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136 Suchergebnisse

Hortus Dialogus: Die vier Pfeiler
Beitrag
24.05.2017 - 54 Min.

Hortus Dialogus: Die vier Pfeiler

Sendereihe von Roswitha K. Wirtz aus Düren

Wie wird man achtsam, wie schafft man es ganz bei sich zu sein? Antworten findet Friedrich Ostenrath im Text "Die vier Pfeiler der Einsicht". Dieser stammt aus dem frühbuddhistischen "Pali"-Text "Majjhima Nikaya". Der Mönch, heißt es darin, findet Achtsamkeit durch das Atmen. Die absolute, meditative Konzentration auf das Ein- und Ausatmen und auf die verschiedenen Teile des Körpers führt irgendwann zur Einsicht: Körper und Geist sind ein komplexes System aus vielen Einzelteilen. Umso wichtiger ist es also, Achtsamkeit zu üben, immer wieder in sich zu gehen und sich und sein komplexes Sein zu beobachten. Das und mehr in der neuen Lesung von "Hortus Dialogus".

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"Wann niet dann niet" - Eugenie Degenaar, Künstlerin
Porträt
18.05.2017 - 19 Min.

"Wann niet dann niet" - Eugenie Degenaar, Künstlerin

Beitrag von Roswitha K. Wirtz aus Düren

Die holländische Künstlerin Eugenie Degenaar und der deutsche Künstler Hermann Josef Mispelbaum haben im Schloss Burgau in Düren eine Ausstellung eröffnet. Eugenie Degenaar kann heute von ihrer Kunst leben. Dabei weiß sie, wie hart und beschwerlich der Weg zur Künstlerin ist: "Immer wieder hat die Armut um die Ecke geschaut und gewinkt. Aber es kam dann immer zur rechten Zeit jemand, der meine Kunst gekauft hat." Mit ihrer Kunst hat sie viel fürs Leben lernen können. "Ich habe gelernt nichts mehr zu erwarten", sagt sie gerne. Ihre Kunst und ihre Lebensfreude geben ihr Recht.

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Hortus Dialogus: Wald-Einsamkeit
Beitrag
17.05.2017 - 11 Min.

Hortus Dialogus: Wald-Einsamkeit

Sendereihe von Roswitha K. Wirtz aus Düren

Achtsamkeit - kaum etwas ist in der schnellen und hektischen Welt schwieriger geworden, als achtsam zu sein. Dabei ist es wichtig, Ruhe zu finden und zu sich selbst zu finden. "Hortus Dialogus" führt dieses Mal in einen stillen und friedlichen Wald. An einer Lichtung mit blühender Natur liest Friedrich Ostenrath aus dem frühbuddhistischen "Pali"-Text namens "Mahjjhima Nikaya". Thema unter anderem: Achtsamkeit und achtsames Leben.

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"Andorra" nach Max Frisch - Junges Theater Düren
Aufzeichnung
10.05.2017 - 84 Min.

"Andorra" nach Max Frisch - Junges Theater Düren

Aufzeichnung von Roswitha K. Wirtz aus Düren

Das Junge Theater Düren bringt das Theaterstück "Andorra" auf die Bühne im Rittersaal auf Schloss Burgau. Das Drama von Max Frisch setzt sich mit Vorurteilen und mit den Folgen von Ausgrenzung und Rassismus auseinander. Die Jugendlichen binden in ihre klassische Inszenierung auch Elemente aus aktuellen Debatten mit ein. Der junge Andorraner Andri wird von allen ausgegrenzt, weil er ein Jude ist - dazu noch das Pflegekind des ständig betrunkenen Lehrers. Fast alle begegnen ihm mit Vorurteilen - alle bis auf Barblin, die Tochter seines Ziehvaters. Sie sieht in ihm nicht nur den Juden, sondern auch einen Vertrauten …

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Hortus Dialogus: Furcht und Angst
Beitrag
09.05.2017 - 30 Min.

