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Antisemitismus in Deutschland 2012
Beitrag
28.02.2018 - 9 Min.

Antisemitismus in Deutschland 2012

Beitrag von Ulrike Franz aus Münster

Anfang 2012 veröffentlicht der Bundestag den Antisemitismusbericht mit einem überraschenden Ergebnis: 20 Prozent der Deutschen seien immer noch latent antisemitisch. Ulrike Franz spricht unter anderem mit Prof. Juliane Wetzel aus Berlin, die an dem Bericht mitgearbeitet hat, und Dr. Bernd Drücke aus Münster über das Ergebnis des Antisemitismusberichts. Diese erklären, dass es oft nicht um aktive Übergriffe gehe. Antisemitismus sei vielmehr eine Haltung, da es wenig Kontaktpunkte mit dem Judentum gebe. Daher sei es wichtig, in den direkten Austausch zu treten. Zum Abschluss gibt es noch einige Film- und Buchtipps.

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Clubzeit: Stolpersteine für Vorst
Magazin
08.02.2018 - 53 Min.

Clubzeit: Stolpersteine für Vorst

Radio-Talk von studiotv Tönisvorst

Was genau hat es eigentlich mit dem Projekt "Stolpersteine" auf sich? Mit dieser Frage beschäftigt sich die "AG Stolpersteine" vom Michael-Ende-Gymnasium (MEG) Tönisvorst im Kreis Viersen. Sie setzt sich dafür ein, dass auch in ihrer Stadt an die Verfolgung der Juden im Nationalsozialismus erinnert wird. "Stolpersteine" mit den Namen der Opfer aus Vorst und eine Gedenktafel sollen dabei helfen. "Meiner Meinung nach ist es wirklich wichtig, an die jüdischen Opfer zu gedenken und denen ein Gesicht zu geben", sagt Schülerin Sina Kugel. Gerade die jüngere Generation trage die Verantwortung, dafür zu sorgen, dass sich so etwas nie mehr wiederhole. In ihrer Themensendung fragen die Schülerinnen und Schüler auf der Straße nach, was die Bürger eigentlich über das Projekt "Stolpersteine" wissen. Außerdem sprechen sie mit einer Zeitzeugin über ihre Erfahrungen während der Zeit des Nationalsozialismus.

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Region WAF: Gedenkstelle für die ehemalige Synagoge in Beckum
Magazin
01.02.2018 - 56 Min.

Region WAF: Gedenkstelle für die ehemalige Synagoge in Beckum

Magazin vom Bürgerfunk Warendorf

Wo heute in Beckum ein Textildiscounter steht, war früher das Zentrum des jüdischen Gemeindelebens. In den Novemberpogromen von 1938 wurde die Synagoge der Gemeinde geschändet und beschädigt - 1967 kam ein Neubau an die Stelle des alten Hauses. Eine Gedenkstele soll nun an die Beckumer Juden und ihre Synagoge erinnern. Am 9. November 2017 wird die Stele in der Fußgängerzone feierlich eingeweiht. Klaus Aßhoff begleitet das Fest. Er trifft dort auf Daniela Neumann, die als Verwandte der früheren jüdischen Bürger für die Feier angereist ist. Zu Wort kommt auch der Bürgermeister von Beckum, Karl-Uwe Strothmann.

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Welle WBT: "Ghetto" - Theaterpremiere
Magazin
09.01.2018 - 25 Min.

Welle WBT: "Ghetto" - Theaterpremiere

Sendung vom Wolfgang Borchert Theater - produziert beim medienforum münster e.V.

"Ghetto" - ein Schauspiel mit Musik inszeniert von Meinhard Zanger feiert im Januar 2018 Premiere im "Wolfgang Borchert Theater" in Münster. In der Geschichte des israelischen Journalisten und Theaterautoren Joshua Sobols geht es um eine Theatertruppe im Ghetto der litauischen Stadt Wilna 1942. Die Musik sei dabei nicht Hintergrund, sondern erzähle die Geschichte mit. Schauspieler Florian Bender und Dramaturgin Silvia Drobny sprechen mit Regisseur Meinhard Zanger über seine Gründe gerade dieses Stück zu inszenieren. "Ghetto" ist für ihn Erinnerungskultur und zeige wie Menschen zu Tieren gemacht und ausgegrenzt werden. Neben Musik wie "Rebell" von "Die Ärzte" ist auch eine Gesangsprobe von Jannike Schubert zu hören, die im Stück die Sängerin Chaja spielt. Außerdem verrät Veranstaltungstechniker Max Willmes in der Sendung, wie er auf der Bühne Menschen aufhängt ohne sie dabei zu umzubringen.

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DO-MU-KU-MA: "Das Glashaus" von Erika Rosenberg
Magazin
06.12.2017 - 28 Min.

