Bettgeschichten - zu Gast: Mark Zak
Innovativer Matratzen-Talk vom NRW-Tag 2011 in Bonn
Mark Zak hat in mehr als 100 deutschen und internationalen Filmen mitgewirkt. Der Familienvater lebt in Köln und spielt in Filmen häufig den Bösewicht. Zwischen Kuschelkissen und Daunendecken talkte Moderatorin Caroline Biallas mit dem Schauspieler beim diesjährigen NRW-Tag und Deutschlandfest in Bonn.
Ab in die Kiste: Bettgeschichten!

- ZDF-Sportreporter Béla Réthy und Journalistik-Studentin Johanna Bril teilen das Bett.
Im Bett dreht es sich nicht immer nur um das eine: Ein Beweis dafür ist das kultige Talkformat Bettgeschichten. Ob Politiker, Künstler, Sportler oder der ehemalige Bergarbeiter – Menschen, die was zu sagen haben, kommen hier zu Wort. Die Moderatoren, angehende Journalisten des Instituts für Journalistik der TU Dortmund, wollen die intime Atmosphäre zwischen Kissen und Bettdecke nutzen, um den Interviewgästen mehr zu entlocken als Standardphrasen.
Die Idee, interessante Leute in einer ungewöhnlichen Situation zu interviewen, ist im Seminar "Interviewtraining" von Prof. Michael Steinbrecher am Institut für Journalistik der TU Dortmund entstanden. Im Herbst 2009 haben 13 Journalistik-Studenten die Bettgeschichten entwickelt. Das Seminar sollte den Studierenden vermitteln, wie sie gute Interviews führen, die richtigen Fragen stellen - und vor allem: Wie sie Menschen dazu bringen, ihnen das Besondere zu erzählen. Das wiederum hängt stark davon ab, wo das Interview stattfindet.
Besondere Situationen ergeben besondere Gespräche
Die Nachwuchs-Journalisten wollten eine Situation schaffen, in der die Gäste möglichst ungezwungen über Berufliches und Privates plaudern. Das entstandene Konzept, die Interviewpartner ins Bett zu locken, geht auf: TV- und Radiomoderatorin Christine Westermann, Reporter-Legende Manfred „Manni“ Breuckmann oder die Jungs der Nachwuchsband EMMA6 – sie alle waren schon mit den Journalistik-Studenten im Bett!
Ein Bett auf Reisen
Das Bett steht für die Aufzeichnungen übrigens nicht zwingend im Fernsehstudio: Kommt der Gast nicht zu uns, kommen wir zu ihm und unser Bett geht auf Reisen: Während des NRW-Tags in Bonn, vor der Essener Zeche Zollverein oder auf der Juicy Beats-Festivalwiese in Dortmund – geht nicht gibt´s nicht. Vier Leute reichen aus, um eine Folge der Bettgeschichten zu planen und durchzuführen – zuzüglich der Techniker.
Flexibel dürfen die Studierenden die Bettgeschichten auch inhaltlich gestalten: So lange ein Interview interessant ist, läuft die Kamera – auf strikte Längenvorgaben wird bewusst verzichtet. Nachwuchsmoderatoren können sich in den Bettgeschichten also bestens ausprobieren.







