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Begegnen, Gedenken, Weitergeben, Zukunft gestalten - Holocaust-Überlebende berichten
Aufzeichnung
07.03.2018 - 100 Min.

Begegnen, Gedenken, Weitergeben, Zukunft gestalten - Holocaust-Überlebende berichten

Bericht von Heinz Aufenberg aus Hemer

Im Rahmen des Projekts "Zeugen der Zeitzeugen" kommen Überlebende des Holocaust nach Hemer, um Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Hemer von ihren Erlebnissen zu berichten. Das Projekt "Zeugen der Zeitzeugen" setzt sich dafür ein, dass Holocaust-Überlebende die Möglichkeit bekommen können, ihre Geschichten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs unter Adolf Hitler an die nächsten Generationen weiterzugeben. Die Gäste in Hemer berichten über den Beginn des Nationalsozialismus, wie sie die Zeit erleben und wie sie schließlich flüchten oder gerettet werden konnten.

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Im Profil: Gabriele Jaekel, Autorin über die Nachkriegszeit
Talk
10.01.2018 - 20 Min.

Im Profil: Gabriele Jaekel, Autorin über die Nachkriegszeit

TV-Talk aus Bielefeld - produziert bei Kanal 21

Gabriele Jaekel ist ein Nachkriegskind. Trotzdem sagt sie: "Der Zweite Weltkrieg hat mein Leben überschattet." - In der Talk-Sendung "Im Profil" spricht Maurice Lubina mit Gabriele Jaekel über ihr Leben als Tochter eines SS Soldaten und einer Nazi-Mutter. Im Interview mit Kanal 21 beschreibt sie, welche paradiesischen Bilder ihre Eltern vom Krieg vermittelt haben. Fesselnd erzählt Jaekel, wie ihre Eltern die Schrecken des Nationalsozialismus nach Kriegsende verdrängt haben und wie das die Familie zerschlagen hat. Jaekel, die 1948 geboren wurde, hat ihre Erfahrungen in der Biografie "Wohin, ihr Wolken?" zusammengefasst. Mit ihrem Buch ruft sie alle Nachkriegskinder auf, sich mit der eigenen Familiengeschichte zu beschäftigen und sich auszusprechen.

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DO-MU-KU-MA: Valentin Frank, NS-Zeitzeuge
Magazin
18.05.2017 - 22 Min.

DO-MU-KU-MA: Valentin Frank, NS-Zeitzeuge

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Valentin Frank aus Dortmund erlebte als Jugendlicher die NS-Diktatur. Mehr als 25 Jahre stand er als Zeitzeuge in Schulen und der Gedenkstätte "Steinwache" zur Verfügung, bevor er Ende 2016 verstarb. Klaus Lenser vom Kulturmagazin "DO-MU-KU-MA" erinnert in einer Gedenksendung an Franks Schicksal und Wirken. In Originaltönen berichtet der Zeitzeuge von seiner Inhaftierung in einem Gestapo-Lager und den glücklichen Zufällen, durch die er überleben konnte. Valentin Frank spricht auch über seinen jüngeren Bruder Paul, der Opfer der Euthanasie wurde.

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Journal am Sonntag: Theo Krampe, Schuhmacher in Ascheberg-Herbern
Magazin
18.04.2017 - 10 Min.

Journal am Sonntag: Theo Krampe, Schuhmacher in Ascheberg-Herbern

Beitrag vom Verein für Medienarbeit e.V. in Haltern am See

Theo Krampe ist 85 Jahre alt und Schuhmacher. Sein Spezialgebiet: Orthopädische Schuhe. Nach dem Krieg gab es noch 16 Schuhmacher in Herbern, heute betreibt er die einzige Werkstatt im Ort. Im Interview erzählt er, warum er immer noch als Schuhmacher arbeitet und wieso es in der Nachkriegszeit besonders schwierig war, orthopädische Schuhe herzustellen.

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Mein Leben: Anita Körber, Köln
Porträt
01.03.2017 - 24 Min.