DO-MU-KU-MA: "Das Glashaus" von Erika Rosenberg

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Eigentlich wollte Erika Rosenberg ein Buch über die argentinische Diplomatie in der Zeit des Holocausts schreiben. - Doch bei ihrer Recherche wurde sie von der Untätigkeit ihrer Landsleute sehr enttäuscht. Allerdings fand sie in einem Buch eine kurze Stelle über den Schweizer Carl Lutz. Bis zu diesem Zeitpunkt war er ihr noch unbekannt, doch der Diplomat sollte 63.000 ungarische Juden gerettet haben. Fortan ließ Rosenberg der Name nicht mehr los und so recherchierte sie die Geschichte des Mannes. Es entstand ihr Buch "Das Glashaus". In dem Buch wird beschrieben, wie Carl Lutz zusammen mit ungarischen Widerstandskämpfern durch ein System von Schutzbriefen und Kollektivpässen ungarische Juden vor der Deportation nach Auschwitz retten konnte.

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Warendorf Exklusiv: Stolpersteine zum Gedenken an Opfer der NS-Verfolgung
Bericht
28.11.2017 - 55 Min.

Warendorf Exklusiv: Stolpersteine zum Gedenken an Opfer der NS-Verfolgung

Lokalmagazin vom Bürgerfunk Warendorf

Auch in Warendorf wird mit Stolpersteinen an die Opfer der NS-Zeit erinnert. Die im Boden verlegten kleinen Gedenktafeln sollen auf die damaligen Wohnorte der Verfolgten und Ermordeten hinweisen. Klaus Aßhoff berichtet von einer Verlegung und der anschließenden Gedenkveranstaltung im Mariengymnasium in Warendorf. Bei dieser wird an die Personen erinnert, für die vormittags ein Stolperstein verlegt worden ist. Der Historiker Matthias Ester begleitet die Veranstaltung. Paten, Schüler und Interessierte haben die Lebenswege der Opfer - unter ihnen Angehörige der Familie Spiegel - aus der Umgebung erforscht und berichten in der Veranstaltung darüber. In der Sendung gibt es außerdem eine Anekdote zur Verfolgung des Franziskanerpaters Joseph (Elpidius) Markötter zu hören. Er wurde wegen einer Predigt ins KZ Dachau verschleppt und starb später dort.

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antenne antifa: Gedenkstein in Münster wieder aufgestellt, Protest gegen AfD
Magazin
12.10.2017 - 57 Min.

antenne antifa: Gedenkstein in Münster wieder aufgestellt, Protest gegen AfD

Magazin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschist*innen - produziert beim medienforum münster e.V.

Der Gedenkstein für die Zwangsarbeiter*innen des Waldlagers in Münster-Hiltrup steht wieder. Er war von Unbekannten offensichtlich mutwillig aus der Erde gerissen worden. Nach den Tätern wird immer noch gesucht. Weiter berichten die Moderatoren Carsten Peters und Detlef Lorber über den gelungenen Protest bei der AfD-Wahlkampfveranstaltung in der Hiltruper Stadthalle. Sie bewerben außerdem die Veranstaltung: "AfD vor der Bundestagswahl: Keine bürgerlich-konservative Partei, sondern rechtsradikal" von und mit dem Soziologen und Publizisten Andreas Kemper. Weiteres Thema der Sendung ist die Partei "Deutsche Mitte". Zudem werden die Inhalte der TV-Duelle zur Bundestagswahl 2017 besprochen. Die Einseitigkeit der Gespräche, die sich lediglich auf typische AfD-Themen bezogen und der Partei damit in die Hände gespielt hätten, wird von den Moderatoren kritisiert. Außerdem gibt es einen Kommentar zum Verbot der linksextremen Internet-Plattform "linksunten.indymedia.org".

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DO-MU-KU-MA: Jean Chaize, Verband der französischen Zwangs- und Arbeitsdeportierten
Beitrag
22.08.2017 - 14 Min.

DO-MU-KU-MA: Jean Chaize, Verband der französischen Zwangs- und Arbeitsdeportierten

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Jean Chaize, der Präsident des Verbandes der französischen Zwangs- und Arbeitsdeportierten, ist am 30. Juli 2017 verstorben. Er war für seinen leidenschaftlichen Kampf für die deutsch-französische Freundschaft bekannt und stand in engem Kontakt mit der Stadt Dortmund. Aufgrund dieser Verbundenheit präsentiert "DO-MU-KU-MA" noch einmal die letzte Rede von Chaize, die er 2015 im Rahmen der Karfreitagsgedenkfeier in Dortmund gehalten hat. Wolfgang Asshoff, Moderator der Gedenkstunde, trug die Übersetzung vor. Chaize erinnert in seiner Rede an die Sklaven, die nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ihre Freiheit wiedererlangt haben. Unter ihnen waren drei Millionen Franzosen. Inzwischen können nur noch wenige von ihnen zur Gedenkveranstaltung nach Dortmund kommen. Deshalb setzt sich die französische Delegation heute aus vielen Verwandten zusammen. Der 2015 93-jährige Jean Chaize bildete die einzige Ausnahme. Er bat die Menschen um den bedingungslosen Einsatz für Frieden.

