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DO-MU-KU-MA: Gedenkveranstaltung in der Bittermark in Dortmund
Magazin
27.04.2017 - 24 Min.

DO-MU-KU-MA: Gedenkveranstaltung in der Bittermark in Dortmund

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Am Karfreitag findet die traditionelle Gedenkveranstaltung am Mahnmal in der Bittermark in Dortmund-Hombruch statt. Sie erinnert an die Opfer der Nationalsozialisten. Kurz vor Kriegsende wurden im Rombergpark und der Bittermark fast 300 Menschen ermordet. Klaus Lenser von "DO-MU-KU-MA" ist vor Ort. Er liefert Einblicke in die Veranstaltung: Es werden Namen der Ermordeten vorgelesen. Außerdem stellen die "Botschafterinnen und Botschafter der Erinnerung" einige der Opfer vor.

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Doch einen Schmetterling hab ich hier nicht gesehen
Aufzeichnung
14.02.2017 - 66 Min.

Doch einen Schmetterling hab ich hier nicht gesehen

Beitrag von Roswitha K. Wirtz aus Düren

"Doch einen Schmetterling hab ich hier nicht gesehen. Denn Schmetterlinge leben nicht im Ghetto." - Sätze mit so einer starken Aussage präsentieren die Nachwuchsschauspieler des Jungen Theaters in Düren. Auf Grundlage des gleichnamigen Buches von Lilly Axster stellen die Kinder schreckliche Erlebnisse anderer Kinder in Ghettos und Konzentrationslagern nach. Dabei werden sie von Amateurfilmerin Roswitha K. Wirtz mit der Kamera begleitet. Das Stück ist eine Collage aus Ereignissen im Zweiten Weltkrieg. Die Figuren schleichen sich beispielsweise auf der Suche nach Essen aus dem Ghetto und kämpfen jeden Tag um ihr Überleben. Dann sind sie auf einmal wieder einfach nur Kinder, wenn sie zum Beispiel das Märchen "Schneewittchen" nachspielen. Eins machen die Schauspieler sofort deutlich: "Wir werden nicht behaupten, wir wären jene Kinder und Jugendlichen. Wir werden an sie erinnern."

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ON SCREEN: Anne-Frank-Ausstellung in Bielefeld, Stefan Aust
Magazin
13.12.2016 - 24 Min.

ON SCREEN: Anne-Frank-Ausstellung in Bielefeld, Stefan Aust

Sendereihe vom Bielefelder Jugendring e.V.

Die Wanderausstellung "Deine Anne. Ein Mädchen schreibt Geschichte" gastiert in Bielefeld. In der "Ravensberger Spinnerei" erzählen Bildwände vom Leben des jüdischen Mädchens Anne Frank. Das Team von "ON SCREEN" ist vor Ort und nimmt an einer interaktiven Führung teil. Diese wird von Jennifer Chawanietz geleitet. Sie erklärt: "Die Ausstellung besteht aus zwei Teilen: dem historischen und dem aktuellen." Im historischen Teil erfahren die Gäste etwas über den Kontext und Details aus Anne Franks Leben. Im aktuellen geht es um das Reflektieren des eigenen Lebens: Wie gehe ich mit Diskriminierung um? Bin ich selbst Täter? Ziel der Ausstellung: erinnern und gedenken - und dies mit dem eigenen Leben verknüpfen. Ein Erklärvideo fasst die wichtigsten Details aus dem Leben von Anne Frank und der NS-Zeit zusammen. Außerdem in der Sendung: ein Interview mit dem Journalisten Stefan Aust. Dieser spricht unter anderem über Parallelen von der NS-Zeit zur heutigen Zeit.

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Blickfang: Wewelsburg, Mahnmal, Dan Johnson
Magazin
23.06.2016 - 20 Min.

Blickfang: Wewelsburg, Mahnmal, Dan Johnson

Sendung der TV-Lehrredaktion an der Universität Paderborn

Die Wewelsburg im Kreis Paderborn ist Deutschlands letzte Dreiecksburg in noch geschlossener Bauweise. Sie wurde im Stil der Weser-Renaissance hoch über dem Almetal erbaut. Von 1934 bis 1945 nutzte die SS die Burg und gestaltete diese teilweise um. Heute befindet sich im ehemaligen SS-Wachgebäude am Burgvorplatz die "Erinnerungs- und Gedenkstätte Wewelsburg 1933 - 1945". In der Gruft hängen inzwischen zehn große Gemälde, die die Folgen des Krieges darstellen. Es ist ein frühes Mahnmal entstanden, das die Wirkung der Gruft brechen soll. Das Team von "Blickfang" lässt sich außerdem von Günter Eggebrecht und Johannes Ahrens den Ort Wewelsburg zeigen. Die beiden erzählen die Geschichte der Stadt und zeigen bedeutende Plätze. Beim Gang zum Mahnmal des ehemaligen KZ Niederhagen berichten die Wewelsburger, dass dieses nur durch das Engagement einer Jugendgruppe entstanden ist. Emotional wird es auch, wenn Dan Johnson seine Ballade "Goodbye" singt - über den Kampf um eine verlorene Liebe.

