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Im Profil: Sandra Brökel, Autorin von "Das hungrige Krokodil"
Talk
31.10.2018 - 16 Min.

Im Profil: Sandra Brökel, Autorin von "Das hungrige Krokodil"

TV-Talk aus Bielefeld - produziert bei Kanal 21

"Das hungrige Krokodil" handelt von Pavel Vodák. Der tschechische Kinderarzt und Psychiater musste nach der Niederschlagung des Prager Frühlings Ende der 1960er-Jahre mit seiner Familie fliehen. Sandra Brökel ist die Autorin von "Das hungrige Krokodil". Sie erzählt im Interview, wie sie dazu kam, die Geschichte von Pavel Vodák aufzuschreiben. Die Tochter Vodáks überließ ihr einen Koffer voll mit persönlichen Schriftstücken ihres Vaters, die Sandra Brökel für ihr Buch verwendete. Außerdem erzählt die Autorin, wieso die Geschichte Vodáks in heutigen Zeiten wieder besonders aktuell ist: "Das hungrige Krokodil" ist ein Buch über Flucht, den Wunsch nach Freiheit und den Mut zum Aufbruch.

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Young Refugees TV: Der kleine Dieb, Möpsi der Redaktionshund, Neue Heimat - Neue Freundschaft
Magazin
30.05.2018 - 9 Min.

Young Refugees TV: Der kleine Dieb, Möpsi der Redaktionshund, Neue Heimat - Neue Freundschaft

Magazin von und mit jungen Geflüchteten - produziert von Kanal 21

Dass Klauen sich nicht lohnt, weiß jedes Kind: Die jungen Reporter von "Young Refugees TV" zeigen, was mit Dieben passiert, die geklaute Handys kaufen wollen. Wie schwer es für Neulinge ist in einer neuen Stadt Freunde zu finden, erzählen drei Mädchen aus Polen und Rumänien. Außerdem begleiten die jungen Reporter den Redaktionshund Möpsi. Sein Tag ist ziemlich aufregend - und die Aufgaben sind oft keine Leichtigkeit für den kleinen Terrier!

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Refugees Radio: "Wünsch dir was" - Wünsche von Geflüchteten und Nicht-Geflüchteten
Magazin
03.01.2018 - 61 Min.

Refugees Radio: "Wünsch dir was" - Wünsche von Geflüchteten und Nicht-Geflüchteten

Produktion der Medienwerkstatt Minden-Lübbecke e.V.

Beim "Refugees Radio" dreht sich diesmal alles um Wünsche. Die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer berichten bei einem Workshop in der "Medienwerkstatt Minden-Lübbecke" von ihren Wünschen und überlegen, was sich ihre Kinder zu Weihnachten wünschen könnten. Dazu zählen nicht nur materielle Dinge: Ein Junge habe sich beispielsweise gewünscht, Obdachlosen zu helfen. Er möchte Decken für diese sammeln. Im Gespräch ist auch ein "Fest der Kulturen", bei dem sowohl geflüchtete Menschen als auch Menschen aus dem Kreis füreinander kochen. Eine Teilnehmerin stellt es sich spannend vor, wenn Nicht-Geflüchtete mit Geflüchteten Musik machen würden. So könnten neue Instrumente gelernt und Talente gefördert werden - eine Talentbörse via App ist eine weitere Idee der Gruppe. Auch Geflüchtete berichten von ihren Wünschen: Sie wünschen sich, in Deutschland bleiben und dort studieren zu können. Die Flüchtlingshelfer wiederum wünschen sich, den Umbau einer Grundschule zu privaten Wohnungen für Geflüchtete.

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Young Refugees TV: Weg mit Vorurteilen!, Neuer Fahrkartenautomat, Das Mädchen und die Erinnerung
Magazin
25.10.2017 - 13 Min.

Young Refugees TV: Weg mit Vorurteilen!, Neuer Fahrkartenautomat, Das Mädchen und die Erinnerung

Magazin von und mit jungen Geflüchteten - produziert von Kanal 21

"Alle Menschen sind unterschiedlich und das ist gut so!" Unter dem Motto "Respekt" räumen Bielefelder Schüler mit verschiedenen Vorurteilen auf und schmeißen sie sprichwörtlich in den Müll. In Bielefeld gibt es einen neuen Fahrkartenautomaten: Die Redaktion von "Young Refugees TV" zeigt, wie er funktioniert. Dank verschiedener Animationen wird der neue Automat kinderleicht erklärt und der Ticketkauf kein Albtraum. Es gibt Kinder, die bereits viele negative Erlebnisse in ihrem jungen Leben erfahren mussten - sie hinterlassen oft tiefe seelische Wunden. Doch diese können geheilt werden. Der Kurzfilm "Das Mädchen und die Erinnerung" zeigt: Oftmals sind es die kleinen Dinge, die Kinder wieder glücklich werden lassen.

