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Wissenssnack: Propaganda-Spielzeug im Nationalsozialismus
Beitrag
29.08.2018 - 3 Min.

Wissenssnack: Propaganda-Spielzeug im Nationalsozialismus

Beitrag von Lara Zell aus Dortmund

In der Zeit des Nationalsozialismus rief das Propagandaministerium zur Produktion von Propaganda-Spielzeug für Kinder auf. Gesellschaftsspiele wie "Juden raus!" sollten die Kinder auf den Krieg und die Armee vorbereiten. Lara Zell spricht mit Wolfgang W.E. Samuel, der als deutsches Kind im Zweiten Weltkrieg unter Adolf Hitler aufwuchs. Er schrieb darüber mehrere Bücher, unter anderem seine Autobiographie "German Boy". Außerdem spricht sie mit Joel Nommick, der als jüdisches Kind zu Kriegszeiten aufwuchs.

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antenne antifa: Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 in Münster
Magazin
11.07.2018 - 54 Min.

antenne antifa: Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938 in Münster

Magazin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschist*innen - produziert beim medienforum münster e.V.

Während der Reichspogromnacht am 9. November 1938 verhafteten und töteten die Nazis in Deutschland tausende Juden. Synagogen, Geschäfte und Häuser von jüdischen Bürgern brannten. Nie zuvor war der Antisemitismus gegenüber Juden in Deutschland so sichtbar wie unter Adolf Hitler vor 80 Jahren – das gilt auch für die Stadt Münster. Das "medienforum münster" möchte mit einem Feature aus dem Jahr 2010 an die Geschichte seiner Stadt erinnern. Das Team der "Jugendgeschichtswerkstatt Münster" geht zum Jahrestag der Reichspogromnacht in Münster auf die Straßen und blickt in die Vergangenheit der Stadt. So stehen die Reporter zum Beispiel vor dem Rathaus und stellen sich vor, wie auf einer Bank davor stand: "Hier dürfen keine Juden sitzen". Außerdem beschreiben die Nachwuchsjournalisten die Schicksale einzelner Juden, die während der Reichspogromnacht in Münster gelebt haben.

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com.POTT: KZ Buchenwald - Nachwirkungen eines Konzentrationslagers
Dokumentation
19.06.2018 - 7 Min.

com.POTT: KZ Buchenwald - Nachwirkungen eines Konzentrationslagers

Kulturmagazin der TV-Lehrredaktion an der Universität Duisburg-Essen

Das KZ Buchenwald in Thüringen steht für eine schreckliche Vergangenheit. Heute soll es die Gesellschaft an die deutsche Vergangenheit erinnern. Der Beitrag zeigt, welche Nachwirkungen ein Besuch eines Konzentrationslager haben kann. Die Zitat-Montage von Studierenden der Universität Duisburg-Essen soll zum Nachdenken anregen.

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Historia Universalis: Georg Elser, Hitler-Attentäter – HU002
Talk
14.06.2018 - 65 Min.

Historia Universalis: Georg Elser, Hitler-Attentäter – HU002

Geschichts-Podcast von Oliver Glasner, Elias Harth und Karol Kosmonaut aus Köln

Wie ein Mann fast die Geschichte verändert hätte und ihm dann das Wetter dazwischen kam, davon berichtet "Historia Universalis". Georg Elser verübte 1939 fast einen Bombenanschlag auf Adolf Hitler. Einzig und allein Nebel verhinderte das Attentat. Elias Harth, Oliver Glasner und Karol Kosmonaut sprechen über die Abfolge dieses fast geschichtsträchtigen Ereignisses.

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DO-MU-KU-MA: Widerstand im Nationalsozialismus – Lesung mit Esther Bejarano
Magazin
14.06.2018 - 57 Min.

DO-MU-KU-MA: Widerstand im Nationalsozialismus – Lesung mit Esther Bejarano

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Esther Bejarano hat das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau überlebt. Im Rahmen der Ausstellung "Antifaschistischer Widerstand in Europa von 1922 bis 1945" in Dortmund erzählt sie von ihren Erfahrungen aus dem Konzentrationslager und ihrer Mitgliedschaft im Mädchenorchester im KZ. Bejarano hat auch Musik aufgenommen. Gemeinsam mit der Hip-Hop-Band "Microphone Mafia" aus Köln tritt sie auf der Veranstaltung auf. Moderator Klaus Lenser spricht mit den Organisatoren und Zuschauern der Ausstellung.

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Im Glashaus: Brigitte Zywitz, Archivpflegerin
Talk
15.05.2018 - 54 Min.