Hortus Dialogus: Furcht und Angst

Sendereihe von Roswitha K. Wirtz aus Düren

Die Stille kann Angst machen, und auch dunkle Orte können manchen das Fürchten lehren. Solche Orte gibt es reichlich im Naturschutzgebiet Fuhrtsbachtal bei Monschau in der Eifel: Friedrich Ostenrath liest in Höhlen und unter alten Bäumen aus dem frühbuddhistischen Palitext "Majjhima Nikaya". Eine zentrale Botschaft: Manchmal kann Furcht auch zur Läuterung führen - und das Aufsuchen abgelegener Orte zur Überwindung der eigenen Angst dienen.

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Baalbek - Band aus Aachen
Bericht
05.05.2017 - 24 Min.

Baalbek - Band aus Aachen

Bericht von Roswitha K. Wirtz aus Düren

Die Band "Baalbek" gründete sich im Jahr 1976. Sie hat Rock-Musik gemacht und bestand aus sechs Mitgliedern. Roswitha K. Wirtz stellt die Band vor und spricht mit den Musikern. Das Besondere: Neben Gitarre, Bass, Keyboard und Schlagzeug kam auch eine Flöte zum Einsatz. Die komplexen Kompositionen, die zu kraftvollem lauten Rock verarbeitet wurden, sorgten ebenfalls für Spannung. Die Band wollte mehr als nur Rock-Musik machen. Ihr war es wichtig, mit Rhythmen und Texten zu experimentieren. Im August 1981 gab die Band ihr letztes Konzert im Westpark in Aachen. Danach widmeten sich alle Mitglieder ihrer beruflichen Karriere. 2017, also 36 Jahre später, tritt die Band noch einmal auf. Im Franz in Aachen spielen die Musiker ihre alten Songs. Fans und Familienmitglieder sind begeistert. Reporterin Hanne Vogt spricht mit einigen von ihnen.

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Hortus Dialogus: Alle Anwandlungen
Beitrag
03.05.2017 - 23 Min.

Hortus Dialogus: Alle Anwandlungen

Sendereihe von Roswitha K. Wirtz aus Düren

Friedrich Ostenrath ist in den Stetternicher Wald in Jülich gefahren. Dort packt er seine goldene Buddha-Figur aus und stellt sie auf einen umgefallenen Baum. Danach setzt er sich auf den Waldboden und beginnt seine Lesung. Diesmal liest er das Kapitel "Alle Anwandlungen" aus dem frühbuddhistischen Palitext "Majjhima Nikaya" vor. Dabei handelt es sich um eine Anleitung zur "Abkehr aller Anwandlungen". Es gehe darum, weise nachzudenken. Bei Menschen, die danach handeln würden, würden alte Anwandlungen schwinden und keine neuen entstehen. Anwandlungen könnten beispielsweise durch Einsicht, Einschränkung, Geduld oder richtige Benutzung vernichtet werden. In der Lesung werden einige Beispiele dazu genannt.

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Arnd Dorn, Airbrush-Künstler
Porträt
26.04.2017 - 10 Min.

Arnd Dorn, Airbrush-Künstler

Beitrag von Roswitha K. Wirtz aus Düren

Arnd Dorn ist Airbrush-Künstler: Die Druckluft-Pistole ist sein Handwerkszeug. Ob fotorealistische Portraits oder fantasievolle Eigenkreationen, ob auf Leinwand, Motorhaube oder Handyhülle - Arnd Dorn probiert sich an allem aus. Dabei ist der Künstler eher zufällig zu dieser speziellen Darstellungsform gekommen. Mit Hilfe von Workshops und Schulungen entwickelte er seinen eigenen Stil. Neben Technik und Stilfindung seien beim "airbrushen" aber vor allem wichtig: Die richtige Farbe und die Motivation, sich verbessern zu wollen. Das Zeichnen mit Airbrush gebe ihm neue Inspiration und motiviere ihn, seine Ziele zu verwirklichen.

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Hortus Dialogus: Wurzeldarlegung
Beitrag
25.04.2017 - 9 Min.

