnern … damit kein Gras darüber wächst!" - Gedenken an die Reichspogromnacht
Magazin
15.03.2018 - 22 Min.

DO-MU-KU-MA: "Erinnern … damit kein Gras darüber wächst!" - Gedenken an die Reichspogromnacht

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

"Erinnern … damit kein Gras darüber wächst!" - die Veranstaltungsreihe zum Gedenken an die Reichspogromnacht, die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, hat im Dortmunder Stadtteil Hörde begonnen. Seit rund zehn Jahren organisieren der Vorbereitungskreis "Hörder Pogromgedenken 9.11.1938" und die "Johann-Gutenberg-Realschule" die alljährliche Gedenkstunde zur Pogromnacht. Im Juni 2017 hatten sie die Idee, das komplette folgende Jahr diesem Thema zu widmen. So haben sie zum Beispiel Gedenkstunden, Theateraufführungen und Vorträge gegen das Vergessen in Hörde geplant. Den Anfang macht die Ausstellung "abgestempelt - Judenfeindliche Postkarten" im Bürgersaal der Bezirksverwaltungsstelle Dortmund-Hörde. Außerdem sollen im Laufe des Jahres weitere "Stolpersteine" im Stadtteil verlegt werden. Mit diesen wird an das Schicksal von Menschen erinnert, die von den Nazis verfolgt, deportiert und ermordet wurden.

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Antisemitismus in Deutschland 2012
Beitrag
28.02.2018 - 9 Min.

Antisemitismus in Deutschland 2012

Beitrag von Ulrike Franz aus Münster

Anfang 2012 veröffentlicht der Bundestag den Antisemitismusbericht mit einem überraschenden Ergebnis: 20 Prozent der Deutschen seien immer noch latent antisemitisch. Ulrike Franz spricht unter anderem mit Prof. Juliane Wetzel aus Berlin, die an dem Bericht mitgearbeitet hat, und Dr. Bernd Drücke aus Münster über das Ergebnis des Antisemitismusberichts. Diese erklären, dass es oft nicht um aktive Übergriffe gehe. Antisemitismus sei vielmehr eine Haltung, da es wenig Kontaktpunkte mit dem Judentum gebe. Daher sei es wichtig, in den direkten Austausch zu treten. Zum Abschluss gibt es noch einige Film- und Buchtipps.

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Antisemitismus war im Nationalsozialismus verbreitet, als Juden angefeindet, verfolgt und getötet wurden. Auch in den vergangenen Jahren hat der Judenhass in der Gesellschaft wieder zugenommen. Videos und Audio-Beiträge rund ums Thema "Antisemitismus" gibt's hier in der Mediathek von NRWision.