Im Glashaus: Brigitte Zywitz, Archivpflegerin

Sendung vom Förderverein Lokalfunk Iserlohn e.V.

Brigitte Zywitz ist Pfarrerin. Außerdem pflegt sie das Burgarchiv "Am Bielstein" in Iserlohn. Das Burgarchiv gehört zum Evangelischen Gemeindeverband der Stadt. Um rund 60.000 Dokumente und Bücher kümmern sich Zywitz und die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Archivs. Dieses wurde 1971 von Pfarrer Hans-Martin Herbers ins Leben gerufen. Dazu gehört auch die Varnhagensche Bibliothek der Iserlohner Pfarrerfamilie mit 1.800 Bänden aus der Zeit von 1485 bis 1850. Moderatorin Charlotte Kroll spricht mit Brigitte Zywitz über die Herkunft des Namens "Burgarchiv". Sie reden über die Geschichte des Archivs, der Stadt und der Kirche. Kroll und Zywitz stellen sich auch die Frage, wie man mit einem solchen "Schatz" an Material umgehen soll. Wie kann man den Menschen diese Fülle an Geschichte zugänglich machen? Die Pfarrerin erklärt die Arbeitsweise im Archiv, die manchmal an einen Krimi erinnert ...

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Region WAF: Erinnerung an August Wessing, katholischer Pfarrer
Magazin
14.05.2018 - 55 Min.

Region WAF: Erinnerung an August Wessing, katholischer Pfarrer

Magazin vom Bürgerfunk Warendorf

August Wessing war katholischer Pfarrer. Er hat im Münsterland gelebt und gearbeitet. Vielen ist er mit seinen Gesten der Menschlichkeit im Konzentrationslager Dachau in Erinnerung geblieben. "Region WAF" stellt den Pfarrer vor und berichtet aus dessen Leben. Wessings soziales Verhalten passte der Ortsgruppe Hoetmar der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei ganz und gar nicht. Er brachte sie schließlich komplett gegen sich auf, indem er einem ukrainischen Mädchen Kleider schenkte. Diese "offene Feindbegünstigung" führte zur Anklage und zu seiner Deportation ins Konzentrationslager Dachau. Zeitzeugen zeichnen ein umfassendes und eindrückliches Bild von seinem Leben. Wie es im KZ zugegangen ist, berichtet ein Mitinhaftierter von August Wessing: der Priester Hermann Scheipers aus Ochtrup bei Gronau. Die Interview-Aufnahmen des Mithäftlings stellt die päpstliche Stiftung "Kirche in Not" zur Verfügung.

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DO-MU-KU-MA: "abgestempelt - Judenfeindliche Postkarten", Ausstellung in Dortmund-Hörde
Beitrag
28.03.2018 - 27 Min.

DO-MU-KU-MA: "abgestempelt - Judenfeindliche Postkarten", Ausstellung in Dortmund-Hörde

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Antisemitismus, die Feindlichkeit gegenüber Juden, hat sich nicht erst im Nationalsozialismus offenbart, sondern ist bereits im 19. Jahrhundert ein verbreitetes Phänomen gewesen. Dies zeigen die antisemitischen Bildpostkarten der Ausstellung "abgestempelt - Judenfeindliche Postkarten" im Bürgersaal der Bezirksverwaltungsstelle Dortmund-Hörde. Fast 1.000 Postkarten - vermehrt aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg - hat Wolfgang Haney zusammen getragen. Eine Auswahl dieser tourt seit zwei Jahren als Wanderausstellung der "Bundeszentrale für politische Bildung" durch Deutschland. Professor Thomas Goll vom "Lehrstuhl für integrative Fachdidaktik Sachunterricht und Sozialwissenschaften" der TU Dortmund ist an der Konzeption der Ausstellung beteiligt gewesen. Moderator Klaus Lenser spricht mit ihm über Ausgrenzungsprozesse, den gegenwärtigen Antisemitismus und wie dieser durch Motive und Bildsprachen zu erkennen ist.

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DO-MU-KU-MA: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Paris und Dortmund
Beitrag
22.03.2018 - 54 Min.