Hortus Dialogus: Wurzeldarlegung

Sendereihe von Roswitha K. Wirtz aus Düren

Friedrich Ostenrath liest aus dem frühbuddhistischen Palitext "Majjhima Nikaya". "Ich will euch die Wurzel aller Dinge darlegen. Hört zu und merkt es euch", heißt es in der Lesung. Sie handelt von dem Erhabenen, der zu den Mönchen spricht. Er lehrt ihnen, wie sie die "Wurzel aller Dinge" erkennen und für ihre Handlungen nutzen können. Die Aufnahmen entstanden im Hohnbachtal bei Kelmis in Belgien.

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Ausstellung "Verwundete Seelen" in Linnich
Kunst
19.04.2017 - 12 Min.

Ausstellung "Verwundete Seelen" in Linnich

Beitrag von Roswitha K. Wirtz aus Düren

Um Krieg, Vertreibung und Flucht zu verarbeiten, greifen Flüchtlinge immer wieder auch zu Stift und Papier. So können sie abbilden, was sie erlebt und welche Qualen sie durchlitten haben. In der Ausstellung "Verwundete Seelen" sind Bilder von Menschen mit eben diesen Erfahrungen zu sehen. Geflüchtete aus zehn Nationen haben während einer gemeinsamen Malaktion versucht, ihre Erlebnisse zu verarbeiten. Filmemacherin Roswitha K. Wirtz ist bei der Eröffnung der Ausstellung in der evangelischen Kirche am Altermarkt in Linnich. Veranstalterin Dr. Margret Peek-Horn erklärt, dass die Geflüchteten während des Malens begannen, miteinander zu sprechen und sich auszutauschen: ein Erfolg. Auf den Bildern zu sehen sind zum Beispiel Boote auf dem Meer, Bombenangriffe, Menschen in Not und der Wunsch nach Frieden. Auch Teilnehmer berichten in dem Beitrag vom Projekt.

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Hortus Dialogus: Das Nashorn
Beitrag
19.04.2017 - 22 Min.

Hortus Dialogus: Das Nashorn

Sendereihe von Roswitha K. Wirtz aus Düren

Für seine Lesung aus dem frühbuddhistischen Palitext "Sutta Nipata I" hat sich Friedrich Ostenrath diesmal den Tierpark Planckendael in Mechelen in Belgien ausgesucht. Nachdem er seine Buddha-Figur aufgestellt hat, setzt er sich neben sie auf den Boden, vor eine Reihe von Bambussträuchern. Dann beginnt er zu lesen. Es geht um Vergleiche des Menschen und seines Verhaltens mit dem von Tieren. Wer sich nicht für seine Mitmenschen interessiere und sich nur auf sich selbst konzentriere, sei wie ein Nashorn - ein Einzelgänger: "Als weiser Mensch, bedacht auf seine Freiheit, allein mag wandern man dem Nashorn gleich" ist ein immer wiederkehrender Vers. Passend dazu wird das Nashorn aus dem Park gezeigt. Es frisst gemütlich Blätter der Sträucher im Gehege oder badet im Wasserbecken. Wenn der Mensch einen weisen, edlen und kraftvollen Freund finde, solle er diesen als Weggefährten annehmen. Gemeinsam könnten Schwierigkeiten überwunden werden. Die Freundschaft sei ein wahres Glück.

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Hortus Dialogus: Gewalt
Beitrag
28.03.2017 - 10 Min.

Hortus Dialogus: Gewalt

Sendereihe von Roswitha K. Wirtz aus Düren

"Gewalt zeugt Schrecken"- Mit diesen Worten stiftete Buddha einst Frieden, als zwischen den Sakyern und Kolyern ein Kampf um eine Wasserstelle auszubrechen droht. Frieden und Gewaltlosigkeit - dafür ist der Buddhismus bekannt. Friedrich Ostenrath liest einen Ausschnitt aus dem frühbuddistischen Palitext "Sutta Nipata I" vor. Der Beitrag entstand in einem verlassenen Dorf am Rande des rheinischen Braunkohletagebaus.

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