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Bielefeld Sozial: Bleichstraße 143 in Bielefeld - Neonazi-Zentrum
Magazin
12.05.2016 - 12 Min.

Bielefeld Sozial: Bleichstraße 143 in Bielefeld - Neonazi-Zentrum

Monatliches Magazin von Kanal 21 in Bielefeld

In der Bleichstraße 143 in Bielefeld machen sich Ende der 1980er-Jahre die Neonazis breit. Um sich gegen dieses Zentrum der rechtsextremen Szene zu wehren, gründen sich Bürgerinitiativen. Zeitzeugen aus Bielefeld berichten von Demonstrationen zur Bleichstraße und dem engagierten Widerstand dieser Initiativen. Gemeinsam haben die Bielefelder es geschafft, das Neonazi-Zentrum in der Bleichstraße schließen zu lassen.

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Podknast: Erich Sander - Briefe aus der Haft - Teil 2
Dokumentation
10.12.2015 - 9 Min.

Podknast: Erich Sander - Briefe aus der Haft - Teil 2

Beitrag des Medienprojekts "Podknast" der JVA Siegburg

Am 11. September 1934 wurde Erich Sander verhaftet. Er war Fotograf und Leiter der links orientierten "Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands". Sein Widerstand gegen den Nationalsozialismus kostete ihn die Freiheit. Wegen angeblichen Hochverrats wurde er zu 10 Jahren Haft im Zuchthaus Siegburg verurteilt. Während seiner Haftzeit wurde er angewiesen, bei einer kriminalbiologischen Untersuchung der Gefangenen Fotos von allen Insassen anzufertigen. Sander gelang es, einige dieser Fotos zusammen mit verschlüsselten Briefen aus dem Gefängnis zu schmuggeln, wodurch der Nachwelt ein einmaliges Zeugnis aus dem Haftalltag im Nationalsozialismus beschert wurde. Im Zuge einer aktuellen Ausstellung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln verarbeiten die Gefangenen aus der JVA-Siegburg von "Podknast" die Briefe und Fotos von Erich Sander in ihrem Film und zeichnen so ein umfassendes Bild von seiner Umwelt und seinen Erfahrungen.

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Zeitzeugen-Gespräch mit Jean Jülich
Portrait
03.12.2015 - 77 Min.

Zeitzeugen-Gespräch mit Jean Jülich

Filmbeitrag von Wilda WahnWitz aus Köln

Jean Jülich war deutscher Widerstandskämpfer. Während des Zweiten Weltkriegs gehörte er den "Edelweiß-Piraten" an, einer jugendlichen Protestbewegung gegen den Nationalsozialismus und Adolf Hitler. Markenzeichen der "Edelweiß-Piraten": Lange Haare, karierte Hemden und Halstücher. Filmkünstlerin "Wilda WahnWitz" ist bei einem Zeitzeugengespräch mit Jean Jülich in der Kölner "DGB Jugend" dabei. Jülichs Vater war Kommunist und ist bereits 1932 in den Untergrund gegangen. Wegen Vorbereitung zum Hochverrat wurde er zu zehn Jahren Haft verurteilt. Im Jahre 1944 wurde dann auch Jülich von der Gestapo verhaftet: Er hatte den Zünder für die geplante Sprengung des "EL-DE-Hauses", dem Gestapo-Hauptquartier, besorgt. Dafür wurde er wochenlang verhört und gefoltert.

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Erich Sander - Briefe aus der Haft
Beitrag
12.11.2015 - 9 Min.

Erich Sander - Briefe aus der Haft

Beitrag des Medienprojekts "Podknast" der JVA Siegburg

Erich Sander war ein deutscher Fotograf. 1935 wurde er wegen politischen Widerstands gegen die Nazis zu einer langjährigen Zuchthausstrafe verurteilt. Er schmuggelte Briefe und Bilder aus der Haft - und hinterließ so ein einmaliges Bild der damaligen Haftbedingungen. Was genau in Sanders Briefen stand, erzählt das "Podknast"-Team aus der JVA Siegburg. Der Sohn des berühmten Fotografen August Sander ist zudem Thema einer Sonderausstellung im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln.