DO-MU-KU-MA: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Paris und Dortmund

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Etwa 300 Frauen und Männer hat die Gestapo um Ostern 1945 in der Bittermark und im Rombergpark in Dortmund ermordet: Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene, aus deutschem und ausländischem Widerstand. Um an sie zu erinnern, findet am Karfreitag, dem 30. März 2018, die alljährliche Gedenkfeier am Mahnmal in der Bittermark statt. Diese Zeremonie ist Thema der Sendung: So solle zum Beispiel eine Urne mit Erde vom Mahnmal für die Zwangs- und Arbeiterdeportierten in Paris einen Ehrenplatz in der Krypta vom Dortmunder Mahnmal finden. Eine Delegation aus Dortmund hat deshalb bereits Mitte März an einer Gedenkfeier in der französischen Hauptstadt teilgenommen und die Urne mit Erde befüllt. Auszüge aus Reden, die auf der Zeremonie in Frankreich gehalten wurden, finden ebenfalls Platz in der Sendung. Die offiziellen Feiern seien mehr als eine Erinnerung, sagte etwa die stellvertretende Pariser Bürgermeisterin. Sie seien ein Versprechen für die Zukunft - dass Deutschland und Frankreich vereint blieben.

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DO-MU-KU-MA: "Erinnern … damit kein Gras darüber wächst!" - Gedenken an die Reichspogromnacht
Magazin
15.03.2018 - 22 Min.

DO-MU-KU-MA: "Erinnern … damit kein Gras darüber wächst!" - Gedenken an die Reichspogromnacht

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

"Erinnern … damit kein Gras darüber wächst!" - die Veranstaltungsreihe zum Gedenken an die Reichspogromnacht, die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, hat im Dortmunder Stadtteil Hörde begonnen. Seit rund zehn Jahren organisieren der Vorbereitungskreis "Hörder Pogromgedenken 9.11.1938" und die "Johann-Gutenberg-Realschule" die alljährliche Gedenkstunde zur Pogromnacht. Im Juni 2017 hatten sie die Idee, das komplette folgende Jahr diesem Thema zu widmen. So haben sie zum Beispiel Gedenkstunden, Theateraufführungen und Vorträge gegen das Vergessen in Hörde geplant. Den Anfang macht die Ausstellung "abgestempelt - Judenfeindliche Postkarten" im Bürgersaal der Bezirksverwaltungsstelle Dortmund-Hörde. Außerdem sollen im Laufe des Jahres weitere "Stolpersteine" im Stadtteil verlegt werden. Mit diesen wird an das Schicksal von Menschen erinnert, die von den Nazis verfolgt, deportiert und ermordet wurden.

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Begegnen, Gedenken, Weitergeben, Zukunft gestalten - Holocaust-Überlebende berichten
Aufzeichnung
07.03.2018 - 100 Min.

Begegnen, Gedenken, Weitergeben, Zukunft gestalten - Holocaust-Überlebende berichten

Bericht von Heinz Aufenberg aus Hemer

Im Rahmen des Projekts "Zeugen der Zeitzeugen" kommen Überlebende des Holocaust nach Hemer, um Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Hemer von ihren Erlebnissen zu berichten. Das Projekt "Zeugen der Zeitzeugen" setzt sich dafür ein, dass Holocaust-Überlebende die Möglichkeit bekommen können, ihre Geschichten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs unter Adolf Hitler an die nächsten Generationen weiterzugeben. Die Gäste in Hemer berichten über den Beginn des Nationalsozialismus, wie sie die Zeit erleben und wie sie schließlich flüchten oder gerettet werden konnten.

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DO-MU-KU-MA: Gedenken an Michael Schliesser, Zeitzeuge aus dem Durchgangslager Westerbork
Magazin
07.03.2018 - 45 Min.

DO-MU-KU-MA: Gedenken an Michael Schliesser, Zeitzeuge aus dem Durchgangslager Westerbork

Musik- und Kulturmagazin vom Allgemeinen Rundfunkverein Dortmund e.V.

Michael Schliesser, Zeitzeuge, verstarb im Februar 2018 in Amsterdam. Seine ersten fünf Lebensjahre hat er jedoch im Durchgangslager Westerbork in den Niederlanden verbracht. Seine Erinnerungen an diese Zeit hat er stets an Kinder und Jugendliche weitergegeben. Er berichtete beispielsweise davon, wie er das plötzliche Verschwinden, also die Deportationen, seiner Freunde miterleben musste. Es war ihm wichtig, seine Erfahrungen zu teilen in der Hoffnung, dass so etwas Furchtbares nie wieder passieren würde. Auch die Brücke zur aktuellen Flüchtlingslage hat er geschlagen und ergriff stets Partei für Geflüchtete. Klaus Lenser von DO-MU-KU-MA und mehrere Jugendliche lernten den Zeitzeugen, auch "Micha" genannt, bei einem Besuch in Westerbork kennen. Der Besuch fand im Zuge des Projekts "Für die Kinder von Westerbork" vom "Jugendring Dortmund" und dem "Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk" statt. In Gedenken an ihn, gibt es Gesprächsmitschnitte von dem Treffen zu hören.

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