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Warendorf Exklusiv: Hugo Heinemann, Auschwitz-Überlebender
Dokumentation
27.07.2017 - 52 Min.

Warendorf Exklusiv: Hugo Heinemann, Auschwitz-Überlebender

Lokalmagazin vom Bürgerfunk Warendorf

Der 1924 geborene Hugo Heinemann überlebte das KZ Auschwitz und berichtet davon im Katholischen Pfarrheim Oelde. Der Sohn einer jüdischen Mutter erzählt in unmittelbarer und einfacher Sprache von den prägenden Erlebnissen und seiner Rettung durch die U.S. Army. Redakteur Klaus Aßhoff dokumentiert die wichtigsten Passagen des Zeitzeugenberichtes in "Warendorf exklusiv". Außerdem spielt er Tondokumente und alte Musiktitel ein. Letztere wirken für die heutige Zeit geradezu zynisch. Damals galten die Songs jedoch als Unterhaltungsmusik.

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"Historia": Per Smartphone-App auf den Spuren der NS-Zeit in Düsseldorf
Reportage
25.07.2017 - 5 Min.

"Historia": Per Smartphone-App auf den Spuren der NS-Zeit in Düsseldorf

Beitrag von "hochschulradio düsseldorf", dem Campusradio für die Düsseldorfer Hochschulen

Die Spuren der NS-Zeit kann man in Düsseldorf leicht übersehen. Darum haben Studierende der Heinrich-Heine-Universität und die "Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf" zusammen die Smartphone-App "Historia" herausgebracht. Diese liefert Informationen zu den zentralen Orten der NS-Vergangenheit von Düsseldorf. "hochschulradio düsseldorf"-Reporterin Laura Seithümmer hat die App getestet. Die dazugehörige Tour führt vom Düsseldorfer Stadthaus über das Polizeipräsidium, wo sich die zweitgrößte Gestapo-Stelle des Dritten Reichs befand, bis zum Ehrenhof, wo Bücherverbrennungen stattfanden. Die App bietet weitere historische Touren an und soll insgesamt noch weiter ausgebaut werden.

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Region WAF: Liesel Binzer im Zeitzeugengespräch
Talk
05.07.2017 - 57 Min.

Region WAF: Liesel Binzer im Zeitzeugengespräch

Magazin vom Bürgerfunk Warendorf

Die heute 80-jährige Warendorferin Liesel Binzer gehört zu jenen Kindern, die die Massenvernichtung europäischer Juden überlebten. Gemeinsam mit ihrer Familie wurde sie ins Lager Theresienstadt gebracht. Ihr Name war schon auf einer Transportliste nach Auschwitz, jedoch wurde sie nie dort hingebracht. Damit ist Binzer eine der wenigen Lager-Überlebenden: Nur ein Prozent der ursprünglich 15.000 nach Theresienstadt deportierten Kinder entkamen dem Tod. Ohne Kontakt zu ihren Eltern wuchs Liesel Binzer in einem Kinderheim in Theresienstadt auf. Sie lernte heimlich Lesen, Schreiben und Rechnen, während ihre Mutter in der Stätte nebenan für die Waffenproduktion der Nazis arbeitete. Mit Historiker Matthias M. Ester spricht die Zeitzeugin über ihre Erlebnisse. Das Gespräch findet im Mariengymnasium in Warendorf statt. Dort machte Liesel Binzer nach der Rückkehr aus dem KZ Theresienstadt ihr Abitur.

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Spurensuche: Drei Generationen - drei Schicksale - drei Chancen
Magazin
08.06.2017 - 56 Min.

Spurensuche: Drei Generationen - drei Schicksale - drei Chancen

Sendung von radio KuFa in Krefeld

65 Millionen Menschen sind heute weltweit auf der Flucht. In dieser Sendung berichten Vertreter dreier Generationen über ihre Flucht. Manfred Drehmann ist einen Tag vor dem Bau der Berliner Mauer aus der DDR nach Westberlin und später nach Nordrhein-Westfalen geflohen. Er berichtet über diese schwierigen Tage. Katrin Sickert erzählt die Geschichte einer syrischen Flüchtlingsfamilie nach. Die Familie ist von Aleppo nach Krefeld geflohen. Anne Schröder war als junges Mädchen 1945 auf der Flucht vor den Nationalsozialisten. Sie berichtet sehr detailliert von ihren dramatischen Erlebnissen. Sie hofft, dass die Flüchtlinge aus Syrien heute mit offenen Armen in Deutschland empfangen werden. Jochen Butz, Krefelder Kabarettist und Autor belegt anhand von Bibel-Zitaten, dass Christliche Werte erst mit der Aufklärung entstanden sind.

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