Mein Leben: Anita Körber, Köln

Porträt-Reihe von Dominik Schiller aus Köln

Anita Körber ist auch mit 84 noch ziemlich aktiv. "Ich fühle mich eigentlich jünger", sagt sie. So reist sie auch im hohen Alter noch viel um die Welt. Erst vor kurzem war die Rentnerin aus Köln mit einer Freundin in Mexiko. Dominik Schiller hat sie getroffen - für seine neue Reihe "Mein Leben". Ihm zeigt Anita Körber auch ihre selbstgemachten Teddybären. Außerdem denkt sie zurück an die Zeit des Zweiten Weltkriegs. Sie berichtet, wie sie im Bunker während eines Angriffs ausharren musste. Sie erinnert sich an das Ende von Adolf Hitler, die Befreiung 1945 und die Nachkriegszeit.

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Doch einen Schmetterling hab ich hier nicht gesehen
Aufzeichnung
14.02.2017 - 66 Min.

Doch einen Schmetterling hab ich hier nicht gesehen

Beitrag von Roswitha K. Wirtz aus Düren

"Doch einen Schmetterling hab ich hier nicht gesehen. Denn Schmetterlinge leben nicht im Ghetto." - Sätze mit so einer starken Aussage präsentieren die Nachwuchsschauspieler des Jungen Theaters in Düren. Auf Grundlage des gleichnamigen Buches von Lilly Axster stellen die Kinder schreckliche Erlebnisse anderer Kinder in Ghettos und Konzentrationslagern nach. Dabei werden sie von Amateurfilmerin Roswitha K. Wirtz mit der Kamera begleitet. Das Stück ist eine Collage aus Ereignissen im Zweiten Weltkrieg. Die Figuren schleichen sich beispielsweise auf der Suche nach Essen aus dem Ghetto und kämpfen jeden Tag um ihr Überleben. Dann sind sie auf einmal wieder einfach nur Kinder, wenn sie zum Beispiel das Märchen "Schneewittchen" nachspielen. Eins machen die Schauspieler sofort deutlich: "Wir werden nicht behaupten, wir wären jene Kinder und Jugendlichen. Wir werden an sie erinnern."

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youpod TV: Düsseldorfer Jugendliche in der Nachkriegszeit
Beitrag
22.11.2016 - 5 Min.

youpod TV: Düsseldorfer Jugendliche in der Nachkriegszeit

Sendung vom Jugendring Düsseldorf e.V.

In der Nachkriegszeit wollten Jugendliche in Düsseldorf vor allem eines: die Freude am Leben entdecken. Zwischen Schutt und Asche spielten sie mit selbst gebastelten Fußbällen auf der Wiese oder lieferten sich hitzige Box-Turniere im Keller. Wie der Alltag der Jugendlichen sonst noch so aussah, erzählt Hildegard Jakobs, Leiterin der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf, im Interview mit "youpod".

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Straße der Arbeit: Hückeswagen - Teil 2
Bericht
17.12.2015 - 18 Min.

Straße der Arbeit: Hückeswagen - Teil 2

Beitrag aus Meinerzhagen, produziert vom Offenen Kanal Lüdenscheid

Die Reporter vom "Offenen Kanal Lüdenscheid" sind wieder auf der Straße der Arbeit in Oberberg unterwegs. Diesmal führt sie die Reise nach Hückeswagen. Dort liefen nach dem Zweiten Weltkrieg noch über 1000 Webstühle. Zwischen 1955 und 1960 wurde der Betrieb dann allerdings eingestellt: Die ausländische Konkurrenz war zu groß. Außerdem besichtigt das Team die Überreste der "Huckingerburg", dem damaligen Adelssitz der Grafen von Hückeswagen. Bei der Burg handelt es sich um eine sogenannte "Höhenburg". Sie steht auf einem Berg, der nach drei Seiten steil abfällt. Die vierte Seite wurde durch einen Burggraben von Feinden und Angreifern abgegrenzt. Die Grafen von Hückeswagen wurden übrigens auch "Huckinger" genannt, mussten ihre Residenz allerdings im Jahre 1260 an die mächtigeren Grafen von Berg abgeben.