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Lokalreport: Menschen ohne Krankenversicherung - Unterstützung durch Malteser in Siegen
Talk
17.10.2017 - 55 Min.

Lokalreport: Menschen ohne Krankenversicherung - Unterstützung durch Malteser in Siegen

Lokalmagazin aus dem Lokalstudio Kreuztal

Die Malteser in Siegen helfen Menschen ohne Krankenversicherung. Reinhard Biehl, Kreisbeauftragter der Malteser Siegen-Wittgenstein, erklärt im "Lokalreport", wie sie diese Menschen unterstützen. Die Malteser in Siegen helfen so zum Beispiel illegalen Flüchtlingen, Ausländern, deren Visum abgelaufen ist, oder Deutschen, die privatversichert sind und die Beiträge für die Krankenkasse nicht mehr bezahlen können. Die Malteser bieten diesen Menschen an, zur zweistündigen wöchentlichen Sprechstunde zu kommen und dort kostenlos von Ärzten und medizinischem Fachpersonal behandelt zu werden. Dr. Felizitas Hoferichter und Dr. Achim Hoferichter arbeiten ehrenamtlich in dieser Sprechstunde. Sie erzählen im Gespräch unter anderem, dass sie die Ausweglosigkeit mancher Fälle berührt, zum Beispiel, wenn eine schwangere Frau zu ihnen kommt, die sonst keinen Ansprechpartner hat.

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4773 km
Kurzfilm
04.07.2017 - 1 Min.

4773 km

Kurzfilm von Moritz Matlik, Universität Siegen

Mamadou ist aus seiner Heimat Guinea geflüchtet. Seit einem Jahr lebt er nun in Deutschland und kann das Geschehene endlich verarbeiten. Mit einem überfüllten Boot ging es damals über das Mittelmeer. "Ich komme vom Festland. Ich war noch nie auf dem Meer gewesen, als ich an Bord ging", erzählt Mamadou von seiner Flucht. "Und plötzlich siehst du nichts anderes mehr, als Wasser um dich herum. Ich hatte Todesangst." Filmemacher Moritz Matlik ist mit seinem emotionalen Portrait für den "Besten Kurzfilm" beim Siegener Studenten-Filmpreis "Goldener Monaco 2017" nominiert.

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Die Macher: LoComNET, Bonn
Talk
07.06.2017 - 16 Min.

Die Macher: LoComNET, Bonn

Porträt-Reihe über Produzenten aus dem Programm von NRWision

Bei "LoComNET" herrscht Frauen-Überschuss: Rund 80 Prozent der Bürgerfunker in Bonn sind weiblich. Chefredakteur Thomas Dogen verrät in unserer Sendereihe "Die Macher", warum das für ihn gar keine Besonderheit darstellt und wofür die Radiomacher den Integrationspreis der Stadt Bonn verliehen bekommen haben. Außerdem zu Gast: Gioia Scala, die Leiterin der Jugendredaktion. Moderation: Nikolas Golsch.

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Ausstellung "Verwundete Seelen" in Linnich
Kunst
19.04.2017 - 12 Min.

Ausstellung "Verwundete Seelen" in Linnich

Beitrag von Roswitha K. Wirtz aus Düren

Um Krieg, Vertreibung und Flucht zu verarbeiten, greifen Flüchtlinge immer wieder auch zu Stift und Papier. So können sie abbilden, was sie erlebt und welche Qualen sie durchlitten haben. In der Ausstellung "Verwundete Seelen" sind Bilder von Menschen mit eben diesen Erfahrungen zu sehen. Geflüchtete aus zehn Nationen haben während einer gemeinsamen Malaktion versucht, ihre Erlebnisse zu verarbeiten. Filmemacherin Roswitha K. Wirtz ist bei der Eröffnung der Ausstellung in der evangelischen Kirche am Altermarkt in Linnich. Veranstalterin Dr. Margret Peek-Horn erklärt, dass die Geflüchteten während des Malens begannen, miteinander zu sprechen und sich auszutauschen: ein Erfolg. Auf den Bildern zu sehen sind zum Beispiel Boote auf dem Meer, Bombenangriffe, Menschen in Not und der Wunsch nach Frieden. Auch Teilnehmer berichten in dem Beitrag vom Projekt.