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DSV-KölnTV: Fliegerhorst Ostheim
11.06.2015 - 32 Min.

DSV-KölnTV: Fliegerhorst Ostheim

Lokalmagazin für Köln und das Rheinland

Nur wenige Patienten im Krankenhaus Köln-Merheim erinnern sich noch, welchem Zweck die Gebäude dort einst dienten. Ab 1937 befand sich auf dem Gelände des heutigen Krankenhauses der "Fliegerhorst Ostheim", eine Militärfluganlage der Nationalsozialisten. Die Alliierten hatten später keine Verwendung mehr dafür, und so wurden die Gebäude zum Krankenhaus umfunktioniert. Filmemacher Dominik Schiller begibt sich vor Ort auf Spurensuche. Er spricht mit Dr. Friedrich Moll von den Kliniken der Stadt Köln, der die heutige Nutzung des Geländes und der Gebäude erklärt. Werner Müller, vom Historischen Luftfahrtarchiv Köln zeichnet im Interview die Nutzung während der NS-Zeit nach. Historiker Dr. Fritz Bilz macht im Interview deutlich, wie wichtig es ist, die Todesfälle an den FlaK-Stellungen in Ostheim vor dem Hintergrund der Nationalsozialistischen Verbrechen zu sehen. Um das Mahnmal in Köln-Merheim hatte es im Vorfeld eine heiße Kontroverse gegeben.

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Im Profil: Oliver Nickel, Stalag 326
Talk
03.06.2015 - 24 Min.

Im Profil: Oliver Nickel, Stalag 326

TV-Talk aus Bielefeld - produziert bei Kanal 21

Als "Menschenzoo in der Senne" wurde das sowjetische Kriegsgefangenenlager "Stalag 326" zynisch bezeichnet. In dem Lager südlich von Bielefeld waren zwischen 1941 und 1945 mindestens 300.000 sowjetische Kriegsgefangene untergebracht. Oliver Nickel ist Geschäftsführer der "Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne". In dieser Ausgabe von "Im Profil" spricht er mit Moderatorin Samia Mohammed über dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte. Wieso er seine Arbeit in der Gedenkstätte trotzdem gerne macht, verrät Oliver Nickel ebenfalls im Interview.

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Bielefeld Sozial: Gedenkstätte Stalag 326 in Schloß Holte-Stukenbrock
Magazin
21.05.2015 - 8 Min.

Bielefeld Sozial: Gedenkstätte Stalag 326 in Schloß Holte-Stukenbrock

Monatliches Magazin von Kanal 21 in Bielefeld

70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs besucht Bundespräsident Joachim Gauck das ehemalige Kriegsgefangenenlager Stalag 326 (VI K) Senne in Schloß Holte-Stukenbrock, heute eine Dokumentationsstätte. Vor allem sowjetische Kriegsgefangene wurden hier untergebracht. In direkter Nachbarschaft befindet sich der Ehrenfriedhof sowjetischer Kriegstoter. Auf diesem Gelände gedenkt der Bundespräsident der Opfer und ermahnt gemeinsam mit dem russischen Überlebenden Lev Frankfurt, die Gräueltaten der Vergangenheit nicht zu vergessen. "Bielefeld Sozial"-Reporterin Samia Mohammed ist vor Ort und begleitet die Zeremonien an den Gedenkstätten.

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Aktion Rheinland
Beitrag
21.05.2015 - 34 Min.

Aktion Rheinland

Beitrag von Manfred Weyer aus Aachen

Düsseldorf im Frühjahr 1945: Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs haben US-Truppen die Stadt eingekesselt. Um Düsseldorf vor dem gewaltsamen Einmarsch zu bewahren, entschließen sich einige mutige Bürger, mit den amerikanischen Soldaten zu verhandeln. Sie widersetzen sich damit den Nazis unter Adolf Hitler. Aloys Odenthal war damals einer der Verhandlungsführer. 40 Jahre später erzählt er im Interview von den dramatischen Ereignissen. Auf sehr bewegende Weise schildert Odenthal den Ablauf der gefährlichen Aktion, für die einige Widerstandskämpfer mit ihrem Leben bezahlt haben. Diese historischen einmaligen Aufnahmen - produziert von Manfred Weyer aus Aachen - sind jetzt bei NRWision zu sehen.

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