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loxodonta: Faulenzerkrippen, Spielzeugmuseum "Max und Moritz" in Rhede
Bericht
17.12.2015 - 12 Min.

loxodonta: Faulenzerkrippen, Spielzeugmuseum "Max und Moritz" in Rhede

Kulturbericht von Christa Weniger aus Hamm

Im Zweiten Weltkrieg war an üppige Weihnachtsdeko nicht zu denken. Für einen Adventskranz mussten oft zwei Kleiderbügel herhalten. Wer sich keine teuren Krippenfiguren leisten konnte, griff auf die günstigere Faltversion aus Pappe zurück – die sogenannten "Faulenzerkrippen". Wie unsere Großeltern und Urgroßeltern sich in Weihnachtstimmung gebracht haben, zeigt die weihnachtliche Ausgabe von "loxodonta" aus dem Spielzeugmuseum "Max und Moritz" in Rhede.

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Der letzte Musketier
Beitrag
03.12.2015 - 30 Min.

Der letzte Musketier

Beitrag von Andreas Klüpfel aus Solingen

Auf dem Ehrenfriedhof in Solingen sind Opfer aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg beerdigt. Ein Kriegerdenkmal soll an die gefallenen Soldaten erinnern. Diese sind nach ihren Todesjahren aufgelistet. Filmemacher Andreas Küpfel befasst sich in seinem Film mit den Kriegsopfern und trifft bei seiner Recherche auf etwas Ungewöhnliches: Die Eintragungen auf dem Denkmal reichen bis ins Jahr 1919, allerdings wurden die Kampfhandlungen bereits im November 1918 beendet. Außerdem entdeckt Andreas Küpfel viele Grabsteine von Musketieren. Der letzte von ihnen verstarb im Dezember 1927.

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Zeitzeugen-Gespräch mit Jean Jülich
Portrait
03.12.2015 - 77 Min.

Zeitzeugen-Gespräch mit Jean Jülich

Filmbeitrag von Wilda WahnWitz aus Köln

Jean Jülich war deutscher Widerstandskämpfer. Während des Zweiten Weltkriegs gehörte er den "Edelweiß-Piraten" an, einer jugendlichen Protestbewegung gegen den Nationalsozialismus und Adolf Hitler. Markenzeichen der "Edelweiß-Piraten": Lange Haare, karierte Hemden und Halstücher. Filmkünstlerin "Wilda WahnWitz" ist bei einem Zeitzeugengespräch mit Jean Jülich in der Kölner "DGB Jugend" dabei. Jülichs Vater war Kommunist und ist bereits 1932 in den Untergrund gegangen. Wegen Vorbereitung zum Hochverrat wurde er zu zehn Jahren Haft verurteilt. Im Jahre 1944 wurde dann auch Jülich von der Gestapo verhaftet: Er hatte den Zünder für die geplante Sprengung des "EL-DE-Hauses", dem Gestapo-Hauptquartier, besorgt. Dafür wurde er wochenlang verhört und gefoltert.

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Im Profil: Oliver Nickel, Stalag 326
Talk
03.06.2015 - 24 Min.

Im Profil: Oliver Nickel, Stalag 326

TV-Talk aus Bielefeld - produziert bei Kanal 21

Als "Menschenzoo in der Senne" wurde das sowjetische Kriegsgefangenenlager "Stalag 326" zynisch bezeichnet. In dem Lager südlich von Bielefeld waren zwischen 1941 und 1945 mindestens 300.000 sowjetische Kriegsgefangene untergebracht. Oliver Nickel ist Geschäftsführer der "Dokumentationsstätte Stalag 326 (VI K) Senne". In dieser Ausgabe von "Im Profil" spricht er mit Moderatorin Samia Mohammed über dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte. Wieso er seine Arbeit in der Gedenkstätte trotzdem gerne macht, verrät Oliver Nickel ebenfalls im Interview.

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