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Flüchtlinge im VRR-Nahverkehr mitnehmen
Bericht
12.04.2017 - 3 Min.

Flüchtlinge im VRR-Nahverkehr mitnehmen

Bericht von eldoradio*, dem Campusradio an der TU Dortmund

Mit dem Semesterticket kann man im VRR-Gebiet abends und am Wochenende eine weitere Person im ÖPNV mitnehmen. Damit mehr Menschen von diesem Angebot profitieren können, unterstützt der AStA der TU Dortmund die Aktion "Flüchtlinge mitnehmen". Mit einem kleinen blauen Button machen Ticketbesitzer auf sich aufmerksam, wenn sie noch einen Platz auf ihrer Fahrkarte frei haben.

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ON SCREEN: "Splitter von Heute"
Kurzfilm
31.01.2017 - 7 Min.

ON SCREEN: "Splitter von Heute"

Sendereihe vom Bielefelder Jugendring e.V.

Eine Mutter steht in der Küche und spült Geschirr. Ihre kleine Tochter sitzt am Tisch und macht ihre Hausaufgaben. Danach spielen sie gemeinsam Schach - nachdem das Mädchen die Partie gewonnen hat, bringt ihre Mutter sie ins Bett. Am nächsten Morgen geht das Kind in die Schule. Seine Mutter hört Radio. Es müssen schlechte Nachrichten dabei gewesen sein - sie wirkt anschließend sehr bedrückt. Doch vor ihrer Tochter lässt sie sich nichts davon anmerken. Dann folgt ein bildlicher Sprung: Das kleine Mädchen ist voller Staub, hat Wunden im Gesicht. Sie sitzt auf einer Arztliege in einer Turnhalle. Um sie herum hocken viele Menschen auf Matten. Neben ihnen stehen Koffer. Der Kurzfilm "Splitter von Heute" ist ein Film von und über Menschen, die vom Krieg in Syrien betroffen sind. Er wurde mit Unterstützung von "HOTSPOT Heepen" und dem "Bielefelder Jugendring" produziert. Er kommt ganz ohne Ton aus, wird nur von Musik begleitet. Danach folgt das Making-of.

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Maryam und der Opa
Kurzfilm
11.01.2017 - 9 Min.

Maryam und der Opa

Kurzfilm von Horst Krause aus Aachen

Geflüchtete sind in die Nachbarwohnung von Herrn Krause eingezogen. Schnell freundet sich der ältere Mann mit den neuen Nachbarn an. Vor allem mit der kleinen Maryam versteht er sich gut. Das Mädchen und ihr "Opa" werden schnell ein Herz und eine Seele. Bald kommt Maryam jeden Tag zu Besuch. Gemeinsam lernen sie dann für die Mathearbeit des kleinen Mädchens, spielen ein Spiel oder tanzen zu arabischer Musik. Doch plötzlich ist nichts mehr, wie es war.

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Steele TV: Flüchtlingshilfe-Spezial
Magazin
07.12.2016 - 21 Min.

Steele TV: Flüchtlingshilfe-Spezial

Lokalmagazin aus Essen-Steele

"Steele TV" berichtet seit Beginn der "Flüchtlingswelle" über städtische und private Hilfsmaßnahmen in Essen. Einer der brisantesten Orte war das errichtete Flüchtlingsdorf am Pläßweidenweg - eine von sieben großen Notunterkünften. Doch wie sieht es heute dort aus? "Steele TV" kehrt an den Ort zurück, wo vor einem Jahr im Eilverfahren Notunterkünfte gebaut worden sind. Das Team stellt fest: Das gesamte Zeltdorf ist verschwunden. Sie fragen sich, was aus den Geflüchteten geworden ist. Wo diese untergekommen sind. Antworten sucht es unter anderem bei Peter Renzel, dem Sozialdezernenten der Stadt Essen. Dieser erklärt, dass die Notunterkünfte von Anfang an möglichst schnell wieder abgebaut werden sollten. Stattdessen solle es künftig feste Aufnahmeeinrichtungen geben. Die Geflüchteten aus dem Zeltdorf hätten größtenteils Wohnungen gefunden. Wichtig sei es nun, die Familien zu integrieren und Bildungsplätze zu schaffen. Eine Möglichkeit ist das "Integrationszentrum der Essener Gymnasien".

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